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 Laufseite von Andreas und Regina Vielmeier
Events 2010:
Bellheimer Sommernachtslauf über 25 KM am 07.08.2010
Holger-Nothacker-Gedächtnislauf in Oberkollbach am 22.07.2010
5. Bad Wildbader Stäffeleslauf zum Sommerberg am 16.07.2010
6. Bad Herrenalber Stadtlauf am 10.07.2010
Bad Wildbader Thermenlauf am 27.06.2010
SWP Citylauf Pforzheim am 25.06 2010
8. Int. Kieselbronner Gaißeschenner-Halbmarathon am 12.06.2010
Schwarzenberger Reute-Lauf am 06.06.2010
Stadtlauf Neubulach am 15.05.2010
Doma-Berglauf, 4. Berglaufmeisterschaft der Region Stuttgart am 12.05.2010
Kämpfelbachlauf am 08.05.2010
8. Illinger Citylauf am 25.04.2010
9. Calwer Hermann Hesse-Lauf am 27.03.2010
Bienwald Halb- und Marathon am 14.03.2010 in Kandel
Regional-Waldlaufmeisterschaft am 21.03.2010 in Hochdorf (Nagold)

Zu den Berichten 2009
Zu den Berichten 2008




Bellheimer Sommernachtslauf über 25 KM am 07.08.2010

Bei optimalen Bedingungen starteten wir pünktlich um 19:00 Uhr auf die große 25 Kilometerrunde.
Die flache und komplett asphaltierte Strecke ist für einen schnellen Lauf ideal. Mit 761 Finishern gehört der Sommernachtslauf zu einer der großen Veranstaltungen in der Pfalz. Glücklicherweise schob sich kurz vor dem Start ein Wolkenteppich vor die Sonne und somit waren eigentlich alle Voraussetzungen geschaffen, um die gesteckten Zeitziele zu realisieren. Regina wollte unter 01:48 Stunden und ich unter 01:45 Stunden bleiben. Am Start traf ich auf Ilko Krätzschmar, mit dem ich beim HM in Kieselbronn bis KM 18 Schulter an Schulter lief. So versuchte ich, auch bei diesem Lauf in seiner Nähe zu bleiben, was mir aber leider nur bis KM 15 gelang, dann musste ich Ilko, der sich aktuell auf den Berlinmarathon vorbereitet, ziehen lassen. So hatte ich noch zähe 10 KM alleine vor mir, bei denen ich von Seitenstechen begleitet wurde. Mit der Endzeit von 01:45:08 und 6. in meiner AK M50 konnte ich aber doch ganz zufrieden sein. Regina, der die langen Distanzen wesentlich besser liegen, konnte bei KM 6 Ulrike Hoeltz überholen. Die sehr erfahrene und in der Laufszene bekannte Läuferin ließ aber nicht abreißen und konterte bei KM 21 in dem sie Regina überholte. Die restlichen 4 Kilometer blieb Regina immer in der Nähe von Ulrike und wartete auf eine Chance, den Gegenangriff zu starten. Aber Ulrike war an diesem Tag doch ein Tick besser und finishte mit 4 Sekunden Vorsprung. Somit belegte Regina den 5. Gesamtrang und den 2. Platz ihrer AK W45 hinter Ulrike Hoeltz mit einer Zeit von 01:47:28 Stunden. Bei den Männern siegte Martin Skalsky (01:26:18) und bei den Frauen Tanja Hooß (01:44:25). Den Bellheimer Organisatoren kann man eine reibungslose Organisation bescheinigen. Auf der Laufrunde waren genügend Versorgungsstellen eingerichtet und auch von der Bevölkerung wurde man mit nassen Schwämmen und Getränken versorgt. Pünktlich um 23:00 Uhr wurde die Siegerehrung durchgeführt und wir konnten gegen 23:30 den Heimweg antreten. Mal sehen, vielleicht sind wir ja nächstes Jahr wieder dabei.

Siehe auch Bericht im Laufticker

Holger Nothacker Gedächtnislauf am 22.07.2010

Wir lieben ja auch das schöne Wetter, aber in den letzten 2-3 Wochen war es des Guten doch etwas zu viel. Wenn wir zurückdenken an den Lauf in Bad Herrenalb bei Temperaturen um die 35 Grad, wird es uns jetzt noch ganz heiß. Anders war es heute, beim Holger-Nothacker-Gedächtnislauf in Oberkollbach (Buderhof). Bei angenehmen Temperaturen, wolkenverhangenem Himmel und ab und zu ein paar Regentropfen stellten wir uns an Deutschlands breitesten Startlinie auf, um die große 10 KM-Runde in Angriff zu nehmen. Mehr als 140 Sportler haben sich entschieden, den Hauptlauf zu bestreiten. Gleichzeit starteten auch die Teilnehmer des Marathönles über 4,2 KM. Da die Walker zur Zeit des geplanten Starts um 19:30 noch unterwegs waren, wurde der Start um eine viertel Stunde verschoben. Aber dann gings los. Eine Masse Läufer stürzte sich den abschüssigen Weg Richtung Oberkollbach hinunter, manche wohl etwas zu schnell, was sie auf dem „Heimweg“ dann bitter bereuen mussten. Kleinere Irritationen gab es bei KM 2 als einige an der Weiche der großen und kleinen Runde falsch abbogen. Bei Regina lief es wie meistens sehr gut. Sich das Rennen gut eingeteilt, konnte sie auf der zweiten Streckenhälfte wieder einige Kontrahenten überholen. Kurz nach KM 5 sah Regina unsere Laufkollegin Mirjam Fassnacht vor sich und traute ihren Augen nicht. Ist Mirjam normalweiser weit vor ihr. Regina überholte Mirjam und diese gab ein Signal, dass sie aufgrund Probleme nicht kontern werde. Später haben wir erfahren, dass Mirjam bei KM 8 abbrechen musste. Nun war nur noch die 16 Jahre jüngere Meike Hess vor Regina, allerdings zu weit um hier noch was reißen zu können. Regina finishte hinter Meike mit einer Zeit von 41:27 Minuten vor Teamkollegin Nora Kusterer (42:24).
In der Teilnehmerliste konnte ich im Vorfeld schon erkennen, dass die Klasse M50 mal wieder bärenstark besetzt war. So hatten sich Ludger Becker, Steven Hunter und Gerd Schnell angemeldet. Manfred Heiland war auch aufgeführt, startete aber aus unbekannten Gründen nicht. Vielleicht habe ich eine Chance, dacht ich mir, zumal ich beim Thermenlauf nur wenige Sekunden hinter Ludger ins Ziel lief und Steven hatte ich dieses Jahr schon schlagen können. Aber die Jungs liefen ein so schnelles Rennen, dessen Tempo ich nicht folgen konnte. So finishte ich mit einer Zeit von 39:22 Minuten hinter Steven (38:41) und Ludger (39:05), aber vor Gerd Schnell (40:02). Bei Kilometer 8 flog noch Sebastian Grotheloh an mir vorbei und machte auf der restlichen Bergaufstrecke noch fast eine Minute gut, Respekt! Durch die Startgelder und Spenden unterstützt der SV Oberkollbach wie jedes Jahr die Kinderklinik Schömberg. Michael Nothacker, der sich über einen neuen Teilnehmerrekord freuen durfte,  konnte über 800 Euro an die Vertreter der Klinik übergeben. Es folgte eine zügige Siegerehrung, bei der die ersten 10 Frauen und ersten 15 Männer namentlich genannt wurden. Die Frauenmannschaft des SV Oberkollbach mit Regina Vielmeier, Nora Kusterer und Carmen Keppler belegten den ersten Platz. Bei den Männern waren es mal wieder die Jungs aus Rotfelden, die den Mannschaftssieg souverän gewannen. In der Einzelwertung siegte der Bad Wildbader „US-Student“ Rico Loy (35:24) vor Guido Wolf (36:00) und Ronny Seiffert (36:24).


5. Bad Wildbader Stäffeleslauf zum Sommerberg

Es war eine enge Sache. Regina, die im letzten Jahr die Frauenwertung gewann, wusste dieses Jahr nicht, ob  sie eine Chance hat, den selben Erfolg zu erzielen, waren doch einige Namen auf der Starterliste, die ihr völlig unbekannt waren. Und nicht nur das, wir hatten beobachten können, wie sich einige einheimische Damen auf den Treppenlauf mit 2200 Stufen und einer Distanz von 720 m vorbereitet haben. Viele nutzen seit dem 02.06. die Möglichkeit immer mittwochs Abend an einem Training teilzunehmen.  30 Männer und 20 Frauen wagten sich bei Temperaturen um die 28 Grad, den Sommerberg zu besteigen. Beate Braun und viele Helfer sorgten für einen pünktlichen Start und einen reibungslosen Verlauf der Veranstaltung. So ging es dann um 19:00 Uhr los. Im Abstand von 2 Minuten wurde im Doppelstart gestartet. Zuerst die Männer: Dass es nicht gerade meine Paradedisziplin ist, habe ich bei den Vorbereitungsläufen schon gemerkt. Also machte ich unter dem Motto „dabei sein ist alles“ mit. Mit einer Zeit von 11:17 landete ich im guten Mittelfeld und wurde 4. meiner Altersklasse. Damit war und bin ich ganz zufrieden. Regina hatte natürlich einen anderen Anspruch. Sie wollte, wenn es irgendwie möglich ist, den Erfolg von 2009 wiederholen. So gab sie wirklich alles. Als sie die letzten Treppen hochstapfte, konnte ich ihr die Anstrengung deutlich ansehen. Trotz der etwas schwierigeren Bedingungen war sie mit einer Zeit von 11:52  genau 4 Sekunden schneller als im letzten Jahr und 16 Sekunden schneller als die zweitplatzierte Barbara Robra. Gesamtsieger wurde mit einer neuen Bestzeit Thomas Göpfert (08:18 Minuten).
Charmant und mit netten Worten führte Beate Braun die Siegerehrung durch. Es war für uns beide ein schönes Erlebnis in unserem Heimatort an einer nicht alltäglichen Sportveranstaltung teilnehmen zu dürfen, an der leider nur wenige Einheimische und Sportler aus der näheren Umgebung teilgenommen haben.



