Jahr 2022 - FamVielmeier

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Jahr 2022

Regina Vielmeier vom SV Oberkollbach sichert sich die Silbermedaille der AK W60
Anfangs sonnig, später wechselnd bewölkt, Temperatur 0 Grad beim Start, ca. 5 Grad im Ziel, mäßiger Wind

12 Wochen diszipliniertes und strukturiertes Training als Vorbereitung für den HAJ Marathon in Hannover, dann war Regina bereit für das Abenteuer Marathon.
Die letzte von Regina gelaufene Königsdistanz ist bereits 5 Jahre her (2017) und zwar beim 3-Länder-Marathon am Bodensee.
Damals finishte Regina mit einer Zeit von 3:18:26 Stunden und war 2. in ihrer AK W55. Die Strecke war zwar natürlich vermessen, da Start (Lindau) und Ziel (Bregenz) allerdings an verschiedenen Orten und die Strecke somit kein Rundkurs war, ist das Ergebnis für die "Marathon-Bestenliste" nicht zugelassen, bzw. war nicht zugelassen. Denn bereits 1 Jahr später wurde diese Regel zurückgenommen. Pech für Regina, denn mit dieser Zeit hätte sie den Kreisrekord der Frauen W55 gebrochen. Nun, das ist Vergangenheit... (Bericht zu diesem Wettkampf)
Zurück zum HAJ-Marathon: Wir sind am Samstag mit der Bahn (ICE) angereist, eine reibungslose Reise, ohne Verspätung. Wir hatten damit genügend Zeit, die Startunterlagen zu holen und anschließend gemütlich Essen zu gehen. Dann früh ins Bett und um 5:45 schrillte der Wecker.
Regina hatte sich im Vorfeld schon mit ihren gemeldeten Altersgenossinnen "beschäftigt", womit sie eine gute Einschätzung ihrer Chancen hatte. Das Fazit war: eine Medaille ist möglich.
Regina hätte sich etwas angenehmere Temperaturen gewünscht, musste sich aber bei ca. 0 Grad in den Startblock der DM-Teilnehmer stellen.
Schon nach 2 km "traf" sie auf Ilse Storch, welche von den Medien bereits im Vorfeld als Gewinnerin der AK W60 gehandelt wurde. Ilse fühlte sich von Regina getrieben und Regina versuchte ihrerseits, den Abstand auf ihre AK-Kollegin nicht abreißen zu lassen. Etwa bei km 27 konnte ich Regina zurufen, dass sie auf "Silberkurs" läuft. Dies spornte sie an, zu versuchen, das eigentlich zu schnelle Tempo der ersten Hälfte aufrecht zu erhalten. Gegen Ende war es der Konkurrentin aber doch möglich, den Abstand etwas zu vergrößern.
Von der emotionalen Zuschauerkulisse "getragen" finishte Regina nach 42,195 km mit einer Zeit von 3:22 Stunden und wurde mit nur einer knappen Minute Rückstand auf Ilse Storch deutsche Vizemeisterin!
Die Freude über diesen Erfolg war natürlich groß.

Der Zeitungsbericht im Schwarzwälder Bote wird etwa so aussehen (man weiß ja im Vorfeld nie, was die Redaktion daraus macht):
Nach marathonspezifischer Trainingsvorbereitung war die Athletin der  Oberkollbacher cool-runner bereit für die Königsdistanz über 42,195 km  durch die Landeshauptstadt von Niedersachsen.  Nach frostigen  Temperaturen in der Nacht, zeigte das Thermometer kurz vor dem Start  noch 0 Grad, der Himmel war wolkenlos und der Wind blies den Teilnehmern  streckenweise spürbar entgegen. Ein paar Wärmegrade mehr hätte sich die  Sportlerin aus Oberreichenbach schon gewünscht, aber getragen und  motiviert durch die emotionale Zuschauerkulisse, konnte sie das Ziel  nach 3:22 Stunden glücklich als Vizemeisterin erreichen. Nur die bereits  im Vorfeld als Gewinnerin der AK W60 gehandelte Ilse Storch vom SC  Tölzer Land war eine knappe Minute schneller. Die Drittplatzierte  Martina Linke finishte gut 4 Minuten nach Vielmeier. „Es war ein tolles  Erlebnis bei der stimmungsvollen Deutschen Marathonmeisterschaft in  Hannover zu starten, was die Anstrengungen, auch während der  wochenlangen Trainingsphase vergessen lässt“ resümiert Vielmeier. Aus  dem Kreis Calw waren keine weiteren TeilnehmerInnen bei der DM in  Hannover am Start.

  
linkes Bild: nach getaner "Arbeit"
rechtes Bild: am Vortag


Rundkurs, Asphalt und gut befestigte Waldwege im Oberwald. Für die 15-km-Strecke liegt ein gültiges Vermessungsprotokoll vor.
Ca. 8 Grad, leicht bewölkt und kaum Wind

