Jahr 2016 - FamVielmeier

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Jahr 2016


633 Finisher, 10 km

Letzter Lauf in der Klasse M55! Da wollte ich natürlich noch einmal glänzen, wenn auch die Trainingseinheiten in den letzten Monaten nur noch selten im Laufkalender Platz gefunden haben.
Aber nun sind wir mit unserer "Berghütte" ja fast fertig und wir finden immer mehr freie Zeitfenster, in die wir unser Training reinpacken dürfen.
Also haben wir uns entschlossen, unsere schnelle Trainingseinheit vor dem Lauf in Rheinzabern nach Forchheim zu verlegen, wo wir in den vergangen Jahren schon öfters zu Gast waren.
Hat bei unserer Abfahrt in Igelsloch noch herrlich die Sonne geschienen, wurden wir im Rheinstettener Stadtteil Forchheim von Nebel, Raureif und frostigen Temperaturen begrüßt.
Auch Sebastian "Sissi" Groteloh, der bei den meisten Läufen auf den vordersten Plätze landet, hat uns wieder Gesellschaft geleistet.
Die 10 km-Runde verläuft größtenteils durch flaches Waldgebiet auf gut befestigten Waldwegen. Die Routenführung ist gut markiert und die Kilometermarken passen.
Regina konnte mir ihrer Erfahrung ein konstantes Tempo über die ganze Strecke laufen, die zweite Hälfte war sogar etwas schneller als die erste.
Regina finishte mit 43:40 Minuten als 5. Frau und konnte in ihrer Klasse W55, wie fast immer, den ersten Platz belegen. So konnte sie in den letzten km des Rennverlaufs mehrere Läufer überholen.
Auch bei mir lief es sehr zufriedenstellend und auch ich konnte mein zu Beginn eingeschlagenes Tempo bis ins Ziel halten.
Wenn ich mit meiner Zeit von 41:52 Minuten auch um 52 Sekunden langsamer war als im letzten Jahr, konnte ich nur 1 Sekunde nach dem Sieger als 2. meiner AK M55 finishen.
Mit meiner Platzierung bei meinem letzten Lauf in dieser Altersklasse konnte ich zufrieden sein.
Sissi konnte wieder mit berauschenden km-Zeiten glänzen. So belegte er mit seiner Zeit von 35:22 Minuten den 5. Gesamtplatz. Die Siegerzeit war mit 34:56 Minuten zum Greifen nah.
Nach dem Duschen, Kuchen- und Fleischkäseverzehr konnten wir einer zügigen Siegerehrung beiwohnen. Einige der zu Ehrenden waren allerding schon gegangen, da heute Abend ja diverse Silvesterpartys angesagt sind.
Zu erwähnen bleibt noch, dass bereits vor der Siegerehrung aktuelle Bilder von dem Lauf gezeigt werden. Dies ist den Fotofreunden Rheinstetten zu verdanken.
Nun bin ich mal gespannt, was das Neue Jahr für uns bringt. Wir werden die Laufsaison schon morgen um 10 Uhr beginnen, denn die "Laufgarage" hat zu einem gemeinsamen Startsprung ins Neue Jahr eingeladen.
Mal sehen, wer sich zu dieser "Unzeit" aus dem Bett quälen kann.
Dann, Sonntag darauf steht der 15 km-Lauf in Rheinzabern an. Das wird mein erster lauf in der AK M60!
Ihr werdet von uns hören.....


Sissi, Regina und ich nach dem Lauf in Forchheim



Regina wagte trotz äußerst spärlichem Radtraining den Start vom Nagoldtal zum Sportgelände des SV Oberkollbach.
Als 6. Frau erreichte sie nach 33:58 Minuten das Ziel.

Kurz vor dem Start

Ergebnisse erscheinen schnellstmöglich auf der SVO-Seite


Regina nach Kuppingen schon wieder 2. Frau!
Wieder musste die "betagte Seniorin" hinter der Favoritin Nora Kusterer für den 2. Podestplatz herhalten ;-)
Ich dagegen hatte nach meinem Triumpf in Kuppingen keine Chance gegen Ludger Becker. Ludger zeigt schon vom ersten Meter an, dass er der "Meister" der M55er-Klasse ist.
Mit guter Einteilung war ich auf der zweiten Runde um nur 11 Sekunden langsamer als auf der ersten. Manfred Heiland hatte Wadenkrämpfe, was mir die Chance gab, den 2. Platz in meiner Klasse zu erreichen (41:35).
Regina bot trotz erheblichem Trainingsrückstand eine gute Leistung und finishte mit 43:26 Minuten.
Die neue Strecke in Althengstett kam bei den Teilnehmern gut an.
Wetterbedingungen fast optimal, nur streckenweise leichter Gegenwind.
Die für die Läufer und Zuschauer attraktive Doppelschleife führt teilweise durch den Wald aber größtenteils auf asphaltierter Strecke, bei der nur wenige Höhenmeter zu überwinden sind.

Nur beim Warmlaufen zusammen...
.....Regina und Nora Kusterer

Bilder: Silia Aichele


"wo bleiben den die jüngeren Mädels?"
Regina schaffte es mit etwas Glück wieder auf dasTreppchen.
Obwohl Regina nun schon in der Altersregion W55 angekommen ist, mischt sie immer noch oft an der Spitze der weiblichen Läuferinnen mit.
Gerne würde sie den jüngeren den Ruhm gönnen, aber anders als beim letzten Lauf in Serres, wo Regina 5. Frau wurde, fehlten in Kuppingen mal wieder die starken Konkurrentinnen.
Nur Isabelle Zimmerhakl (W35) war mit 40:28 Minuten schneller. Reginas Zeit war 43:28.
Ich konnte mit einer starken letzten Runde noch AK-Kollege Ludger Becker überholen und 3. in meiner AK M55 werden (41:59)
Bei Nieselregem und mäßigem Wind konnten sich die Wettkämpfer einen schönen, stimmungsvollen Lauf mit vielen Zuschauern genießen.


Die schnellsten jeder Altersklasse durften sich über einen Eimer gefüllt mit Vitaminen freuen.


Abschlusslauf der Volkslauf-Cup-Serie der Sparkasse Calw
Regina 2. Siegerin der Cup-Serie und Mannschaftssiegerin mit dem Team des SV Oberkollbach.