6. Bad Herrenalber Stadtlauf am 10.07.2010

den 4. Lauf der Alb-Nagold-Enz-Cup-Serie werden wir wohl nicht so schnell wieder vergessen. Es war ein sonniger Tag mit Temperaturen um die 35 Grad. Eigentlich sollte man bei solchen Temperaturen die sportlichen Aktivitäten weitestgehend einschränken, aber wider aller Vernunft sind wir doch nach Bad Herrenalb gefahren. Bis zum Start haben wir uns im Schatten der Bäume des schönen Kurparks aufgehalten. Dann hat der Organisator Roland Ochner pünktlich um 17:00 Uhr den Start freigegeben. Bei der Einführungsrunde im Kurpark hat man schon deutlich merken können, dass  das Tempo langsamer war als bei den anderen Läufen. In Bad Herrenalb müssen 2 Runden gelaufen werden.  Die erste Runde war bei mir noch im grünen Bereich. Etwa auf Platz 10 liegend machte ich mich im Kurpark auf zur zweiten und letzten Runde. Doch diesmal wollte der Weg ins Dobeltal nicht enden. Die Sonne kannte keine Gnade und auch nicht die Läufer hinter mir. Nach der Kehre konnte ich hinter mir 3 rot gekleidete Herren ausmachen, die wohl einen Teamwettkampf unter sich ausmachten. Eben diese Herren (die roten Teufel aus Rotfelden) überholten mich auf dem Rückweg und ich hatte keinen Willen mehr, den Kampf mit ihnen aufzunehmen. Im Ziel angekommen, war ich glücklich, endlich wieder in den Schatten gehen zu können. Mit einer Zeit von 42:40 Minuten war ich fas 3 Minuten langsamer als vor zwei Jahren. Auch Regina hatte mit der Hitze zu kämpfen und lief dem Wetter entsprechend etwas langsamer. Da sie keine der angetretenen Läuferinnen fürchten musste, konnte sie, ohne sich zu sehr zu verausgaben, den ersten Platz der Frauen belegen (Zeit 44:56 Minuten).  Ihr folgten Nora Kusterer (SV Oberkollbach) und Birgit Burrer (Rutesheim -just for fun-)Einige der Sportler mussten den Wettkampf aufgrund der hohen Temperaturen  vorzeitig abbrechen. Auf der Strecke waren zwei Getränkestellen eingerichtet. Eine im Kurpark und eine im Dobeltal. Wobei der Posten im Dobeltal wohl etwas überfordert war und mit dem Nachschenken nicht nachkam. Eine zweite oder dritte Person wäre hier wohl angebracht gewesen. Bei den Herren siegte Ronny Seifert (SV Rotfelden) vor Armin Gotsch (Vfl Ostelsheim) und Thomas Gigl (LG badenova Nordschwarzwald).
Ansonsten hat aber alles geklappt und Roland Ochner führte die Siegerehrung zügig durch, damit die Läufer rechtzeitig zum WM-Fußballspiel  Uruguay – Deutschland (2:3) heim fahren konnten.



Bad Wildbader Thermenlauf am 27. Jun 2010. 3. Lauf der ANE-Cup-Serie

Erst vorgestern haben wir beim SWP Citylauf in Pforzheim teilgenommen. Gestern war dann Regeneration angesagt. Naja mit Regeneration meine ich Rasenmähen, Unkrautjäten, sich um den Haushalt kümmern und und und…
Beim Thermenlauf in Bad Wildbad herrschte mal wieder ein echtes Kaiserwetter wobei die Temperaturen noch einigermaßen im erträglichen Bereich lagen, was die Organisatoren und Helfer rund um Beate Braun sehr freute.   Beim Warmlaufen waren wieder viele gewohnte Gesichter zu sehen, da es sich bei diesem Wettbewerb um den 3. Lauf der ANE-CUP-Serie handelt. Für die Läufer war dieser Lauf nur eines der „großen“ Ereignisse an diesem Tag, denn am Nachmittag begegnete unsere Nationalmannschaft bei der WM dem Erzrivalen England.  
Um 10:00 Uhr ging es dann mit einem Schuss aus der Pistole von Bürgermeisterstellvertreter Jochen Borg mit dem Hauptlauf über 10 KM für die 92 Teilnehmer los. Die Rundkurs-Strecke, die viermal gelaufen werden muss, führt durch den schönen Kurpark von Bad Wildbad.
Mirjam Fassnacht, Regina Vielmeier, Martina Kugele und Nora Kusterer waren bei den Frauen als Favoritinnen vertreten, wobei der Sieg von Mirjam eine klare Sache war. Da aber Nora beim Citylauf in Pforzheim nur 6 Sekunden nach Regina ins Ziel lief und Martina beim DOMA-Berglauf schon gezeigt hat, was sie drauf hat, wenn alles passt, war Regina auf den Verlauf des Rennens gespannt. Da aber Nora vom Citylauf etwas geschwächt war und Martina wegen einer vor kurzem überwunden Krankheit Trainingsrückstand hatte, konnte sich Regina den 2. Gesamtrang mit deutlichem Abstand bei den Frauen sichern. Sie benötigte für die 10 KM 42:13 Minuten.
Beim Holen der Startnummern konnte ich den für den VFL Ostelsheim startenden Ludger Becker ausmachen, der z. Zt. meine Altersklasse dominiert (lt. G. Krehl der Dominator der AK M50!). Ludger startete mit einem atemberaubenden Tempo, dem ich mich nicht traute zu folgen. So blieb ich die ersten 2 Runden hinter Armin Lutz und Alexander Straßer, zu denen ich dann in der 3. Runde aufschließen und sogar überholen konnte. Dann war kein Läufer mehr zwischen mir und Ludger und ich konnte erkennen, dass der  Abstand zwischen uns langsam kleiner wurde. Leider reichte die Restdistanz des Rennens nicht mehr um aufzuschließen und so kam ich mit einem Rückstand von 17 Sekunden  nach Ludger mit einer Zeit von 39:32 Minuten als gesamt 7. und 2. in der AK M50 ins Ziel. Die Gesamtsieger bei den Männern waren Ronny Seifert (36:34), Thomas Gigl (37:01) und Armin Gotsch (37:34), der von unserem ehemaligen Vereinskollegen Stefan Mittelsdorf hartnäckig verfolgt wurde (37:40).
Die Zeit zwischen dem Lauf und der Siegerehrung nutzen wir um nachhause zu fahren, um eine erfrischende Dusche zu nehmen. Als wir dann wieder zurückwaren, konnten wir das reichhaltige Kuchenbuffet der Mitglieder des TSV Wildbad genießen.
Die Siegerehrung wurde zügig durch Beate Braun und Bürgermeisterstellvertreter Jochen Borg vorgenommen.

Gerne sind wir wieder dabei, nächstes Jahr in Bad Wildbad!



SWP Citylauf Pforzheim am 25. Juni 2010

Als wir gegen 18:00 Uhr in Richtung Innenstadt zusteuerten, sah ich auf der Temperaturanzeige meines Golfs die Zahl 29 stehen. „Na das kann ja was werden..“ sagte ich zu Regina, die die Hoffnung ausdrückte, dass es bis zum Start um 19:30 Uhr 2 oder 3 Grad weniger sein würden. Wie auch immer, es war ziemlich drückend  als wir uns in die zweite Startreihe stellten. Wie immer in Pforzheim ist die Stimmung super und das Publikum spornt einen an, alles aus sich raus zu holen. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass schon am Sonntag , also Tage später, der nächste Wettkampf in Bad Wildbad ansteht, wollte ich auf dem ersten Kilometer nicht Vollgas gegeben, sondern meine Kräfte etwas einteilen. Trotzdem passierte ich die erste Kilometermarke bei 3:30 Minuten, was natürlich zu schnell war. AK-Kollege Steven Hunter hat mir schon 10 Minuten vor dem Start prophezeit, dass er heute alles tun wird, um mich zu schlagen.  Und Steven machte gleich vom Start weg ernst und distanzierte mich auf dem ersten Kilometer deutlich. Es sind 4 Runden a 2,5 KM, die in Pforzheim gelaufen werden müssen, was natürlich zur Folge hat, dass man in der 3. und 4. Runde die langsameren Läufer im Zick-Zack-Lauf überholen muss. In der 3. Runde überholte mich ein etwas „reifer“ aussehender Herr und ich hatte schon die Befürchtung, dass dieser Kollege auch in meiner AK läuft. Bei der Siegerehrung trafen wir uns dann wieder. Er, Mark Walton,  als 1. der AK M50, der 2. Steven Hunter musste früher gehen und ich als 3.  
Regina hatte sich im Hinblick auf den Thermenlauf am Sonntag auch vorgenommen, nicht mit 100% zu laufen, doch da sollte sie sich täuschen. Regina war von vornherein klar, dass sie gegen die z. Zt. sehr stark laufende Nadine Fromm vom Team Ronhill keine Chance haben wird und reihte sich gedanklich hinter ihr ein. Doch nach der 1. Runde tauchte eine schnelle Unbekannte neben ihr auf zeigte mit einem schnellen Antritt, dass sie wohl das Rennen vor Regina beenden wird. Da somit die von Regina angedachte Reihenfolge Nadine – Regina in „Unordnung“ kam, verwarf Regina Ihren Vorsatz, sich nicht zu sehr zu verausgaben, und hängte sich an ihre Fersen. In der letzten Runde, so bei KM 8, hat sich Regina ein Herz gefasst, überholte und konnte bis ins Ziel noch ein paar Sekunden herauslaufen. Erschöpft und zufrieden machten sich die Damen im Ziel dann bekannt. Sie, die Unbekannte, heißt Christine Tunkel, läuft für den TV Lahr (AK W40). Regina belegte mit ihrer Zeit von 40:05 den 5. Gesamtrang der Frauen hinter den Kenianerinnen Veronica Cheboi, Priscilla Lorchima, Katrin Mannsdörfer (TV Neulingen) und Nadina Fromm.  Gleich hinter Regina lief Vereinskollegin Nora Kusterer mit einer super Zeit von 40:11 Minuten ins Ziel. Bei den Herren siegte Paul Kiporir vor Benjamin Kemboi und Stephan Hohl, der gehandicapt durch einen Radunfall, nicht seine ganze Leistung entfalten konnte.
Der neue Rundkurs durch die Innenstadt ist ohne nennenswerte Steigungen sehr gut zu laufen. Auch die Versorgung der Läufer mit Wasser und Schwämmen war ausgezeichnet. Schade ist nur, dass die Organisatoren es nicht geschafft haben, die Strecke exakt zu vermessen. Mein Garmin zeigte im Ziel nur 9,8 KM an, was durch die vielen Aussagen über neue Bestzeiten  noch unterstrichen wurde.  Es ist schon Tradition in Pforzheim, dass sich die normalen Volksläufer nicht ganz ernst genommen fühlen dürfen.  Nachdem die ersten drei der Gesamtsieger verdienterweise ihre Prämien und Pokale entgegengenommen haben, erfolgte die unspektakuläre Siegerehrung der Altersklassen, bei der Urkunden übergeben wurden, auf denen nicht einmal die Namen und Zeiten der AK-Sieger aufgedruckt waren.  Diese Urkunde findet in meinem „Urkundenordner“ auf jeden Fall keinen Platz. Bei einem Startgeld von 12 Euro und dem Sponsoring der SWP hätte man sich mehr vorstellen dürfen.  Die Eventmanger von Pforzheim könnten sich da mal umschauen wie das z.B. in Illingen, Kieselbronn oder Oberkollbach vonstattengeht.
So, genug gescholten. Nun warten wir mal ab, wie es beim Thermenlauf klappt.