Heute stellte Regina ihre gute Form ein weiteres Mal unter Beweis.
Auf dem "Weg" zum Marathon in 2 Wochen in Hannover war der Lauf durch den Karlsruher Oberwald ein weiterer Meilenstein.
Gestartet wurde in 4er-Blocks im 10 Sekundenabstand und man hatte somit während des Laufs keine Einschätzungsmöglichkeit, wo man sich im Läuferfeld befindet. Trotz dieser fehlenden Orientierungsmöglichkeit hat Regina ihre Zielzeit mehr als erreicht und finishte mit einer Zeit von 1:07:16 als "Gesamtfünfzigste" von 286 Teilnehmer und belegte damit den 1. Platz in der AK W60.
Am Start war auch unser cool-runner-Neuzugang Christiane Wax, die ihre Anmeldung leider nicht mehr auf den SVO ändern konnte. Auch sie zeigte ihre gute Form und lief nach 1:09:49 als 1. der AK W50 durchs Ziel.
Unser "Bäckermeister Chris Dihlmann" belegte den 3. Gesamtplatz beim 5 km-Lauf!
Beim Lauf über 5 km nahm ich teil und genoss damit seit längerer Abstinenz einen Wettkampf, da ich über den Winter mit diversen Wehwehchen zu kämpfen hatte (ich hoffe es bleibt beim "hatte"!). Ich habe die 5 km durch den flachen Oberwald über Schotter- und Waldweguntergrund in 21:47 Minuten bewältigt, womit ich mein Ziel, unter 22 Minuten zu bleiben, realisieren konnte. Hintenraus wars allerdings dann doch ziemlich zäh. Mein Platz unter den 150 Teilnehmern war der 26.
Die Veranstaltung war durch den TUS Rüppurr komplett im Freien bestens organisiert. Auch das Kuchenbuffett konnte sich sehen lassen ;-)


       




5 Medaillen für die cool-runner des SV Oberkollbach bei der Baden-Württembergischen Cross-Lauf-Meisterschaft

(av) Und wieder einmal haben sich die Läufer/Innen des Oberkollbacher Sportverein bei einem überregionalen Wettbewerb wacker geschlagen. Diesmal gings bei schmeichelhaften Vorfrühlingstemperaturen nach Weinstadt, 15 km östlich von unserer Landeshauptstadt gelegen.
Ausgetragen wurde die Laufveranstaltung von der Sportgemeinschaft Weinstadt e.V. der eine sehr gute Organisation bescheinigt werden kann.
Der Streckenverlauf mit einer Rundendistanz von 1,1 km auf den Feldern und Wiesen am Stadtrand war durch einige enge Schleifen sehr übersichtlich angelegt. So war es den Zuschauern möglich, von einem Standpunkt aus fast das ganze Rennen zu beobachten.
Beim Frauenwettbewerb über 3,3 km konnte sich das Team des SVO mit Regina Vielmeier, die Siegerin der Klasse W60, Yvonne Eisel (4. W45) und Tanja Haisch (5. W45) die Goldmedaille der Mannschaftswertung W45-W75 sichern. Somit durfte Vielmeier zweimal auf das Podest und Edelmetall entgegennehmen. 1x Gold für die Einzelwertung W60 und 1 x Gold für die Mannschaftswertung. Im selben Lauf war Sabine Kusterer in der Altersklasse W65 erfolgreich und sicherte sich die Silbermedaille. Auf die Strecke mit einer Distanz von 5,5 km wurde Carmen Keppler geschickt, die Dank kluger Krafteinteilung den 2. Platz in der AK W40 erkämpfte und dafür die Silbermedaille in Empfang nehmen durfte.
Auch die cool-runner-Männer konnten sich auf derselben Distanz wacker schlagen und waren mit Thomas Schütz (6. M45), Mario Stöckel (12. M50) und Peter Hauck (7. M55) bei der Mannschaftswertung erfolgreich und erhielten dafür die Bronzemedaille. Mit Sven Füller (13.  MJ U23) und Phillipp Goetze (15. M14) haben sich zwei weitere SVO-ler zur Teilnahme entschlossen und gute Ergebnisse in einem gut besetzten Starterfeld geliefert.


Die Goldmannschaft
Regina, Yvonne Eisel, Tanja Haisch


10 km, flach, wenig Wind, ca. 2 Grad, 2 Runden um den See a 5 km -> dunkel!!

Schon erstaunlich, was die noch junge und kleine LSG Weiher (7 Jahre, ca. 190 Mitglieder) auf die Beine gestellt hat.
Außer dem 10 km-Wettkampf am Abend wurde der HaWei50 als Ultralauf angeboten. Also über 50 km der schon morgens gestartet wurde und den 205 LäuferInnen mit der vollen Distanz finishten.
Als wir dann gegen 17:30 dort eintrafen hatten die HelferInnen ja schon einiges hinter sich (die Läufer natürlich auch), aber es war schon erstaunlich auf wie viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft man dort traf. Alle Achtung! Tolles Team!
Übrigens richtet der rührige Verein am 9.4. einen Ultra über 100 km aus! Weitere Infos hier.
Regina startete beim HaWei by night um 18:30 Uhr und wollte die 45 Minuten unterbieten...das war das gesteckte Zwischenziel auf dem Weg zu den gewünschten sub 44 Minuten in der W60.Vom Trainingszustand her sollte das kein größeres Problem darstellen. In Anbetracht der Tatsache, dass der Wettkampf bei Nacht stattfand und daher Stirnlampe angesagt war, wurde es dann aber doch spannend. Im Dunkeln zu laufen ist doch etwas anderes als am Tage.
Ich will euch nicht auf die Folter spannen....mit 44:21 Minuten lief Regina glücklich durchs Ziel und wurde damit überlegen 1. ihrer AK W60.
Dabei hatte sie sogar (wie schon oft) einen Negativ-Split (1. Runde 22:13, 2. Runde 22:08).
Bei diesem Lauf über 10 km kamen 309 LäuferInnen ins Ziel. Die 5 km mit nur eine Runde beendeten 103.

 




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