Regina, Carmen Keppler, Andreas und Daniel
Alle durften auf das Podest


Warmlaufen für den HM in Karlsruhe
Regina nahm die 5 km (Firmenlauf) mit sehr verhaltenem Tempo (5:02 min/km) in Angriff und wurde 4. Frau.
Als Vorlauf für morgen in Karlsruhe war mein Tempo mit Sicherheit zu flott.
Da ich  den HM morgen aber ohnehin nur als Long-Jogg nutzen möchte, war mir das ziemlich wurst.
Die ersten 3 Runden fühlten sich als Wohlfühltempo an, die 4. und letzte Runde war dann aber doch ziemlich hart.
Nach 43:30 Minuten als 1. der M55 im Ziel.
Schaun mer mal.....was morgen noch geht. Ziel :1 Stunde 45 Minuten plus.

rechtes Bild: Regina beim Firmenlauf sichtlich entspannt
linkes Bild: ich noch im Bereich von Lauf-Urgestein Günter Krehl
Bildquelle: "Schussapparat von Sissi"




Das altbewährte Organisationsteam hat wieder alles richtig gemacht und einen schönen Wettkampf geboten.
Die ca. 4 km mit einem Höhenunterschied von 240 m waren bei heißem Spätsommerwetter für manchen Läufer einen echte Herausforderung.
Bei Regina kam hinzu, dass sie ja gestern bereits einen 10 km-Wettkampf in Dagersheim bestritt.
Trotzdem konnte sie den 3. Platz bei den Frauen erkämpfen und erreichte hinter Martina Kugele und Claudia Waidelich nach genau 23 Minuten das Ziel.
Aus Zeitgründen konnte sie der Siegerehrung leider nicht beiwohnen und ist gleich wieder talwärts ausgelaufen.



Das erfolgreiche Team des SV-Oberkollbach mit
Gerd Sommer, Sabine Kusterer, Regina Vielmeier, Daniel Kirchenbauer (Sieger der Männer!) und Tim Weber.



Reginas schnelle Trainingseinheit führte unerwartet zum Erfolg.
Sie wurde nach 45:52 Minuten hinter Isabelle Zimmerhakl zweitschnellste Frau.


Regina als zweitschnellste Frau und 1. ihrer AK W55




Regen, Wind und nicht sehr sommerliche Temperaturen ließen diesen Lauf für alle Teilnehmer zu einem "unvergessliches" Erlebnis werden.
Trotzdem oder gerade deshalb waren alle Finisher glücklich, das Ziel erfolgreich erreicht zu haben.
Regina kam als 7. Frau und 1. ihrer AK W55 nach 1:40:26 Std. ins Ziel.
Ich nahm diesen Lauf aufgrund fehlender Trainingskilometer als schnelleren Trainingslauf und kam nach 1:42:12 als 5. meiner AK M55 ins Ziel.

Regina und Gerlinde Kienzler als erfolgreiche W55er auf dem Podest


5. Lauf zum Volsklauf-Cup der Sparkasse Pforzheim Calw 2016

Der Citylauf ist halt ein Lauf, bei dem sich auch wirklich langsame, oder besser gesagt, untrainierte Läufer an den Start wagen.
Deshalb muss man schon ab der 2. Runde im Slalom die Schnecken überholen, die teilweise, um sich besser unterhalten zu können, nebeneinander laufen und damit die gesamte Streckenbreite blockieren.
Weitere Kommentare spare ich mir lieber.
Dass sich die Veranstalter dann noch bei der Siegerehrung auch nicht gerade von der  besten Seite zeigen läßt den Tag nicht unbedingt schön ausklingen.
Regina nach Ehrungsdebakel 2. Frau mit 42:59 Minuten
Ich konnte mit 40:38 Minuten den 26. Gesamtplatz und 1. meiner AK erreichen




über 800 und 1500 m
am 19.6.2016
Regina 2. über 3000 m mit 6:01 Minuten
Andreas 14. über 3000 m mit 5:28 Minuten

Pünktlich zum Wettkampf hat sich auch die Sonne gezeigt.
Mit nur wenig Abstand folgte mir der M70er Wolfgang Nehring.
Danach leichte bis mittlere Schmerzen der Achillessehne



Heute haben wir uns mit Sissi aufgemacht, seit 2013 mal wieder am beliebten Gaißeschennerlauf über 21,1 km teilzunehmen.
Dieser Lauf gehört zu der Volkslauf-Cup-Serie der Sparkasse Pforzheim Calw.
So, wie wir die Strecke kannten und "liebten", ist sie heute leider nicht mehr. Früher kam man während des Rennens mehrmals in den Ort und wurde von den zahlreichen Zuschauern kräftig eingepeitscht.
Heute verläuft die Strecke meist auf Waldwegen und auch ein Teilstück von ca. 1 km über eine Wiese oder Feld ist dabei, das einem nach einigen Laufkilometern die Kraft aus Waden und Oberschenkel zieht.
Genau 100 Wettkämpfer wurden im Ziel gezählt, welches die nicht ganz so schnellen Läufer nach 2:49 Stunden erreichten. Aber Hut ab...egal ob in 1:30 Stunden oder knapp 3 Stunden, diese Strecke mit knapp 300 HM muss man erst einmal bewältigen.
Mir lief der Wetttkampf heute nicht ganz wie gewünscht, hat sich doch meinen Rücken am Morgen bei der Gartenarbeit bemerkbar gemacht. So hatte ich ab km 10 schon mit mittleren Schmerzen im Lendenbereich zu kämpfen.
Während des Laufs konnte ich auf Carmen auflaufen und sie begleiten (vielleicht hat sie auch mich begleitet?).
Einen kleinen Schreck haben wir bei km 10 bekommen, denn unsicher stellten wir fest, dass wir uns im Stadion im Zielbereich befanden. Gleich hatten wir den Gedanken, dass wir uns verlaufen hätten. Eine freundlicher Streckenposten zeigte uns aber schließlich den Weg.....links weg, am Zielkanal vorbei. Alles war also in bester Ordnung.
Den Rest des Halbmarathons waren wir fast gänzlich alleine unterwegs und freudig rief mir Carmen nach 19 km zu, dass es nun nur noch 2 km seien. Das hat auch mich aufgebaut und die Uhr zeigte, dass wir es wohl doch deutlich unter 1:40 schaffen werden. Graue Wolken am Himmel und fernes Donnergrollen kündigten schon einige Zeit an, dass wir wohl bald unfreiwillig geduscht werden, was sich dann ungefähr 800 m vor dem Zieleinlauf bewahrheitete.
Zufrieden liefen wir nach 1:36:07 bzw.1:36:12 ins Ziel. Carmen war damit schnellste Frau und ich 19. Mann und hinter Rüdiger Zachmann 2. in meiner AK M55.
Nun war ich gespannt, wann meine Gattin Reggi im Zielkanal erscheinen wird. Erst kam Nadja Rothweiler, Siegerin vom letzten Jahr, nach 1:38:54, dann nach kurzer Zeit des Hoffens und Bangen schließlich Regina 01:40:34 Std.
Supi, damit hat sie es mal wieder einigen viel jüngeren Läuferinnen gezeigt, wie man den Lauf angeht und mit konstantem Tempo durchläuft.
Insgesamt waren wir 6 Sportler vom SVO COOL-RUNNING, die jeweils einen Podestplatz errungen haben. Unser Mitfahrer Sissi überraschte mal wieder mit einer Bombenleistung und wurde 2. mit einer wahnsinns Zeit von 01:20:27.
Ab in die Dusche und dann Essen fassen (bei mir waren es Maultaschen in der Brühe, dazu ein kleines Weizenbier und bei Regina natürlich Kaffee und Kuchen).
Gegen 21:45 folgte die Siegerehrung, die Organisationsleiter Bernd Elfner persönlich durchführte.
Abschließend wie immer das schöne Feuerwerk, zu dem wir dieses Jahr sogar blieben.