8. Int. Kieselbronner Gaißeschenner-Halbmarathon  am 12. Juni 2010  

Platz 10 und 23 im Gesamtfeld der 167 Läufer. Das kann sich sehen lassen. Das Wetter hat es mal wieder gut mit den Sportlern gemeint und mit 24 Grad und teilweise wolkenverhangenem Himmel für gute Bedingungen gesorgt. Den Halbmarathon in Kieselbronn mit etwa 330 Höhenmetern kann man als sehr anspruchsvoll bezeichnen. In mehreren Schleifen werden die Teilnehmer um den Ort geführt wobei man immer wieder durch den Ort geleitet wird, wo man die Anfeuerungsrufe  der Zuschauer genießen darf. Bei den Frauen waren u. a. Simone Maisenbacher, Ulrike Hoeltz und Nadine Fromm am Start und Regina reihte sich in Gedanken als vierte Frau ein. Doch es sollte anders kommen….Regina wagte es schon beiGaisseschenner 2010 Kilometer 2 ihre Mitfavoritin Ulrike Hoeltz zu überholen und konnte  mit einer Zeit von 01:33:33 Stunden 41 Sekunden vor Ulrike, die wohl noch nicht ihr gewohntes Niveau erreicht  hat,  als 3. Frau ins Ziel laufen.  Ich konnte bis etwa Kilometer 17 mit dem Kieselbronner Ilko Krätzschmar ein flottes Tempo laufen. Doch dann musste ich ihn ziehen lassen und lief mit fast  leerem Akku nach 01:28:20 Stunden als 1. der AK M50 ins Ziel. Nach einer warmen Dusche waren die Strapazen dann schon fast vergessen und wir konnten den von Bernd Elfner und Team perfekt organisierten Event bis zum Schluss genießen.  Den Wettbewerb gewannen Daniel Wilsner (01:19:17) vor Daniel Kopp (01:21:50) und Markus Nippa (01:22:40). Da wir damit schon am 4. Lauf des Volkslauf-Cup der Sparkasse Pforzheim Calw teilgenommen haben, haben wir schon das Soll für die Cup-Wertung erfüllt und können mit weiteren Läufen unsere Positionen versuchen zu sichern. Gerne sind wir auch nächstes Jahr wieder bei den Gaißenschennern dabei.


Schwarzenberger Reutelauf am 06. Juni 2010
Wie in den letzten Jahren auch, begrüßte uns Schwarzenberg wieder mal mit strahlendem Sonnenschein. Der Teilort von Schömberg hat nun zum 7. mal die Läuferinnen und Läufer der Region zum Reute-Lauf eingeladen. Und sie sind gekommen….232 an der Zahl.
Beim Hauptlauf über 10 KM müssen 2 Runden auf asphaltierten Radwegen und geschotterten Waldwegen gelaufen werden. Beim Start um 10:45 Uhr war es die drückende Schwüle, die Zweifel aufkommen ließ, die Zeiten der letzten Jahre zu toppen. Die sehr selektive Strecke verlangt von den Läufern auf der ersten Runde disziplinierte Einteilung. Denn wenn man die erste Runde zu schnell angeht, wird die Zweite zur Marter und diese Erfahrung haben heute wieder einmal einige Sportler machen müssen. Wie erwartet hat sich bei den Frauen Mirjam Fassnacht an die Spitze des Feldes gesetzt und finishte mit 41:03 Minuten. Regina konnte wie bei den meisten Läufen, aufgrund dosierten Einsatzes ihrer Kräfte, auf der 2. Runde noch einige Plätze gut machen. Mit einer Zeit von 42:45 Min war sie zwar einiges langsamer als im letzten Jahr, aber für den 2. Platz hat es dann doch gereicht. Erst im Ziel erkannte sie, dass ihr die Vereinskollegin Nora Kusterer  gefährlich nahe kam und nur ein paar Sekunden nach ihr einlief. Regina freut sich wenn eine Mitläuferin eine positive Entwicklung erkennen lässt und dadurch die Wettkämpfe interessanter werden. Die ersten 3 „Frauen-Plätze“ gehen also an den SV Oberkollbach. Das ist schon ein Hammer!!!!
Ich ging mit einem guten Gefühl an den Start, da ich in den letzten Wochen verletzungsfrei trainieren konnte. AK-Kollege Ludger Becker war wie erwartet unschlagbar und lief mit über einer Minute Abstand vor mir ins Ziel. Ich konnte mit 40:02 Minuten etwa 30 Sekunden vor dem verletzungsbedingt gehandicapten  Gerd Schnell als 2. der AK M50 finishen. Den Lauf gewann Holger Reichert (35:24) vor Ronny Seifert (36:24) und Thomas Gigl (36:44). Dem erfahrenen und engagierten Organisationsteam des TSV Schwarzenberg darf man einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bescheinigen. Auch die Siegerehrung wurde durch Organisator Fred Dotzek schnörkellos und zügig durchgeführt, sodass wir gegen 13:30 Uhr schon wieder den Heimweg antreten konnten.



Stadtlauf Neubulach am 15.05.2010 / 1. Lauf des Alb-Nagold-Enz-Cups

So, nun sind wir  von unserem einwöchigen Wanderurlaub in Südtirol zurück und ich kann nun auch den Kurzbericht zu diesem Wettkampf veröffentlichen.  
Dieser Lauf war nach Kämpfelbach am  08.05 und dem Doma-Berglauf am 12.05. der dritte Wettkampf innerhalb einer Woche. Nach dem der Doma nicht ganz nach unseren Vorstellungen gelaufen ist, waren wir auf den Verlauf und die Resultate in Neubulach  gespannt. Letztes Jahr hatte ich nach Magenproblemen bei KM 5 enttäuscht aufgegeben und ich habe erfolgreich versucht, dieses Ereignis aus meinem Kopf zu verbannen. So ging ich das Rennen mit Zuversicht an. Auch deshalb weil die aktuellen Mitfavoriten Wolfgang Robra, Manfred Heiland und Ludger Becker am Start nicht auszumachen waren. Allerdings gesellte sich der nette und sympathische Gerd Schnell gleich von Beginn an zu mir. Gerd war bei der HM-Meisterschaft in Bad Liebenzell ein gutes Rennen gelaufen und ich hatte Zweifel, ihn hier beim Zehner in Neubulach zu schlagen.  Im Verlauf des Rennens konnte ich aber ein paar Sekündchen gutmachen und mit einem Vorsprung von 18 Sekunden mit einer Endzeit von 38:50 Minuten finishen. Ich war glücklich, mit dieser Leistung den ersten Platz der AK M50 und den zehnten Gesamtplatz zu erreichen. Regina hatte keine Ambitionen, hier einen Gesamtsieg heimzufahren, da die talentierten jungen Läuferinnen Katharina Becker und Mirjam Fassnacht am Start waren. Ebenso startete auch die aktuelle Regionalmeisterin im Berglauf Martina Kugele, die Regina am vergangenen Mittwoch keine Chance ließ (siehe Bericht DOMA). Katharina übernahm vom Start weg die Führung und zeigte, dass sie diejenige sein soll, die diesen Lauf bei den Damen dominiert. Doch Mirjam konterte beherzt und lief mit nur 23 Sekunden Rückstand (39:38 Min) nach Katharina ins Ziel. Martinas Verfassung war an diesem Tag wohl nicht so toll und Regina konnte sich mit einem Abstand von 01:24 Minuten deutlich absetzen und mit einer Zeit von 40:56 Minuten als 3. Frau und Erste der AK W45 ins Ziel laufen. Mit von der Partie war auch unser Nachbar Alexander Dieckhoff, der mit seinem Debüt ein Zeichen setzte und sein Ziel, das Rennen mit sub 45 Minuten zu beenden deutlich unterschritt (42:05 Minuten). Mit etwas Feintunig beim Training wird es der 20 jährige in absehbarer Zeit noch in die Nähe der vierziger-Schwelle bringen. Einen großen Leistungssprung konnte auch unsere Teamkollegin Nora Kusterer verzeichnen. Mit einer Zeit von 43:19 Minuten blieb sie deutlich unter den bisherigen Ergebnissen. Den Gesamtsieg sicherte sich Holger Reichert (34:56 Min.) vor Thomas Gigl und Rainer Hartmann. Die Veranstaltung wurde wie immer im netten Rahmen mit der Siegerehrung beendet.

Zur Strecke

Stadtlauf Neubulach 2010 Mirjam Fassnacht Regina Vielmeier Nora Kusterer

Die Frauen unserer Laufgruppe
Mirjam Fassnacht, Regina Vielmeier, Nora Kusterer



Doma-Berglauf, 4. Berglaufmeisterschaft der Region Stuttgart am 12.05.2010

Nach unserem Lauf am Samstag in Kämpfelbach-Ersingen über 10 KM nahmen wir am Mittwoch eine Strecke in Angriff, die nur knapp die halbe Länge hat aber mit 260 Meter Höhendifferenz zu Recht den Namen „Berglauf“ verdient. Ich spreche vom DOMA-Berglauf, dieses Jahr auch die 4. Berglaufmeisterschaft der Region Stuttgart.  Der Organisator Günter Krehl hat sich die Mühe gemacht, die Strecke auf gesamter Länge alle 100 Meter zu markieren. Das sehr humane Startgeld von 3 Euro ( inkl. Spende  für „Kinder-laufend-helfen“ !) sollte für keinen Läufer ein Hinderungsgrund sein, hier nicht teilzunehmen.  So standen schließlich 51 Läuferinnen und Läufer an der von Günter mit Sägemehl gezogenen Startlinie. Schon beim Warmlaufen haben wir gesehen, dass die Wege teilweise mit grobem Schotter eingestreut waren, was uns dann zu dem Schluss kommen ließ, doch keine Wettkampfschuhe zu tragen. Die ersten 700 Meter auf den Doma sind wirklich heftig. Schon nach weniger als 500 Meter musste ich mein Tempo doch etwas zügeln, denn  meine laut hörbare Atemfrequenz erreichte ihren absoluten Höhepunkt.  Auf den letzten 500 Metern war dann mein Schneckentempo wohl Schuld daran, dass noch 3 Läufer an mir vorbeiziehen konnten. So,  Fünfter  der Altersklasse M50 bei insgesamt NUR 51 Teilnehmer, das knappert doch ganz schön an meinem Ego. Aber in der Ergebnisliste konnte ich sehen, dass die ersten 5 Läufer dieser AK innerhalb von 29 Sekunden ins Ziel einliefen. Das hat mich dann doch wieder etwas aufgebaut. Besonders Manfred Heiland hat mich sehr beindruckt. Am Wochenende hat er noch am Rennsteiglauf (72,7 KM!) teilgenommen, um dann kurz vor dem Ziel locker an mir vorbei zu ziehen,, Respekt!  Regina hat wie auch schon in Kämpfelbach alles gegeben, hatte aber trotzdem keine Möglichkeit, der 9 Jahre jüngeren Siegerin Martina Kugele zu folgen. Martina siegte schließlich mit einer Zeit von 24:13 Minuten, Regina folgte als 2. Frau mit 25:11 Minuten. Auch unsere Vereinskollegen Stefan Keppler (22:28) und Michael Nothacker (25:12) waren gut dabei, wobei Michael, um bei Regina zu unterstützen, nicht alles gegeben hat. Irene Fassnacht punktete mit einem 2. Platz in Ihrer AK W55 in einer Zeit von 29:37 Minuten. 
Das Rennen gewann sehr überlegen Florian Dunst mit 17:40 Minuten vor Julian Mutterer (19:37) und Wolfgang Gauß (20:15). Auch Daniel Kopp vom TSV Calw lief ein super Rennen und belegte den 4. Platz mit 20:24 Minuten. Anschließend trafen sich viele der Läufer in der gemütlichen Schafscheuer in Stammheim, wo Günter Krehl die Siegerehrung zügig und gekonnt, mit persönlichen Bemerkungen zu jedem Läufer, durchführte. Alles in Allem eine kleiner aber sehr schöne Veranstaltung!

Zur Strecke...

Kämpfelbach-Lauf am Samstag, 08. Mai 2010

Das Wetter mit 14 Grad und kein Regen war ideal für einen Wettkampf.
Nach 2005 war es für mich in Kämpfelbach der 2. Start, für Regina nach 2008 der 3. Start.
Die sehr anspruchsvolle Strecke, bei der der größte Teil der  etwa 180 Höhenmeter während der ersten 2 KM überwunden werden muss, fordert ein hohes Maß an geschickter Renneinteilung. Reginas Konkurrentin Nadine Fromm stellte sich gleich am Start neben Regina und übernahm von Beginn an die Führung. Als die ersten 2 Kilometer und die Bergstrecke überwunden waren, musste Regina erkennen, dass sie nicht  Ihren besten Tag hatte. Ab KM 7 konnte Nadine dann immer mehr „Boden gut machen“ und finishte mit beachtlichem Vorsprung. Regina war froh, das Rennen mit 43:23 Min und als 2. Frau zu beenden.  Als ich nach 40:35 Minuten das Ziel erreichte konnte ich erkennen, dass die ersten 3 der Klasse M50 (Andreas Vielmeier, Robert Thomann, Stephen Hunter)  innerhalb von 25 Sekunden einliefen. Also eine enge Sache! Bei den Männern siegte Christian Oechsler (36:25) vor Steffen Weiße und Daniel Wilser. An der Siegerehrung konnten wir aus terminlichen Gründen leider nicht teilnehmen. Am kommenden Mittwoch steht mit dem Doma-Berglauf schon der nächste Wettkampf an und schon am Samstag findet der 1. Lauf der ANE-Cup-Serie in Neubulach statt. Das wird also eine harte Woche.

Zur Strecke...

8. Illinger Citylauf am 25.04.2010

Mit einer neuen Streckenführung und die Verlegung des gewohnten Samstags auf den Sonntag lockte der 8. Illinger Citylauf 408 Teilnehmer an die Startlinie im Innenhof einer Schule. Ging es früher fast eben über mehrere Runden durch das Industriegebiet von Illingen, führte die Strecke nun raus in Richtung Illinger Seen, wobei einige Steigungen zu bewältigen waren. In der Teilnehmerliste, welche schon vorher im Internet eingesehen werden kann, haben wir Reginas Konkurrentinnen ausgemacht. Damit sind gemeint Nadine Fromm und Sandra Remmler. Da auch Regina nicht  ganz ohne Ausfallzeiten das Wintertraining absolvieren konnte und noch nicht 100%-ig auf ihrem letztjährigen Niveau ist, glaubten wir nicht an einen Gesamtsieg, was sich aber als falsche Annahme erweisen sollte. Begünstigt durch das Bergtraining, das wir hier im Nordschwarzwald gezwungenermaßen durchziehen müssen, waren die leichten bis mittleren Anstiege für Regina kein Problem. Ohne das Tempo zu sehr reduzieren zu müssen, hat sie die Höhenmeter locker bezwungen und konnte schon nach etwa 1,5 KM die beiden o. g. Läuferinnen überholen. Ohne einen Blick zurück hat sie ihr Tempo bis ins Ziel gehalten und konnte auf Nadine über 1 Minute und auf Sandra sogar über 2 Minuten „herauslaufen“. Fairer Weise möchte ich aber erwähnen, dass Nadine, die  eine Nachtschicht hinter sich hatte und Sandra,welche durch einen Heuschnupfen plagte wurde, doch ziemlich gehandicapt waren. Im Ziel konnte Regina mit einer Zeit von 42:40 Minuten als Gesamtsiegerin der Frauen strahlen, womit sie den Sieg vom letzten Jahr wiederholen konnte. Meiner etwas ungünstigen Startposition in der 7. oder 8. Reihe hatte ich es zu verdanken, dass ich das Tempo nicht gleich vom Start weg zu hoch angehen konnte und so musste oder durfte ich mich mühsam Platz für Platz nach vorne kämpfen und konnte als Gesamt-19. und 3. meiner AK M50 das Ziel erreichen. Bei den Männern siegte Arne Lorenz. Die Organisation durch das Team Sport Evolution war perfekt, nur der unzuverlässige  Drucker hat die Siegerehrung etwas verzögert.

9. Calwer Hermann Hesse-Lauf am 27.03.2010

Die 10-KM-Distanz des "neuen" Calwer Hesselaufs ist nun in 2 Rennen aufgeteilt. Beim ersten Rennen dürfen die Läufer starten, welche in einer Zeit unter 45 Minuten laufen. Das 2. Rennen, welches 1 Stunde später gestartet wird, gehört den "Genussläufern". Dies hat den Vorteil, dass man auf den 2 Runden mit Begegnungsverkehr genug Platz hat.
Graupel und Regen setzte kurz vor dem Start in Calw ein und wir fieberten dem Start bibbernd entgegen. Regina hatte einen guten Tag und konnte mit nur wenig Rückstand auf  Andrea Pascher als 4. Frau und 1. der AK W45  mit einer Zeit von 40:45 Minuten die Ziellinie überqueren.  Ich fand von Anfang an nicht so richtig ins Rennen und musste einige Mitläufer an mir vorbeiziehen lassen. Trotzdem habe ich mein Ziel, dieses Rennen sub 40 Minuten zu laufen mit einer Endzeit von 39:22 Minuten erreicht. Mit dabei waren auch Carmen Keppler (46:06 Min., 1. W30) und Irene Fassnacht (50:20 Min., 2. W50).  Bei den Frauen siegten Sonja Rapp, Meike Hess und Andreas Pascher. Bastian Franz siegte bei den Herren und konnte seine letzjährige Zeit um 39 Sekunden verbessern (30:25 Min). Leider hat sich die Siegerehrung aufgrund von Schwierigkeiten mit der Auswertungssoftware  sehr lange hinausgezogen. Mit wachsender Erfahrung der Anwender werden diese Probleme aber wohl bald der Vergangenheit angehören.

Regional-Waldlaufmeisterschaft 2010 am Sonntag, 21. März in Nagold Hochdorf

Die Vorfreude war groß, doch wurde ich am Freitag von einer „bösartigen“ Erkältung heimgesucht, die einen Start in Hochdorf unmöglich machte. Also blieb mir nichts anderes übrig, als meine „bessere Hälfte“ Regina zum Ort des Geschehens als Zuschauer zu begleiten. Da der Start des Hauptlaufs für 13:00 Uhr angesetzt wurde, hatten wir genügend Zeit,  unser geliebtes Sonntagsfrühstück einzunehmen. Das Wetter der vergangen Wochen hat den Waldwegen ziemlich zugesetzt, sodass man sich entschlossen hat, die Strecke etwas abzuändern. Die ursprünglich 2720 m lange Runde wurde um 300 Meter gekürzt. Diese Runde muss von den Frauen 2 mal und von den Männern 3 mal gelaufen werden. Bei milden aber windigen 12 Grad erfolgte der Start pünktlich um 13:00 Uhr. Da Regina die Runde beim Warmlaufen schon einschätzen konnte, wusste sie wie dieser Lauf anzugehen ist. Kurz vor Beendigung der 1. Runde konnte ich Regina schon an sicherer Position als 3. Frau ausmachen. Im Ziel konnte sie Andrea Pascher als 2. und einer noch sehr jungen Teilnehmerin, deren Namen wir noch nachreichen werden als 1. gratulieren.  Da die erstplatzierte noch bei der weiblichen Jugend gewertet wird, ist Regina nun auf dem 2. Platz der Frauen. Die Siegerehrung wurde nur kurze Zeit später an Ort und Stelle vollzogen. Bericht wird noch ergänzt…..