links: die schnellsten Frauen: Nadja Rothweiler, Carmen Keppler und Regina Vielmeier
rechts: die schnellsten Männer der Klasse M55: Andreas Vielmeier, Rüdiger Zachmann und Walter Giraud



Beim von Günther Henne gut organisierten Firmenlauf bekam man die Dusche schon während des Laufs.
Gleich nach dem Start öffnete Petrus seine Pforte und ließ die Regenmassen mit voller Wucht auf uns herabstürzen, begleitet von einem unangenehmen Wind.
Dass aufgrund einer Baustelle die ursprünglich geplante Strecke verlegt werden musste, hatte den Nachteil, dass die über 200 Sportler und Sportlerrinnen eine kleine und anschließende 6 große Runden (ca. 700 m) durch den Kurpark laufen mussten.
So mussten die schnelleren schon nach 2 Runden ein Slalom durch die langsameren Läufer in Kauf nehmen.
Ich startete natürlich für die Firma Schneeberger Lineartechnik, für die ich schon 37 Jahre tätig bin. Regina war im Team des Steuerbüros Bartenbach, dem sie auch schon 37 Jahre die Treue hält im Einsatz.
Mit einer Zeit von 19:52 Minuten war ich hinter Jonas Eitel (19:18) 2.schnellster Schneeberger und 17. im Gesamtklassement. Das schnellste Team schaffte es in der Männerteamwertung auf den 4. Platz.
In der Mixed-Wertung (Jonas Eitel, Andreas Vielmeier, Daria Durach, die zeitgleich mit Tanja Haisch ins Ziel kam) durften wir als 3. Mannschaft auf das Podest.
Regina erreichte das Ziel nach 21:03 Minuten als schnellste Frau und erreichte mit dem Team bei der Frauenteamwertung den 2. Rang.
Steuerbüro Bartenbach hatte auch mehrere Walker am Start. Diese durften sich in der Mixed-Wertung über den 3. Platz freuen.
Dass einige der konkurrierenden Walker die sportlichen Regeln nicht einhielten, gab diesem Wettbewerb einen bitteren Beigeschmack. Denn man konnte beobachten, wie einige phasenweise vom Walking in den Laufschritt wechselten oder gar die Strecke über die Wiese abkürzten.
Die gesamte Veranstaltung wurde von Sebastian Hess kurzweilig und mit vielen Infos für die Zuschauer moderiert.


Moderator Sebastian Hess, Bürgermeister Dietmar Fischer, Regina Vielmeier (1.), Simone Kraus (3.) und Armin Gotsch, der stellvertretend für die 2.-platzierte Pia Kummer die Urkunde entgegen nahm.


SVO COOL-RUNNING startet mit 3 Mannschaften
- Oberkollbacher COOL-RUNNER Mädels
- Oberkollbacher COOL-RUNNER Jungs
- Oberkollbacher COOL-RUNNER Kids

Von wegen Duathlon oder Triathlon...in Bad Teinach muss eine Mannschaft 10 Disziplinen meistern!

Wie schon vor 2 Jahren hat sich die Gruppe COOL-RUNNING vom SV Oberkollbach gerne der Herausforderung gestellt, in möglichst kurzer Zeit die10 nicht alltäglichen Disziplinen zu bewältigen.
Schwimmen - Berglauf - Schießen I - Tretrollerfahren - Fußball - Rennrad - Schießen II - MTB - Motorsägen - Schlussläuferin
Regina startete natürlich bei den Mädels als Bergläuferin und ich bei den Jungs als Rennradfahrer.
Gemessen an den für uns gewohnten Distanzen beim Laufen von 10 und 21 km, sind die bei der Stafette ziemlich "mager".
Regina musste 1,2 km laufen und dabei 150 Höhenmeter bezwingen und ich 4,7 km radeln. Trotzdem war es anstrengend genug, um sich danach ausgepowert zu fühlen.
Spaß hat es auf jeden Fall gemacht, wenn auch das launige Wetter zwischendurch mal einen richtigen Wolkenbruch vom Himmel schickte.
Es waren nur wenige Mannschaften, die mit einer Gesamtzeit von weniger als1 Stunde finishten. Wir, die COOL-RUNNER-Jungs waren mit 58 Minuten darunter!
Damit durften wir den Preis für den 2. Platz abräumen.
Auch die Mädels und vor allem die Kids haben sich wacker geschlagen.
Die beste Nachricht allerdings war, dass es bei dem gesamten Wettbewerb zu keinem Unfall kam.
Nach dem Wettbewerb ist einiges geboten. Tanzeinlagen, reichliche Auswahl an Speisen und eine schöne Siegerehrung.
Die Stafette findet alle 2 Jahre statt und wir werden mit Sicherheit auch dann wieder am Start sein.



mit Wertung zum Deutschen Towerrunning Cup
Distanz 720 m mit 1987 Stufen, über 140 Starter


Die Mitglieder von Towerrunning Germany waren nicht das erste Mal in Bad Wildbad beim Stäffeleslauf. Aber in diesem Jahr zählte der beliebte Treppenlauf in Bad Wildbad zum Deutschen Towerrunning-Cup.
Diese Tatsache ließ einen starken Zuwachs an engagierten Sportlern erwarten, mal von dem Seriensieger und diesjährigem Europameister Christian Riedl, dessen Teilnahme seit einigen Jahren schon zur Gewohnheit geworden ist, abgesehen.
Wie jedes Jahr starten in Wildbad immer zwei Läufer/innen gemeinsam, das nächste Paar folgt dann im Abstand von 30 Sekunden. Gerne nahm ich gemeinsam mit Markus Eißler als 3. Paar die Herausforderung an.
Dass sich Markus mit einem gekonnten Spurt gleich vor mich positionierte, war nicht anders zu erwarten. Wie er, nahm auch ich den ersten Teil der Strecke im Joggingschritt in Angriff. Ist der Puls dann richtig hoch und die Lunge schon in Höchstform, gehen wir in den Wanderschritt über und nehmen bis zum Ziel immer 2 Stufen.
Die Beine schwer wie Blei, Lunge und Hals brennen wie Feuer, aber schließlich habe ich die kurze aber brutale Herausforderung nach 11 Minuten und 10 Sekunden hinter mir.
Mit dieser Zeit konnte ich den 20. Gesamtplatz Platz und den 4. Platz in meiner AK sichern.
Nun wartete ich oben mit den anderen Zielläufern und feuerte die ins Ziel schnaufenden Sportler an.
Schließlich konnte ich Regina ausmachen, die zusammen mit Carmen als erstes Frauenpaar um 19:35 gestartet ist. Tatsächlich konnte sich Reggi mit einem guten Abstand vor Carmen ins Ziel kämpfen.
Ihre Zielzeit war mit 12:27 Minuten sogar etwas schneller als im Vorjahr. Widererwarten konnte sie damit den 3. Platz bei den Frauen einnehmen.
Eine schöne Geste folgte bei der Siegerehrung von Franz Meier, einer der führenden Mitglieder der Towerrunner.
Bei dieser Gruppe ist es üblich, dass der schnellste Mann und die schnellste Frau, welche nicht im Team von Towerrunning sind, einen Startgutschein für den LVM Skyrun in Münster im Oktober in Empfang nehmen können.
Heute war das der 3. Sieger Roland Golderer und Regina. Mal schauen, ob wir das wahrnehmen können.
Schön war es auch zu sehen, dass sich einige Läufer vom Freundeskreis Asyl, die wir ja vom kürzlich stattgefundenen Enztallauf kennen, teilgenommen haben. Der beste von ihnen, Netserab Elfrem, konnte den 4. Platz erringen.
Wie immer, hatte das Team um Beate Braun zwar alle Hände voll zu tun, dies gelang ihnen aber mit Bravour!
Klasse Wettkampf, schöne Siegerehrung und das Kuchenbuffet hat auch für alle gereicht.
Weiter so!
             




1. Lauf zum Calwer-Berglauf-Cup und Regionalmeisterschaft in Calw-Stammheim

Günter Krehl hat mit seinem DOMA-Berglauf mal wieder für Bergsteiger-Feeling gesorgt!
83 Teilnehmer starteten um 19 Uhr unten im Nagoldtal hinauf auf den "Daumen" und "genossen" die teilweise extrem steilen Passagen.
Regina und auch ich waren von unserem letzten Wettkampfwochenende mit einem HM und einem 10er noch nicht ganz regeneriert, was sich besonders bei Reginas Leistung bemerkbar machte.
Meine Endzeit mit 23:49 Minuten stellte mich dennoch zufrieden. Mit diesem Ergebnis wurde ich 18. und hinter dem für mich unerreichbaren Wolfgang Robra 2. in meiner AK M55.
Regina lief mit 26:22 Minuten als 5. Frau ins Ziel und hatte gegen Martina Kugele, Claudia Waidelich, Carmen Keppler und Simone Kraus das Nachsehen. Ein anderes Ergebnis hat sie allerdings auch nicht erwartet.
Bei den Männern siegte Johannes Köhnlein gefolgt von Armin Gotsch und Daniel Kirchenbauer.
Die Läuferfamilie fand sich dann wie gewohnt in der Stammheimer Schafscheuer ein, wo Günter Krehl souverän die Siegerrehrung durchführte und für JEDEN Sportler persönliche Worte parat fand.
...die schnellsten Frauen und Männer mit Organisator Günter Krehl



ein Lauf der Projektgruppe Enztallauf des Enztal Gymnasium

Für Regina und mich war es als "Vielwettkämpfer" und Einwohner der Stadt Bad Wildbad eine Selbstverständlichkeit unseren Beitrag zu diesem Event zu geben.
Bevor der Hauptlauf mit 10 km über 4 Runden durch den idyllisch gelegenen Kurpark gestartet wurde, waren die Schüler mit diversen Läufen sowie die 5-km-Läufer dran.
Was sich für uns anfangs als eine Pflichtveranstaltung anfühlte, entwickelte sich dann aber unerwartet schnell zu einem Laufwettkampf der besonderen Art.
Die Teilnehmer des Hauptlaufes über 10 km setzten sich aus jugendlichen und erwachsenen Sportler zusammen, darunter einige Flüchtlinge aus Eritrea und Afghanistan, welche vom Freundeskreis Asyl zur Teilnahme motiviert werden konnten. Große Unterstützung durch Rat und Tat erfuhren sie schon in der Vorbereitungsphase von "Ebe" Eberhard Bott.
Diese zwischen 18 und 24 Jahren alten Männer liefen die Runden mangels Sportschuhen teilweise in normalen Straßenschuhen, was in einem Fall zu blutigen Zehen führte und sogar ein Arztbesuch notwendig machte.
Höchst motiviert spurtete die Meute nach dem Startschuss los, als ob es sich hier um einen 500 Meter-Bambini-Lauf handeln würde.
Obwohl der sehr anstrengende Halbmarathon am Vortag in Warmbronn noch sehr zu spüren war, konnten Regina und ich ein gleichmäßiges Rennen laufen.
Am Ende siegte Regina bei der Frauenwertung und ich konnte als Gesamt-Vierter und erster in der Seniorenklasse finishen.
Schön war es, dass man nach dem Lauf noch Gelegenheit hatte mit dem ein oder anderen Flüchtling Kontakt aufzunehmen.
Die gute Stimmung bei der Siegerehrung, moderiert durch Collin Haug, wurde auch maßgeblich von unseren ausländischen Gästen mitgetragen.
Insgesamt darf man den Gymnasiasten eine Bestnote für die Planung und Durchführung der Veranstaltung geben!