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Bienwaldmarathon in Kandel am 14.03.2010

Bei Regina war es der 10er in Bruchhausen am 05.12.2009 und bei mir der 10er in Rheinzabern am 13.12.2009. Die Rede ist von unseren letzten Wettkämpfen, welche wir vor der „Winterpause“ bestritten haben. Wir beide hatten  also 3 Monate "Wettkampf-Abstinenz" geübt, was für uns eine ungewöhnlich lange Zeit ist.
Der Klassiker Bienwaldmarathon ist bekannt für eine gute Organisation sowie für seine schnellen Strecken über die Distanzen des Halbmarathon und Marathon. Gegen 8 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht und kamen gut 1 Stunde vor dem Start, der für 10 Uhr angesagt war, in Kandel an. Pünktlich um 10 Uhr hatten sich dann alle 1649 Wettkämpfer am Start aufgestellt. Bei etwa 4 Grad ohne Regen, jedoch mit leichtem Wind wurden wir dann auf die Strecke geschickt. Regina und ich hatten keine Ambitionen hier Bestzeiten zu laufen, da wir in den letzten Wochen doch eher bescheidene Trainingsmöglichkeiten hatten. Und so sind wir es dann auch angegangen. Reginas Ziel war, den HM in etwa 01:35 Stunden zu finishen und ich wollte einfach unter 01:30 Stunden bleiben. So ging Regina das Rennen mit einem KM-Schnitt von 4:25 Minuten an und konnte nicht zuletzt durch die Unterstützung des sehr guten AK-Läufers Walter Johnen vom LAV asics Tübingen  (M65!) ab KM 16 das Tempo steigern und mit einer Zeit von 01:32:32 Stunden durch das Ziel laufen.  Bei mir hat sich der KM-Schnitt gleich von Beginn an bei etwa 04:10 Minuten eingependelt, den ich bis ins Ziel dann auch halten konnte. Dabei fielen mir die letzten 4 Kilometer wirklich schwer, da ich mich keiner Gruppe anschließen konnte. Eine gute Versorgung im Ziel war dann ein guter Beginn zu einer raschen Regeneration. Den Halbmarathon gewann der junge und auf dieser Distanz noch unbedarfte Richard Ringer (Jg. 1989) mit 01:07:37 Std. Bei den Damen punktete Eve Rauschenberg mit 01:22:34 Std. Mit dabei waren auch die uns gut bekannten Läufer aus Ostelsheim wie Günter Krehl (3. M60, Marathon in 03:16:35 Std), Edmund Schlenker (Sieger der M65!, HM in 01:28:01) sowie der für Intersport Schlegel in Calw startende Stefan Mittelsdorf, der mit 01:20:59 Std. zwar sein Ziel nicht ganz erreichte, aber dennoch sehr zufrieden war. Nächstes Wochenende werden wir sehr wahrscheinlich bei der Regional-Waldlaufmeisterschaft in Hochdorf (Nagold) teilnehmen.

Events 2009:

1. Lauf der Wintererlaufserie 2009/2010 über 10 KM in Rheinzabern am 13.12.2009
Winterstraßenlauf in Bruchhausen (Ettlingen) am 05.12.2009
cool-runner ds SV Oberkollbach am 21.11.2009
cool-rider des SV Oberkollbach  am 15.11.2009
Karlsbader Volkslauf am  08.11.2009
Berglauf "Neuenbürger Geschichte" am 31.10.2009 (Kreismeisterschaft)
6. Waldenserlauf in Neuhengstett am 24.10.2009
3. Rotfelder Eulenlauf am 10. Oktober 2009
Abschlusslauf des Volkslauf-Cups der Sparkasse Pforzheim Calw am 03.10.2009 in Serres
Ranntallauf in Wilferdingen am 26.09.2009
Badenmarathon in Karlsruhe am 20.09.2009
Halbmarathon "Gegen den Wind" am 16. 08. 2009 in St. Peter-Ording
Zweites 24-Stundenschwimmen im Waldfreibad Calmbach am 01. und 02.08.2009
11. Holger-Nothacker-Gedächtnislauf am 23.07.2009 in Oberkollbach
4. Wildbader Stäffeleslauf am 17.07.2009
Stadtlauf Bad Herrenalb am 11.07.2009
Stutenseetriathlon in Blankenloch am 05.07.2009
Thermenlauf in Bad Wildbad am 28.06.2009
Pforzheimer SWP-Enzauenlauf am 26.06.2009
Schwarzenberger Reutelauf am 21.06.2009
Kieselbronner Gaisseschennerlauf am 13.06.2009
Doma-Berglauf am 20.05.2009
Stadtlauf Neubulach am 09.05.2009
Citylauf in Illingen am 25.04.2009
Osterlauf in Rheinzabern am 11.04.2009
Waldlaufmeisterschaft der Region Stuttgart und des Leichtathletikkreises Calw am 28.03.09 in Hochdorf.
Hesselauf am in Calw am 21.März 2009
Rheinzabener Winterlaufserie 3. Lauf über 20 KM am 08. Februar 2009
ice-rider in Schömberg am 25. Januar 2009
Rheinzaberner Winterlaufserie 2. Lauf über 15 KM am 11. Januar 2009

1. Lauf der Wintererlaufserie 2009/2010 über 10 KM in Rheinzabern am 13.12.2009

Eigentlich mag ich es nicht, sonntags früh aufzustehen. Aber wenn es zu einem Lauf nach Rheinzabern geht, hat man keine andere Wahl. Die perfekte Organisation lässt die Meute pünktlich um 10:05 Uhr auf die Strecke.  Also habe ich mich um 07:45 Uhr mit meinem Laufkollegen Hans Maisenbacher getroffen und wir haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht. Regina musste leider verletzungsbedingt auf den Start verzichten und hat es daher vorgezogen, zuhause zu bleiben. Dort anzukommen macht richtig Spaß, denn von weitem schon wird man von den freundlichen Helfern in eine Parklücke eingewiesen, nicht weit von der Halle entfernt.  Der 10 KM-Lauf ist der erste Lauf der Winterlaufserie von Rheinzabern. Danach folgen im 4-Wochenabstand noch ein 15 KM und ein 20 KM-Wettkampf. Alle Läufe werden einzeln gewertet und wenn man alle 3 Wettkämpfe bestritten hat, kommt man noch in die Cupwertung. Am Start konnte ich mich etwa in der 3. Reihe positionieren und es war meine Absicht, nicht gleich mit höchstem Tempo zu laufen, sondern mir das Rennen gut einzuteilen. So passierte ich die 1. Kilometermarke nach 3:40 Minuten, was natürlich dann doch etwas zu schnell war. Die folgenden Kilometer waren dann immer um die 03:50 Minuten und ich konnte so mit einer Zielzeit von 37:48 Minuten finishen, was nur 11 Sekunden langsamer war als meine Bestzeit, die ich eine Woche vorher in Bruchhausen lief. Leider reichte das bei diesem großen Lauf nur für den 7. Platz der AK50.Mein Kollege Hans Maisenbacher lief mit 40:46 seine Jahresbestzeit und wurde 6. In seiner Altersklasse M60.  Nach dem Lauf schmerzte meine Achillessehne des linken Beines ziemlich stark und ich werde wohl gezwungen sein, eine oder vielleicht auch zwei Wochen Trainingspause einzulegen.

Winterstraßenlauf in Bruchhausen am 05.12.2009

Mit Vorfreude haben wir dem Winterstraßenlauf in Bruchhausen entgegengesehen, bei dem  wir letztes Jahr  unsere PB’s auf der 10-KM-Distanz verbessern konnten. Auch dieses Jahr hatten wir aufgrund unserer Leistungen bei den letzten Wettkämpfen  gute Aussichten, eine erneute Steigerung zu erreichen.  Doch es kam etwas anders….
Wettkampfschuhe, Kompressionsstrümpfe und nicht zuletzt gute Wettkampfeinstellung haben uns gut gelaunt nach Bruchhausen fahren lassen. Regina wollte unter 40 Minuten und ich unter 38 Minuten die 10 vermessenen, flachen Kilometer bestreiten.  Die Platzierung selbst war uns an diesem Tag nicht so wichtig. Am Start konnte ich mich in der 2. und Regina in der 3. Starterreihe positionieren. Regina düste die ersten Kilometer bis kurz vor der Wende im geplanten Renntempo und hatte bis dahin das Gefühl, auf der 2. Streckenhälfte noch einen Zahn zulegen zu können. Kurz nach KM 4 überholte sie unseren Bad Wildbader Kollegen Hans Maisenbacher und hat ihn noch aufgefordert, ihr zu folgen. Kurz darauf traten bei Regina wie aus heiterem Himmel starke Schmerzen im hinteren Oberschenkel auf, deren Intensität eine Fortsetzung des Laufs unmöglich machte.  Ich hatte das Glück auf meiner Seite und erreichte die erste KM-Marke bereits nach 03:35 Minuten, was natürlich deutlich zu schnell war. Ich versuchte die folgenden Kilometer unter 03:50 Minuten zu laufen, was mir bis auf 2 Ausnahmen auch gut gelang. An der Wende noch an Position 10 liegend musste ich bei KM 8 3 Mitstreiter vorbeiziehen lassen. Mit meiner Endzeit von 37:37 Minuten und dem 13. Gesamtplatz konnte ich aber sehr zufrieden sein.  Neue Bestzeit! Den Lauf gewann bei den Herren der für den LT Altburg startenden Sergio Paulo mit einer sagenhaften Zeit von 34:07 Min. und bei den Frauen siegte Simone Maissenbacher mit 36:07 Minuten. Die Bruchhausener haben den Wettkampf durch die Verlegung des Zieleinlaufs in die Halle etwas attraktiver gestaltet. Allerdings musste man kurz vor dem Ziel 2 enge Kurven laufen um in die Halle zu gelangen. Positiv ist, dass man nach dem Lauf nicht in der Kälte stehen muss. Die Siegerehrung erfolgte mit Verspätung und wurde unspektakulär durchgezogen. Nach dem 10er-Wettkampf folgte noch der HM, an dem unser Vereinskollege Stefan Mittelsdorf sehr erfolgreich teilnahm und den 3. Gesamtplatz belegte.

7. Oberkollbacher cool-runner am 21. November 2009
Berglauf (6 KM, 330 Höhenmeter)

Pünktlich um 15:00 Uhr hat der Organisator Michael Nothacker den Start zum 7. Berglauf des SV Oberkollbach freigegeben. Mit über 110 Teilnehmern hat das Starterfeld mal wieder einen Anmelderekord erzielt. Da die Startgelder plus Spenden der Kinderklinik zugutekommen, hat jeder Starter auch einen sozialen Beitrag geleistet.  Doch hierzu weiter unten mehr. Mit Thomas Göpfert war wieder einer der deutschen Superstars der Berglaufszene am Start, der von Beginn an das Tempo vorlegte, aber dem Konter von Florian Dunst nicht mitgehen konnte. Mit etwa ½ Minute Abstand siegte Florian Dunst vor Göpfert.  Besonders spannend war der Lauf auch deshalb, weil er die 2. Hälfte der Duathlon – Wertung bildete. So waren wir gespannt, welche Athleten und Athletinnen sich die ersten 3 Plätze sichern würden. Reginas Rückstand auf ihre Konkurrentinnen war machbar. Zu Claudia Waidelich fehlten ihr 24 Sekunden und zu Dorothea Krämer waren es 17. Deshalb hielt Regina das Tempo von Anfang an auf höchstmöglichem Niveau und konnte mit reichlichem Abstand mit einer Endzeit von 29:23 Minuten durchs Ziel laufen. Damit sicherte sie sich den 1. Platz der Duathlonwertung und den 2. Platz des cool-runner (Berglauf)  hinter Mirjam Fassnacht. Mein Ziel war es, meine Bestzeit von 2007 mit 27:36 zu verbessern. Daher wählte auch ich vom Start weg das höchstmögliche Tempo. Die Bemerkung meines AK-Kollegen Wolfgang Robra, dass ich heute eine Chance hätte ihn zu besiegen, der schon 50 Radkilometer in den Beinen hätte, spornte mich zusätzlich an. Doch leider musste ich schon nach wenigen Metern erkennen, dass das wohl unmöglich ist. Trotzdem bin ich mit meiner Endzeit von 26:59 Minuten und 11. in der Gesamtwertung mehr als zufrieden. Auch bei der Duathlonwertung konnte ich mich durch das Laufergebnis auf den 11. Platz verbessern. Den Sieg der Duathlonwertung bei den Männern holte sich Matthias Pfrommer. Dass die Läufer nicht nur Ausdauer beim Laufen haben, sondern auch beim Sitzen, konnten sie bei der anschließenden Siegerehrung beweisen. Michael Nothacker hat es wieder sehr gut verstanden, die Leistung jedes einzelnen Teilnehmers zu würdigen.  Durch die Startgelder und Spenden der Teilnehmer sowie durch diverse Aktionen der ‚Gruppe FLBW laufend Spaß (freie Läufer Baden-Württemberg) vertreten durch Günter Bauernfeind, konnten Dr. med Gerhard Niemann und Sabine Kusterer von der Kinderklinik Schömberg eine Spende von 800 Euro entgegen nehmen.