Wetter: sonnig und windig, ziemlich warm.
Mannschaftssieg errungen!
Da vom SVO nur Regina und ich gemeldet waren, haben wir uns einfach aus der Laune heraus mit Sissi (Sebastian Groteloh) als Team für den TSV Hirschau gemeldet.
Die Warmbronner haben zum 40. Geburtstag des Laufes eine neue Strecke für den HM gewählt, bei der man erst ganz zum Schluss mit den Läufern des 10-km-Wettkampfes zusammentrifft.
Das hat den Vorteil, dass man sich nicht mehr mühsam durch die langsameren Läufermassen  seinen Weg bahnen muss.
Allerdings weist die neue Route einige gemeine Steigungen auf. Als besonders erwähnenswert drängt sich hier die etwa 500 m lange Steigung bei km 15 auf. Die ist so steil, dass einige Sportler vom Lauf- in den Wanderschritt gewechselt haben.
An genau dieser Steigung verlor ich meinen AK-Kollegen, mit dem ich von Beginn an gefightet habe. Mit "verlor" meine ich, dass ich den Sportsfreund von da an nur noch von hinten sah.
Das Gesamtniveau des Laufes ist nicht besonders hoch, sodass ich mit meinen 1:37:22 Std. als Gesamt-Elfter ins Ziel laufen konnte (2. AK M55).
Im Ziel wurde ich schon von Sissi erwartet, der mit 1:21:25 als 3. den Lauf beenden konnte, beachtlich!!!!
Es dauerte nicht mehr lange und schon konnte ich Reginas Zieleinlauf als 2. Frau genießen. Regina finishte mit 1:42:26 und wurde damit 1. ihrer AK W55.
Erwähnenswert ist noch unser Mannschaftssieg, dessen Leistung mit einem Fässchen Bier belohnt wurde.
Die Verpflegung in Warmbronn kann man nicht kritisieren. Spaghetti, Maultaschen, belegte Brötchen und schließlich noch zur Freude unseres größten Kuchenfans Sissi, das Kuchenbuffet.
Genau wie auch im letzten Jahr quälten mich nach dem Lauf starke Magenkrämpfe. Wahrscheinlich haben die selektive Strecke sowie die ungewohnte Wärme ihren Beitrag geleistet.
Nach der Siegerehrung, die sich ziemlich in die Länge zog, haben wir den Heimweg wieder angetreten.
Die neue Strecke die größtenteils durch den Wald führt, ist für die Läufer eine echte Herausforderung.


linkes Bild: Mannschaftssieger!
rechtes Bild: die 3. schnellsten Frauen des HM in Warmbronn


4 Grad und Regen!
Mittags um 14 Uhr ging es dann weiter. Ich war als Streckenposten am "Lidl". "Lidl lohnt sich", na mal sehen, ob dieser Werbeslogan hält, was er verspricht.
Regina hingegen hat hier den aktiveren Part eingenommen und sich zugetraut, bei der deutschen Elite ihr Können zu zeigen.
Regina hatte mächtig Schiss, das kann ich mal verraten. Denn leider konnte sie ihr HM-Training nicht nach Plan durchziehen...aber sie hat ja nicht nur Lidl, der sich lohnt, sondern auch Udo Lindenberg, der ihr schon bei ihren früheren Erfolgen bei diversen Marathon und HM-Meisterschaften über die lange Distanz geholfen hat. Aber diese Geschichte soll sie euch mal selbst erzählen, ich will und darf hiervon nicht zu viel verraten  ;-)
Auf jeden Fall kannte ich die Startnummern ihrer Konkurrentinnen schon in- und auswendig und hatte während des Rennens kein Auge auf die mal mehr und mal "weniger mehr" attraktiven Frauen, sondern auf deren Startnummern, um ihr signalisieren zu können, wenn "Gefahr droht".
Aber wer Regina richtig kennt, weiß dass sie (zumindest meistens) ihr Ding macht und während des Laufs Kräfte entwickelt, die man einer Ehefrau eines mittelmäßigen Langstreckenläufers und der Mutter einer eher weniger sportbegeisterten Tochter, nicht zutrauen würde. Wie ein Uhrwerk war es heute nicht gerade, aber man konnte beobachten, wie Regina ihre Runden kraftvoll und ohne nach hinten zu schauen abspulte.
Nach dem sie das zweite Mal meine Lidl-Position passierte, konnte ich ihr signalisieren, dass sie wohl an 2. Position in ihrer AK-Klasse liegt.
Sollte sich Lidl wirklich lohnen? Ach übrigens. Ich musste mir von einigen lieben Lidl-Kunden unliebe Worte gefallen lassen, als diese nach Ihrem Einkauf nicht heimfahren konnten, weil die Straße wegen den blöden Läufern gesperrt war.
"Ich sehe nicht ein, dass ich dieser Stadt, in die ich nicht gehöre und die mir auch nicht gefällt, noch mehr als 2 Stunden verbringen muss" hat mir eine "Lidl-Lohnt sich-Kundin" in den Rücken geschrien, nach dem ich ihr freundlich erklärt habe.....egal.
Als Regina kurz vor dem Ziel an mir vorbei lief, konnte ich ihr die Anstrengung deutlich ansehen, aber irgendwie auch die Freude über den nun wahrscheinlich erkämpften 2. Platz.
Ich musste dann noch an meiner Lidl-Position ausharren, bis auch der letzte Läufer vorbei lief.
Dann schnell mein gelbes "Ordner-Jäckchen" und meinen Protokollzettel abgeben und noch schneller zur Siegerehrung.
Zum Glück war Sebastian Hess, welcher die Siegerehrung gekonnt moderierte, noch nicht ganz fertig und ich konnte miterleben wie Regina ihren 2. Platz auf dem Podium feiern durfte.
Reginas Zeit war übrigens 1:32:26 Std.
Beide Veranstaltungen waren von Günther Henne und Team vorbildlich organisiert. Bravo!!!!


Die Siegerinnen der Klasse W55
Äh, fast vergessen "Danke Lidl..." ;-)


9 - 10 Grad, etwas Wind und zeitweise ein Paar Regentropfen.
Von Reginas Erfolg bei der Deutschen Halbmarathonmeisterschaft schreibe ich weiter oben....denn zunächst zu mir:
Der heutige Samstag war gezeichnet von Laufsportereignissen. Morgens Paracelsuslauf und mittags die HM-DM. Beides wurde in Bad Liebenzell ausgetragen.
Um 10:15 Uhr wurde der Paracelsuslauf über 10 km gestartet. Bei dieser Veranstaltung wird auch die Regionalmeisterschaft im 10 km Straßenlauf ausgefochten.
AK-Kollege Manne Heiland war auch gemeldet und wer Manne kennt, der weiß, dass er, wenn er gut drauf ist, keine Gnade kennt und seine Mitstreiter in ganz "unheiliger" Art und Weise nicht gut aussehen lässt.
Neben mir Carmen Keppler und ihr Pacemaker Peter Richter. Genau an die beiden wollte ich mich hängen...staunte aber nicht schlecht, als die Polar V800 den ersten km schon nach 3:37 Minuten mit ihrem charmanten "Pieps" signalisierte.
Bis einschl. km 4 konnten wir unter 4 Minuten/km bleiben, danach war der langsamste km mit 4:05 immer noch recht flott.
Mein spezielles Lob und Dank gehen an Peter Richter, ohne dessen Führung ich wohl nicht diese gute Zeit gelaufen wäre (40:15).
Kurz vor dem Ziel musste ich Carmen noch ziehen lassen, die momentan in einer bestechlichen und aufsteigenden Form ist.
Im Ziel staunte ich nicht schlecht als ich Manne sah, dieser allerdings nicht mehr in seinen Laufklamotten, da er bei km 7 nur kurz hinter mir liegend aussteigen musste.
Mit meiner Finisher-Zeit wurde ich 1. in der AK M55 und damit auch Regionalmeister in dieser Klasse.
Mein Glück, dass bessere Läufer wie Wolfgang Robra oder Ludger Becker nicht am Start waren.
Nun zum Duschen und dann gleich zur Helferbesprechung, denn ich habe mich für den Job eines Streckenpostens für die HM-Veranstaltung nachmittags gemeldet.


Motivationsübungen vor dem Start...  :-)



Heute lockte uns der 3. Lauf der "Sparkassen-Cup-Serie" nach Illingen.
Gerne haben wir unsere SVO-Kollegin Carmen Keppler mitgenommen, die als eine der Favoriten für den Gesamtsieg der Serie gehandelt wird.
Anders als bei den meisten Illinger Läufen war Petrus heute mal nicht besonders gut aufgelegt. Frischer Wind und Regen auf der Hinreise ließen unsere Wettkampfgefühle nicht unbedingt ins Unermessliche wachsen.
Doch pünktlich zum Start hatte der Wettergott dann doch ein Einsehen und wir durften die gesamte Strecke ohne Dusche von oben "genießen". Nur die Wege waren teilweise sehr aufgeweicht und matschig.
In Illingen erfolgt der Start zum 10er mit dem Kärcher-Lauf über 5,6 km gestartet. Die teilweise gefährlichen Manöver der Anfänger durfte ich am eigenen Leib erfahren, als ein halbwüchsiger Junghirsch auf abschüssigem Terrain seine Seite im spitzem Winkel wechselte. Einen Sturz konnte ich nur durch abruptes Abbremsen verhindern. Zwei unschöne Worte, die meinem Munde entfleuchten, waren vielleicht auch etwas zu impulsiv...naja egal...
Im Ziel wurde ich schließlich mit 41:03 Minuten gestoppt, womit ich sehr zufrieden war. Nicht lange nach mir lief Carmen als 2. Frau durchs Ziel (erste Frau wurde die Freundin von Top-Triathlet Sebastian Kienle Christine Schleifer, die mit Ihrer Zeit von 36:37 sogar schneller als alle Männer war!!). Schließlich kam als 4. Frau Regina mit 43:51 ins Ziel.
Wir 3 SVO-Läufer waren mit unseren Leistungen sehr zufrieden, konnten wir doch 3 erste AK-Plätze mit nach Hause nehmen.
Leider hat uns der Veranstalter nicht als Team gewertet, denn mit unseren Zeiten hätten wir den 3. Mannschaftspreis geholt. Dieser Fehler ist uns allerdings erst zuhause aufgefallen.
Schade dass nach dem Duschen das Kuchenbüffet bereits geleert war, so durften Käsebrötchen und Butterbrezel als guter Ersatz zum Kaffee herhalten.




Mit 7 Läufern war das Team cool-running die zweitstärkste Mannschaft hinter den Sportlern des LT Altburg.
Ich habe aufgrund einer Erkältung auf den Start verzichtet und postierte mich zunächst bei km 4 und später bei km 11, um Aktionfotos zu machen.
Um 14 Uhr hat der Routinier und Organisator Günter Krehl den Start freigegeben.
Insgesamt machten sich 60 Läufer auf die 12 km lange Runde, welche einige Höhenmeter aufweist.
Bei fast perfektem Frühlingswetter konnte Regina, unterstützt durch cool-running-Trainer Stefan Keppler ihre Zeit vom letzten Jahr um 30 Sekunden verbessern und als 2. Frau finishen.
Vereinskollegin Carmen Keppler konnte Ihren Vorjahressieg souverän verteidigen.
Bei den Männern siegte Wolfgang Gauss vor unserem Teamkollege Tim Weber.
Bei perfektem Kuchenbuffet und noch perfekterer Siegerehrung durch Günter Krehl konnten wir wieder die Heimreise antreten.

links: Regina begleitet beim Auslaufen Coach Michal Nothacker die letzten Meter in's Ziel
rechts: Regina unterstützt durch cool-running-Trainer Stefan Keppler


"Jahresziel erreicht - > ein Zehner unter 40 Minuten"