Bilder von der Siegerehrung....
Bilder auf dieser Webseite...

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Cool-Rider des SV Oberkollbach am 15. November 2009

Michael Nothacker und sein Helferteam haben die Premiere des 1. cool-rider mit Bravour bestanden. Ab 10 Uhr wurden die coolen rider mit ihren MTB’s im 1-Minutenabstand auf die  6KM lange Strecke losgelassen. Mit 330 Höhenmeter und 3 Trails, welche durch den Regen am Vortag so richtig schön matschig waren, könnte man die Strecke als einigermaßen anspruchsvoll bezeichnen. Eine schöne Überraschung war, dass sich die  in der nationalen und internationalen Bikerszene wohl bekannte Hanna Klein aus Bieselsberg angemeldet hatte. Aber auch aus der lokalen Szene haben sich einige MTB-Sportler angemeldet, die größte Gruppe vom RADAX-Team Calw mit ihrem Sponsor Gregor Kober, der auch diese Veranstaltung gesponsert hat. Bei so einer Veranstaltung ist auch Wolfgang Robra aus unserem Heimatort Calmbach nicht wegzudenken. Da das MTB-Fahren nicht gerade unsere Spezialdisziplin ist, haben Regina und ich unter dem Motto „dabei sein ist alles“ teilgenommen. Trotzdem sind wir mit ganz passablen Zeiten ins Ziel gefahren (Regina: 33:31, ich 29:28 Minuten). Das Besondere an diesem Event ist, dass die Stargelder plus Spenden der Sportler an die Kinderklinik Schömberg gespendet werden. Nächsten Samstag, 21.11.09 wird mit dem cool-runner der zweite Teil der Kombiwertung ausgetragen. Beide Rennen werden einzeln und in Kombination gewertet. In Kürze steht die Ergebnisliste im Internet abrufbereit (Link folgt).

Zur Ergebnisliste
Bilder von Silke und Frank Sommer.....
Bilder von mir.....(auf "GMXMediaCenter starten" klicken)

Karlsbader Volkslauf am 08.11.2009

Nach dem Regina schon letztes Jahr bei diesem vom SV 1899 Langensteinbach veranstalteten Lauf erfolgreich teilgenommen hat, haben wir uns entschlossen auch dieses Jahr an den Start zu gehen.  Der Start war für 11:00 Uhr vorgesehen und wir konnten daher relativ ausgeschlafen den Tag beginnen.  Die uns vom ANE-Cup gut bekannten Sportler Sergio Paulo, Uwe Keppler und Hans Maisenbacher waren auch angereist. Weder in der Meldeliste noch beim Ausschau am Startgetümmel konnten wir keine uns bekannte Läuferin ausmachen, die Reginas Sieg ernsthaft gefährden könnten. Das wohl deshalb, weil in Bruchhausen am gleichen Tag die BaWü Waldlaufmeisterschaften durchgeführt wurden und dort viele namhaften Sportler teilnahmen. In Langensteinbach müssen 2 Runden von je 5 KM mit moderaten Steigungen gelaufen werden. Mit einem gleichmäßigen Lauf konnte Regina viele männlichen Teilnehmer, die sich zu Beginn zu sehr gefordert hatten, überholen und den Sieg der Frauen einfahren (27. Gesamtplatzierung m/w).  Ich konnte mich in einer schnellen Gruppe festbeißen und den 8. Gesamtplatz und den Sieg der AK M50 sichern. Der o. g. Sergio Paulo wurde Gesamtzweiter  und Hans Maisenbacher wurde 2. in der AK M55. Bei der Siegerehrung durften wir Sachpreise und einen Gutschein in Empfang nehmen.  Wir denken, dass der Karlsbader Volkslauf in Langensteinbach nun endgültig in unsere Jahresplanung aufgenommen wird.

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Berglauf "Neuenbürger Geschichte"
Kreismeisterschaften Kreis Calw am 31.10.2009

Ein kleiner Kreis von etwa 30 Starten hat sich am Samstag 31.10.09 in Neuenbürg zusammengefunden.  Der Lauf stand unter dem Zeichen des 150 jährigen Jubiläums des Turnvereins Neuenbürg. Gestartet wurde am Kirchplatz Neuenbürg. Die Strecke führte über das steile Kopfsteinpflaster hinauf zum Schloss  anschließend ging es vorbei am Frischglück Bergwerk und durch die Gewanne der keltischen Eisenproduktion hinauf zum Sportplatz des Waldhufendorfs Waldrennach, wo sich schließlich das Ziel befand. Die ca. 6 KM lange Strecke bietet alles, was das Läuferherz „begehrt“ :  anfangs Kopfsteinpflaster (700 m) danach Asphalt (1300 m) dann geht es ca. 3 KM durch den schönen Herbstwald bis man Waldrennach erreicht und noch etwa 1 KM auf Asphalt bis zum Sportplatz (Ziel) laufen muss. Da das Wetter für einen Lauf optimaler nicht sein konnte (ca. 9 Grad und kein Regen), waren alle Läufer guten Mutes, die ca. 330 Höhenmeter erfolgreich hinter sich zu bringen. Ich hatte schon nach dem Passieren des Schloßhofes meine Position erreicht, die ich mit einer Ausnahme bis ins Ziel halten konnte. Als Gesamt Siebter und 1. in meiner Altersklasse war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Regina ging das Rennen wie gewohnt etwas verhalten an und steigerte ihre Leistung während des Rennens. Sie konnte im Verlauf des Rennens Platz für Platz gut machen und sicherte sich mit einer Zeit von 32:05 Minuten den Kreismeistertitel bei den Frauen. Erfreulich war es zu sehen, dass mit Irene Faßnacht, die 2. Frau wurde, eine Vereinskollegin ebenfalls auf’s Podest durfte. Ein weiterer Kollege der coolrunners, Michael Nothacker konnte kurz hinter Regina als 2. M40 finishen. Die Siegerehrung wurde vom TV Neuenbürg, mit Unterstützung von Fritz Sander familiär durchgeführt.

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6. Waldenserlauf in Neuhengstett am 24. Oktober 2009

8. und letzter Lauf der ANE-CUP-Serie

Bei optimalem Wettkampfwetter wurde der 10 KM-Wettkampf, der 8. und damit letzte Lauf der Alb-Nagold-Enz-Cup – Serie, im Waldenserort Neuhengstett ausgetragen. Reginas Erwartungen waren nicht sehr hochgesteckt, da sie aufgrund von Ischiasproblemen in den letzten 3 Wochen nur sehr wenig trainieren konnte. So war ihr es nur möglich, ihre Fitness durch wenige Einheiten auf dem  ungeliebten Crosstrainer einigermaßen aufrechtzuerhalten. Nach einem Testlauf ein paar Tage vor dem Wettkampf konnte sie sich glücklicherweise grünes Licht geben. Mit am Start war auch Vereinskollegin Mirjam Fassnacht, welche  seit dem Halbmarathonwettkampf beim Badenmarathon in Karlsruhe am 20. September ebenfalls mit Problemen kämpfen musste und daher nicht ihr gewohntes Trainingsprogramm durchziehen konnte. Auf einer neuen, attraktiven Wendestrecke in Neuhengstett, die nur wenige Höhenmeter aufweist und komplett asphaltiert ist, kann man durch den Begegnungsverkehr sehr gut sehen, auf welcher Position man sich befindet.  Regina hat schon bald nach dem Start ihren Laufrhythmus  gefunden und kämpfte sich während des gesamten Laufs mehr oder weniger alleine von KM-Marke zu KM-Marke,  da sich in ihrer Reichweite keine Gruppe befand, an die sie sich anhängen konnte. Im Ziel war sie mit der Zeit, die Ihre Uhr mit 0:41:06 anzeigte, mehr als zufrieden. Sie finishte hinter Mirjam (40:12) und vor Claudia Waidelich (44:32) als 2. Frau und Gesamt 29. Ich konnte in den letzten zwei Wochen wieder fast beschwerdefrei trainieren. Nur auf die schnellen Einheiten und das Intervalltraining musste ich noch verzichten, da mein Sprunggelenk noch kleinere Zicken machte. Trotzdem war ich guter Dinge, das Rennen unter 39 Minuten zu beenden. Und so kam es dann auch. Vom Start weg konnte ich mich an eine schnelle Truppe heften, in der u. a. Armin Lutz, dessen Sohn Andreas Lutz, Stefan Mittelsdorf und Gunther Moll liefen. Meinen AK-Konkurrenten Wolfgang  Robra konnte ich weit vor uns, an unerreichbarer Position ausmachen. Dass das von Beginn an sehr hohe Tempo für mich etwas zu schnell war, musste ich in der zweiten Runde bei KM 7 erkennen und lief einige Zeit mit Andreas Lutz, der mir aber dann schließlich auf den letzten Metern noch 6 Sekunden abnahm. Mit einer Zeit von 38:10 Minuten war ich aber glücklich und konnte hinter Wolfgang Robra (37:01) und vor Gerd Schnell (39:05) als 2. der  AK M50 finishen.
 Gesamtsieger wurde Sergio Paulo, der mit einer super Zeit von 34:23 seine Konkurrenten Ronny Seifert und Steffen Weiße souverän distanzierte. Leider konnten wir an der Siegerehrung aus Termingründen nicht teilnehmen. Wenn alles planmäßig läuft, werden wir am nächsten Samstag bei der Berglaufmeisterschaft in Neuenbürg teilnehmen.