Es ist jedes Jahr immer wieder schön, nach der von vielen Läufern mehr oder weniger gepflegten Winterpause, liebgewonnene Gesichter wieder zu sehen.
Der Hesselauf in Calw ist der erste von 6 Läufen der ANE-CUP-Serie (A = Alb, N = Nagold, E = Enz), welche mit abwechslungsreichen Laufstrecken von vielen Sportlern gerne angenommen wird.
Mit leichtem Wind und etwa 5 Grad waren die Bedingungen für die 2 Runden a 5 km auf weitgehend flacher und vermessener Strecke fast optimal.
"Andy, was willsch laufe"? Auf diese Frage von Carmen Keppler antwortete ich "uf jedn Fall onder oinavierzig".
So ganz ernst habe das dann wohl doch nicht gemeint, denn die ersten 5 Kilometer lief ich, wie Carmen auch, deutlich unter 4 Minuten. Dies gelang mir auf den folgenden 5 Kilometern nur noch ein Mal und zwar war es der 9. Denn da rechnete ich hoch, dass ich noch unter 40 Minuten finishen könnte. Und so kam es auch, dass ich schließlich mit 39:56 Minuten erfolgreich und glücklich ins Ziel lief. Resultat: 41. aller Läufer/Innen und 1. in meiner AK M55.
Bei Regina lief es nicht ganz so glatt. Mit gleichmäßigem und flottem Tempo begonnen, musste sie bei km 7 einen Boxenstopp einlegen, der sie fast 1 Minute kostete. Durch dieses Malheur verlor Regina 2 Plätze und musste Claudia Waidelich und  Simone Frank passieren lassen. Regina versuchte noch zu kontern, aber die Zeitdifferenz war dann doch zu groß. Mit 42:13 Minuten beendete sie dann doch zufrieden diesen Wettkampf und verbuchte damit den 1. Platz der AK W55.
Aus Termingründen konnten wir leider nicht bis zur Siegerehrung warten und haben uns nach dem Auslaufen gleich auf den Heimweg gemacht.
Bei dem von Günther Henne bestens organisierte Lauf über 10 km finishten 278 Teilnehmer. Zuvor fanden noch Kinderläufe und ein Firmenlauf über 5 km statt.


Regina und ich an der Wende auf der ersten Runde.
Bild: "Sissi" Sebastian Groteloh


"Selbst ist der Mann" Nach dem ich letztes Jahr die Halbmarathonstrecke mit Regina zusammen gelaufen bin, hab ich mich heute mal wieder alleine in das Haifischbecken gewagt.Besonders hat mich interessiert, wie sich meine neuen ZOOT ultra kiawe 2.0 von der Laufgarage beim Wettkampf verhalten ;-)
Doch nun ganz von vorne.
7:50 Uhr haben wir unseren Mitfahrern (Sissi und Eveline) als Starttermin für die Fahrt nach Kandel in der Pfalz ausgemacht.
Fast pünktlich sind wir 7:55 Uhr aus der Garage gefahren, also immer noch sehr zeitig, um am Austragungsort nicht in Stress zu kommen.
Wie immer wurden wir von den freundlichen Helfern zum Parkplatz am Erlebnispark und Waldfreibad geleitet. Von dort muss man einen Fußmarsch von etwa 10 Minuten in Kauf nehmen, bis man schließlich in die Messehalle gelangt, in der auch die Startunterlagen ausgegeben werden.
Pünktlich um 10 Uhr knallte dann der Startschuss und aufgrund meiner guten Startposition in den vorderen Reihen, konnte ich gleich von Anfang an flott loslaufen.
Um mein Ziel, unter 1:30 Std. zu laufen, musste ich einen Kilometerschnitt von 4:15 Minuten einhalten, was mir die ersten 12 Kilometer richtig leicht fiel.
Kurz vor der Wende bei km 12,5 kam mir Sissi mit einem schnellen Tempo entgegen. Nach dem ich die Wende passiert hatte, konnte ich auch Regina ausmachen, die geschätzt etwa 400 Meter hinter mir lief.
Nach dem ich die 15 km-Marke passiert hatte, wurde es langsam zäh, d.h. es wurde zunehmend schwieriger mein Tempo zu halten. Auch musste ich mich dem zeitweise unangenehm pfeifendem Wind entgegenstemmen, was mich veranlasste immer wieder in den Windschatten eines anderen Läufers zu gehen.
Um so glücklicher war ich, als ich die Stimme des Stadionsprechers immer deutlicher vernehmen konnte, was mir signalisierte, nicht mehr weit vom Ziel entfernt zu sein.
Die Uhr zeigte 1:28:50 (brutto), was mir den 5. Platz in der AK M55 einbrachte.
Im Ziel war ich nun auf die Zeit von Regina gespannt.
Regina fand einen treuen Zugläufer (Salvatore Collerone/ITA), der ab ca. km 8 bei ihr blieb und sie bis in das Ziel begleitete. Dadurch motiviert, konnte Regina besonders in der harten zweiten Hälfte ihr Tempo halten und eine Finisherzeit von 1:32:25 erzielen.
Damit war Regina 18. Frau und souveräne Siegerin in ihrer AK W55.
Sissi glänzte durch eine neue Bestzeit mit 1:16:30 Stunden und wurde 3. in seiner AK M40, startete diesmal für den Tübinger Laufladen.
Auch Eveline bestritt ein gutes Rennen und lief nach 01:53:37 durchs Ziel.
Der SVO-Spitzenläufer Tim Weber der seine Partnerin Nancy Grosshans begleitete, führte diese zu einem guten Laufergebnis mit 2:04:43.
Nach Siegerehrung mit reichlich Kuchen und Kaffe konnten wir die Heimreise antreten.
Ach übrigens....meine neuen Laufschuhe haben den Test mit Bravour bestanden!


linkes Bild: Regina als Siegerin der AK W55
rechtes Bild: Eveline, Regina und ich nach der Siegerehrung (Tim und Nancy waren leider nicht mehr da)
Bilder: Sebastian Sissi Groteloh



3. und letzter Lauf am 7.2.16 über 20 km
Wir beide durften auf das Treppchen.


Das Team des SVO mit "Anhang" Sissi



Sportlerehrung Kreis Calw am 5.2.2016 in Bad Liebenzell
Zahlreiche Sportler wurden für Ihre Leistungen im Jahr 2015 geehrt.
So auch unsere Damenmannschaft für für die neuen Kreisrekorde im 10 km und 15 km Straßenlauf .
Regina durfte den Pokal für den Marathon-Kreisrekord mit dem SVO-Team entgegennehmen.