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3. Rotfelder Eulenlauf am 10. Oktober 2009
7. Lauf zum ALB-NAGOLD-ENZ-CUP

Rotfelden, bekannt durch den dort ansässigen Kamelhof liegt etwa 6 KM nördlich von Nagold und richtet dieses Jahr zum 3. Mal einen der 8 Läufe des Alb-Nagold-Enz-Cup aus.
Regina und Mirjam Fassnacht waren beide gesundheitlich etwas gehandicapt am Start gehindert und damit waren 2 der besten Läuferinnen der Region nicht beim Wettkampf dabei. Also waren wir gespannt, welche der Damen sich den Tagessieg schnappen würde.  Wie schon im letzten Jahr überzeugte der SV-Rotfelden durch eine reibungslose Organisation.  Beim Start des Hauptlaufs um 17:30 Uhr hat es dann schließlich glücklicherweise nicht mehr geregnet, sogar die Sonne konnte die Wolken etwas beiseiteschieben.
Zwei wellige Runden von je 5 KM sind beim Hauptlauf zu bewältigen. Mein Altersklassen-Kollege Wolfgang Robra hatte es sich an diesem Tag gleich 2 x angetan und ist mittags beim Kreiswinteranlauf in Calmbach über 4.8 KM gestartet um anschließend hier in Rotfelden noch beim Lauf über 10 KM teilzunehmen. Hatte ich eine Chance, den schon etwas geschwächten Wolfgang zu besiegen? Wenn nicht heute, wann dann!  Im Verlauf des Rennens bemerkte ich, dass Wolfgang nicht das gewohnte Tempo lief und mir war es daher möglich, in der ersten Runde dicht hinter ihm zu bleiben. In der 2. Runde jedoch zeigte er seine wahre Stärke und distanzierte mich ab KM 8 Meter um Meter und finishte 8 Sekunden vor mir. Mit meiner Zeit von 38:07 bin ich aber mehr als zufrieden, war ich damit doch genau 1 Minute schneller als im Vorjahr wobei mich nur noch 11 Sekunden von meiner Bestzeit trennten. Die ersten 3 Plätze der AK M50 teilten sich somit Wolfgang Robra vor mir und Gerhard Schnell. Als schnellster Läufer kam Steffen Weiße von TV Tiefenbronn in 35:34 Min durchs Ziel, gefolgt von Thomas Gigl (36:02) und Ronny Seifert (36:22). Bei den Damen konnte sich Imke Constien (46:04) vor Silke Sommer (46:43) und Tanja Marx (47:36)  als schnellste Frauen durchsetzen. Mit der Mannschaft des SV Oberkollbach konnte ich mit Stefan Mittelsdorf und Günter Dreher den 3. Platz belegen. Die Siegerehrung wurde sehr souverän vom Team um Walter Haselmeier durchgeführt, bei der alle Sieger ein Glas Honig entgegennehmen durften.

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Volkslauf-Cup der Sparkasse Pforzheim Calw 2009

Abschlusslauf am 03. Oktober 2009 in Serres.

Für Regina galt heute „Dabei sein ist alles“. Seit ein paar Tagen wird sie durch eine schmerzhafte Muskelverhärtung geplagt und sie hat sich daher vorgenommen, den Lauf nur verhalten anzugehen. Und so lief sie dann auch los. Aber auch wenn man von der Verletzung absieht, war es heute nicht Reginas Tag. Ab KM 5 ist ihr selbst das gezügelte Tempo schwergefallen und sie musste die schon weit vor ihr laufende 1. Frau Sandra Remmler ziehen lassen. Trotzdem konnte sie sich mit einer Zielzeit von 43:26 Minuten als 2. Frau positionieren. Anders als in den letzten 2 Jahren zeigte sich der Herbst von seiner schönen Seite und bescherte uns ein exzellentes Wettkampfwetter. Bei der Startaufstellung konnte ich außer dem sehr guten Altersklassenläufer Adolf Friedrich keinen weiteren Mitstreiter meiner Altersklasse sehen, der mir gefährlich werden könnte. Aber man weiß ja nie. Den 1. Kilometer ließ ich es gemächlich angehen, da ich Adolf hinter mir glaubte. Doch kurz nach der 1. KM-Marke musste ich erkennen, dass er schon etwa 30 Meter vor mir lief. Im Verlauf des Rennens zog er mir Meter für Meter davon und ich erkannte, dass ich nicht die Spur einer Chance hatte, ihn noch einzuholen. Im Ziel durfte ich glücklich feststellen, dass ich wieder einen 10er unter 40 Minuten gelaufen bin (39:58 Minuten). Leider bemerkte ich im letzten Drittel des Rennens wieder einen leichten Schmerz im Sprunggelenk und hoffe, dass ich auch am nächsten Wochenende in Rotfelden wieder am Start stehen kann.  Tages- und Cupsieger wurde Stephan Hohl mit einer Zeit von 0:34:33 Minuten.
Regina durfte sich bei der Siegerehrung auch über die Auszeichnung als Cup-Siegerin freuen.
Ich konnte mit dem 3. Platz der AK M50 punkten.
Wie auch letztes Wochenende in Wilferdingen beim Ranntallauf durften wir uns an dem reichhaltigen Kuchenbuffet stärken und zufrieden nach Hause fahren.

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Ranntallauf über 10 KM am Samstag 26.09.2009 in Wilferdingen (6. von 7 Läufen des Volkslauf-Cups der Sparkasse Pforzheim-Calw)

Ranntallauf

Nur knapp 1 Woche nach dem Badenmarathon in Karlsruhe wurde der Wettbewerb über 10 KM im Ranntal ausgetragen. Regina hat diese Woche genutzt, um sich von dem anstrengenden Marathon vom letzten Sonntag zu erholen. Das heißt, bis auf eine Ausnahme hat sie diese Woche auf das Lauftraining verzichtet. Entsprechend ausgeruht konnte sie sich dann am Samstag kurz vor 16:00 Uhr im dem mehr als 200 Läufer starken Starterfeld einreihen. Das Wetter hat mal wieder perfekt gepasst. Da Regina die Strecke durch ihre zweimalige Teilnahme schon recht gut kennt, wusste sie genau, wie sie ihre Reserven einteilen musste und konnte im Verlauf der zweiten Hälfte viele ihrer Mitstreiter überholen und erreichte das Ziel als Gesamt 25ste in einer Zeit von 41:22 Minuten. Da keine der lokalen Spitzenläuferinnen wie Christine Schleifer, Simone Meininger, Nadine Fromm oder Ina Rosendahl am Start war, konnte Regina wieder mal einen Gesamtsieg bei den Frauen erringen. Bei den Männern holte sich Stephan Hohl den Gesamtsieg. Ich konnte aufgrund einer Verletzung im Sprunggelenk, die ich mir wohl beim Badenmarathon zugezogen habe, nicht teilnehmen. Hoffe, dass es bis nächsten Samstag besser ist, damit ich in Serres beim letzten Lauf des Volkslauf-Cups der Sparkasse Pforzheim-Calw teilnehmen kann.

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Badenmarathon Karlsruhe am 20.09.2009, einer der Jahreshöhepunkte

10 Wochen Vorbereitung,  Entbehrungen, viel Geduld und noch mehr Schweiß, aber es hat sich gelohnt:
Am Sonntag, den 20 September hat uns der Wecker um 5 Minuten vor 6 jäh aus dem Schlaf gerissen und den Beginn eines lang erwarteten, spannenden Tages eingeläutet. Wie fast jeden Morgen haben wir uns auch an diesem Tag ein gemütliches Frühstück gegönnt. Allerdings nicht wie sonntags üblich mit einem Frühstücksei, Käse und Tomaten sondern „nur“ mit Brötchen, Honig und etwas Marmelade. Der Wetterbericht hatte gutes Wetter angekündigt und die Tagestemperatur sollte mit maximal 24 Grad im erträglichen Bereich liegen. Mit unseren Vereinskameraden vom SV Oberkollbach hatten wir uns um 08:15 zum Teamfoto verabredet und wir sind deshalb rechtzeitig mit dem Auto nach Oberreuth gefahren, wo uns die S-Bahn innerhalb weniger Minuten zur Europahalle brachte. Zum Glück waren alle pünktlich und wir konnten uns zusammen mit Kirsten Groth, Mirjam Fassnacht, Peter Richter und Stefan Mittelsdorf zum Fotoshooting aufstellen, welches  Peters Lebensgefährtin Elke machte. Dann trennten sich unsere Wege, da sich jeder mit seiner eigenen Art und Weise auf diesen Wettkampf einstimmen wollte. Regina und ich machen das immer mit einem lockeren Einlaufen etwas abseits des Getümmels. Als Zielzeit hatte ich mir 3:05 Stunden vorgenommen, was  mit meinem Trainingsaufwand eigentlich hätte möglich sein sollen. Als ich die Halbmarathonmarke mit einer Zeit von 01:32:26 passierte war ich noch 100%ig im Soll und fühlte mich auch noch super. Endlich waren die HM-Läufer von der Strecke und man konnte so richtig schön seinen Rhythmus laufen. Auch noch bei KM 30 war ich zuversichtlich, mein Ziel annähernd in der Zielzeit zu erreichen. Aber dann kam ein mir bis dahin fremder, schleichender Schmerz in der Hüftgegend, der von Kilometer zu Kilometer stärker wurde. Meine Versuche, den Schmerz durch mentale Stärke auszublenden scheiterten und ich musste ab KM 35 mehr und mehr erkennen, dass dieser Quälgeist  immer mehr die Herrschaft übernahm und ich mein Tempo erheblich reduzieren musste. Glücklich es geschafft zu haben erreichte ich die Ziellinie nach 03:11:46 Stunden zwar nicht in angestrebten Zeit, aber meine PB konnte ich trotzdem um 15 Sekunden verbessern. Kaum im Ziel, konnte ich auch schon Regina erblicken, die in dem Rennen auch Höhen und Tiefen durchlebte. Sie konnte aber  ihren angepeilten KM-Schnitt von 04:35 Minuten annähernd während des gesamten Rennens einhalten und konnte in der zweiten Hälfte viele ihrer Mitstreiter, die sich den Lauf falsch eingeteilt hatten, hinter sich lassen. Getragen durch die Anfeuerungsrufe der zahlreichen Zuschauer, die mit Begeisterung die 4.-schnellste Frau bejubelten, konnte Regina die letzten und schwersten 10 Kilometer, die jeden Marathonläufer an seine persönliche Grenze bringen, mit einem Stimmungshoch bewältigen. Überglücklich konnte Sie nach 03:12:56 Stunden die Ziellinie überschreiten und sich den 4. Gesamtplatz der Frauen sichern. Zusammen mit unseren Kameraden des "cool running-Teams" haben wir noch bei der Siegerehrung teilgenommen. Besonders stolz sind wir darauf, dass mit Reginas 4. Platz beim Marathon und Mirjams 3. Platz bei Halbmarathon sich zwei regionale Läuferinnen in Szene setzen konnten und für den im Karlsruher Raum eher unbekannten Vereinsnamen SV Oberkollbach etwas Werbung machen konnten.