"Hasen gegen zwei Igel"

Mit den zwei Igeln meine ich nicht Regina und mich, sondern mich und einen Mitläufer, der es auch gewagt hat, sich bei den Seniorenmeisterschaften mit den Mitstreitern der Altersklassen M50 und M55 an den Start zu stellen.
Das ganze Spektakel fand in der Europahalle in Karlsruhe statt, in welcher sich aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 200 Personen zur gleichen Zeit aufhalten dürfen.
Aus diesem Grund wird der nächste Badenmarathon auch im Bereich der Messehallen starten.
In der Europahalle fand heute auch die Süddeutsche Meisterschaft der Geher über 5000 und 3000 m statt. Ich staunte nicht schlecht als ich sah, dass der Sieger über 5000 m mit 20 Minuten gefinisht hat und damit einen 4-Minuten-Schnitt gewatschelt ist...Respekt!
In der Halle hat das Rund im Gegensatz zu den Bahnen im Freien nur 200 Meter, also muss man in der Halle 15 Runden laufen.
Nach 3 km Einlaufen wurde dann meine Gruppe aufgerufen. Ich stellte mich gleich in die letzte Reihe (es waren etwa 10 Läufer am Start). Mit abschätzenden Blicken gespickt, stellte sich bei mir ein mulmiges Gefühlt ein.
"Hier geht es bestimmt gleich richtig ab" dachte ich mir und traf damit genau ins Schwarze.
Denn nach dem Schuss stürmten die Hasen mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit davon. Ein weiterer Igel und ich hängten uns hinten an und versuchten, den Abstand nicht zu sehr und zu schnell anwachsen zu lassen. Zwecklos!
Die Senioren, alle jenseits des 50. Lebensjahres, zeigten reichlich Frische und es dauerte nicht sehr lange, bis mich der schnellste von ihnen überrundete.
Freundlicherweise rückte ich eine Bahn nach außen und ließ ihn vorbei, worauf er sich lieb bedankte.
Lange Rede kurzer Sinn...ich wurde Vorletzter bei diesem Race und war dennoch nicht unzufrieden, denn auf dem für mich ungewohnten Untergrund lief ich die 3000 m in 11:29 Minuten. Das ist nicht mal so übel.
Bei der schnell durchgeführten Siegerehrung wurde ich als 4. meiner AK M55 aufgerufen.
Ich weiß, dass die Geschichte mit dem Hasen und dem Igel anders ausgegangen ist, aber dieser Trick wäre in der Halle nicht durchführbar gewesen (obwohl ich ja tatsächlich einen Zwillingsbruder habe). :-)
So, nun zu Regina...die sich nur ein Ziel gesetzt hatte, und zwar den seit Jahren ungebrochenen Kreisrekord mit 13:13, der von Sigrid Weiss im Jahr 1997 aufgestellt wurde, zu unterbieten.
Alles andere war für Regina zweitrangig.
Ihre Anfangsphase war sehr verhalten, denn sie wollte in dem sehr übersichtlichen Feld (ca. 15 Läuferinnen) nicht in den letzten Runden eingesammelt werden.
So konnte ich beobachten, wie Regina im Rennverlauf einige Plätze gutmachte und sich mehr und mehr nach vorne arbeitete.
Was sie nicht wissen konnte ist, dass sich in ihrer Nähe zwei AK-Läuferinnen aufhielten, die nur auf ihre Chance warteten, Regina zu überholen.
Aus Unkenntnis der Personen sollte es dann so sein, dass eine dieser Kolleginnen Regina im Zielsprint überholte und sich damit den Sieg in der Altersklasse holte.
Mit ihrer Silbermedaille war Regina dennoch sehr zufrieden, zumal sie ihr primäres Ziel, den Kreisrekord zu brechen, souverän erreicht hat. Mit ihrer Zielzeit von 12:10 Minuten verbesserte sie den Kreisrekord um mehr als eine Minute.
Zwei weitere Sportler aus dem Kreis Calw waren noch anwesend: Armin Gotsch (VFL Ostelsheim) , der mit 9:53,2 seine Bestzeit lief und der 2. der AK M50 Sergio Paulo (LT Altburg) mit 10:00,4.

links: Regina mit 3 ihren AK Mitstreiterinnen und  Lidia Zentner (rechts)
mitte: die Hasen und die Igel
rechts: Regina wird von der Siegerin und der Zweiten überrundet, knapp dahinter die beiden W55-Konkurrentinnen



Telegramm: kein Regen - ca. 6 Grad - windig - 986 Finisher

Heute stand der 2. Lauf der beliebten Winterlaufserie auf dem Programm.
Also sind Regina und ich zusammen mit "Sissi dem Dritten"* pünktlich um 8:06 Uhr gen Pfalz gestartet.
Der Zufall wollte es, dass wir nicht wie beim letzten Lauf ganz hinten am Waldrand parken mussten, sonder einen Premiumparkplatz vorne an der Einfahrt zum Sportgelände bekommen haben.
Unsere cool-runner-Mannschaft war wieder gut vertreten durch Tim Weber, Daniel Kirchenbauer, Domenik Behnke, Peter Richter, Regina und mich.
Die Läufer wurden, getrieben durch den Organisator Daniel Hochmuth, zur rechtzeitigen Startaufstellung um 10:05 motiviert.
Regina und ich haben uns dafür entschieden, dass jeder sein eigenes Tempo läuft und das Beste für sich und die Mannschaft herausholt.:-)
Uli Ohngemach war es, den ich mir dieses Mal als Zugläufer ausgewählt hatte.
Lange konnte ich mich im Bereich von Uli aufhalten und habe ein größeres Stück auch die Führungsrolle übernehmen können...aber kurz vor Ende des 14. Kilometer zeigte er, dass er noch etwas zulegen konnte und lief 13 Sekunden vor mir durch das Ziel (meine Zeit = 01:02.25 Std.). Dass  zwischen mir und Uli noch 8 Läufer durch das Ziel eilten, zeigt, wie dicht das Feld in unserem Bereich war.
Für mich brachte die Leistung den 7. Platz der Klasse M55 ein.
Glück hatte ich bei der Ziehung  der Startnummern (Tombola) nach der Siegerehrung.
Gerade als ich eine Aufnahme von den Ostelsheimer Läufer machen wollte, wurde meine Nummer aufgerufen und ich durfte ein Paket mit Pfälzer Nudeln in Empfang nehmen.
Regina fiel der Wettkampf nicht ganz leicht. Schon ab km 5 musste sie sich mächtig ins Zeug legen, um den angepeilten km-Schnitt von 04:20 Minuten einhalten zu können.
Im Ziel war sie über ihre Zeit von 01:04:11 Stunden mehr als glücklich, sie wurde damit 1. Frau ihrer AK W55.
Nach dem Duschen, Kuchenbuffet und Siegerehrung und netten Gesprächen konnten wir schon bald wieder die Heimreise antreten.
Wir freuen uns schon auf den nächsten und letzten Lauf dieser Serie über 20 km in 4 Wochen am 7.2.16!

* Sissi wurde Gesamt-Dritter beim Grafenauer Dreikönigslauf


links: die Siegerinnen der Klasse W55: Ulrike Hoeltz, Regina Vielmeier und Gerda Becker
rechts: Regina musste mich erst einmal aufklären, neben welcher "Berühmtheit" ich mich frecherweise gesetzt habe: Tinka Uphoff mit Matthias Müller


 
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