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Halbmarathon „Gegen den Wind“ in St. Peter-Ording am 16.08.09

Schon lange hatten wir uns für diesen Wettkampf in unserem Urlaubsort angemeldet und freuten uns als es nun endlich so weit war. Annähernd 300 Starter und Starterinnen haben sich angemeldet, mit denen wir dann schließlich gemeinsam im feinen Sand am Strand von SPO an der Startlinie standen und dem Startschuss entgegenfieberten. Es mussten 3 Runden gelaufen werden, wobei man jedes Mal den Start im Strandbereich passierte und etwa 500 Meter im weichen Sand hinter sich bringen musste. Da die Startzeit auf 13.00 Uhr gelegt wurde, hatte man die Hitze des Mittags zu fürchten, welche aber an diesem Tag glücklicherweise nur etwa bei 25 Grad lag. Die Windstärke 3 bis 5 sorgte dafür, dass man sich auf Teilstrecken kräftig gegen den Wind stemmen musste oder, falls möglich, den Windschatten der Mitstreiter nutzte. Ich konnte mich vom Start weg bei der 2. Spitzengruppe festbeißen und war in der Lage, das hohe Tempo bis ins Ziel zu laufen. Mit meiner Endzeit von 01:25:38, gesamt Zehnter und 1. der AK M50 war ich sehr zufrieden. Regina konnte schon nach der ersten Runde erkennen, dass sie die erste von 69 Frauen war. Mit ihrer Endzeit von 01:31:59 konnte sie nicht nur den Gesamtsieg bei den Frauen einfahren,Gegen den Wind St. Peter Ording 2009 sondern war auch noch 15. im Gesamtklassement. Die Siegerehrung wurde professionell und herzlich durchgeführt. Zu erwähnen ist noch, dass der Organisator Luigi Bariani letztes Jahr bei der VAUDE Trans Schwarzwald teilgenommen hat und sich an den Aufenthalt im Etappenort Bad Wildbad noch gut erinnern kann. Mal sehen, vielleicht treibt uns der Wind in den nächsten Jahren mal wieder nach St. Peter-Ording.

Hier gehts zum Video...

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24-Stunden-Schwimmen im Waldfreibad Calmbach am 01.und 02. August 2009

Am 2. August 2009 war der Start zum zweiten 24h-Schwimmen im Calmbacher Waldfreibad angesagt. Mit 4 Minuten Verspätung hat der Vorsitzende des Fördervereins Jürgen Gerlach den Start freigegeben. Regina und ich starteten für 2 verschieden Teams. Regina für die Fitnessgymnastik des Turnvereins Calmbach und ich, wie letztes Jahr, für die Skizunft Calmbach. Das Wetter am 1. Tag war wie geschaffen für diesen Wettkampf, der viele Anhänger bei den ambitionierten Sportlern sowie den Freizeitaktiven gefunden hat. Am Morgen des zweiten Tages musste der Wettbewerb für kurze unterbrochen werden, da ein Gewitter aufzog.
Ein Team besteht aus 4 Startern, wobei immer nur ein Teammitglied im Wasser sein darf. So kann jeder Schwimmer im Schnitt 6 Stunden seine Bahnen ziehen. Reginas und mein Ziel war es, die volle zur Verfügung stehende Zeit auszunutzen, um möglichst viele Schwimmkilometer beizutragen. Was am Tag weniger problematisch war, zeigte sich aber in den Nachtstunden doch etwas schwieriger, da wir uns um 1 Uhr und um 5 Uhr aufraffen mussten, in das (doch glücklicherweise gut beheizte) Wasser springen mussten. Dank des guten Zusammenspiels des gesamten Teams der Skizunft Calmbach, konnten wir schließlich mit insgesamt mehr als 60 Km den 2. Rang in der Teamwertung erzielen. Die Teammitglieder waren Michael Ohngemach, Daniel Waidelich, Frank Dieckhoff und ich. Reginas Team zeigte ebenfalls eine gute Leistung und war hochmotiviert und glücklich, 20 Stunden Schwimmzeit belegen zu können.  Dem Team von der Fitnessgymnastik gehörten Rosi Keck, Teresa Schmid, Britta Ehrke und Regina an.
Allen Beteiligten hat es trotz der großen Anstrengung riesigen Spaß bereitet und man ist sich einig, nächstes Jahr wieder teilzunehmen.

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Holger-Nothacker-Gedächtnislauf am 23.07.09

Einmal im Jahr hat man die Möglichkeit, an der breitesten Startlinie Deutschlands zu stehen. Nämlich beim Holger-Nothacker-Gedächtnislauf in Oberkollbach. Da der SV Oberkollbach unser Heimatverein ist und der  5. Lauf des Alb-Nagold-Enz-Cups ist, nehmen wir daran natürlich gerne teil.
Nachdem die Tage zuvor und auch an diesem Tag viel Regen gefallen ist, waren wir glücklich, dass es nachmittags etwas aufhellte und auf einen trockenen Lauf hoffen lies. Und so kam es, dass etwa 160 Frauen und Männer an der Startlinie dem Startschuss entgegenfieberten, der dann mit etwas Verzögerung erfolgte. Die 10 KM werden in einer Runde gelaufen. Die Schwierigkeit dabei ist, dass es die ersten Kilometer bergab geht, welche man dann auf der zweiten Hälfte wieder „erklimmen“ muss. Da Mirjam Fassnacht nicht am Start war, konnte sich Regina wieder Hoffnung auf einen Sieg der Damenklasse machen. Nach einem unspektakulären Lauf konnte sie als erste Frau mit 42:11 Minuten die Ziellinie vor Annette Becker (44:59) und der Triathletin Rahel Kömpf (45:08) überqueren. Nach einer Muskelverhärtung in der linken Wade, die mich für 10 Tage außer Gefecht setzte, war ich wieder 4 Tage im Training. Ich hoffte, dass meine Wade diesen Wettkampf ohne Probleme überstehen würde. Nach einem sehr schnellen Beginn, bei dem ich meine Konkurrenten Gerd Schnell und Manfred Heiland überholen konnte, war es ab Kilometer 6 schwer, das Tempo zu halten. Aber mit einem schnellen Ludger Becker im Nacken, habe ich es irgendwie geschafft, mich mit 20 Sekunden Vorsprung vor Gerd und meinem Vereinskamerden Peter Richter nach 39:39 Minuten ins Ziel zu retten. Der erste Platz der AK M50 war mir somit sicher. Bei diesem Lauf werden die Startgelder und Spenden der Kinderklinik Schömberg gespendet. Der Organisator Michael Nothacker konnte daher bei der Siegerehrung an den Leiter der Kinderklinik Gerhard Niemann die stolze Summe von EUR 1100 überreichen. Die Versorgung der Zuschauer und Läufer war bei der elften Veranstaltung wie immer optimal. Der Gesamtsieger der Männer ist der Wildbader Rico Loy mit sagenhaften 34:09 Minuten.

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4. Wildbader Stäffeleslauf am 17.07.09

Der TSV Bad Wildbad mit der Abteilungsleiterin für Leichtathletik Beate Braun organisierte dieses Jahr den 4. Stäffeleslauf. Gestartet wird in der Talstation der Sommerbergbahn. Das Ziel ist die Bergstation. Die Distanz beträgt 720 m mit 2200 Stufen, die Steigung beträgt bis zu 52% entlang der Bergbahntrasse. Petrus war an diesem Abend wohl nicht gut gelaunt, denn vor und während des Rennens schüttete es ununterbrochen. Trotzdem kamen knapp 50 Teilnehmer zum Wettkampf über die gesamte Distanz. Der Mini-Stäffeleslauf, den die Wildbader Schulen bestreiten durften und der an der Panoramastation endete, wurde bereits um 18:00 Uhr gestartet. Um 19:00 starteten dann die Jugendlichen und Erwachsenen. Gestartet wurde alle 30 Sekunden im Doppelstart. Regina und ich waren bei 3 Trainingsabenden dabei und wir wussten daher gut einzuschätzen, was auf die Teilnehmer zukommen wird. Da ich leider noch mit meiner linken Wade Probleme habe, habe ich es vorgezogen, nur als Zuschauer dabei zu sein. Regina konnte sich im Frauenfeld mit einer Zeit von 11:56 Minuten als 1. platzieren. Claudia Waidelich von der Skizunft Calmbach folgte ihr mit 12:33 Minuten und Petra Kugele finishte mit 13:21 Minuten. Somit konnten die ersten 3 Plätze an Ortsansässige übergeben werden. Bei den Männern setzte sich Christian Riedl durch, der bis heute auch den Streckenrekord hält. Trotz des Regens ließen sich die Sportler und Zuschauer nicht davon abhalten, in der Wartehalle der Talstation die angebotenen Speisen und Getränke zu kosten und die Zeit bis zur Siegerehrung zu überbrücken. Die Siegerehrung wurde durch Fritz Sander durchgeführt. Insgesamt gesehen war es eine sehr gelungene Veranstaltung und Regina und ich werden in den kommenden Jahren bestimmt immer wieder mal teilnehmen.

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5. Bad Herrenalber Stadtlauf
(4. Lauf zum Alb-Nagold-Enz-Cup)
Bei schönem Wetter um die 20 Grad gab der Organisator Roland Ochner den Start zum 5-KM und Hauptlauf über 10 KM kurz nach 17:00 Uhr frei. „Ja, wo sind sie denn alle?“ Muss sich Regina wohl gefragt haben, als sie sich kurz vor dem Start im Starterfeld umsah. Keine ihrer Konkurrentinnen war auszumachen, weder Mirjam Fassnacht noch Esther Johnen-Ahsbahs. So war sich Regina am Start schon ziemlich sicher, ganz vorne im Frauenfeld zu landen. Und so kam es dann auch. Bei der anspruchsvollen Strecke in Bad Herrenalb, muss zunächst eine kleine Einführungsrunde im Kurpark gelaufen werden und anschließend zwei große Schleifen durch das Dobeltal. Da man beim Ende der ersten grßen Runde noch einmal durch den Kurpark geleitet wird, ist das Rennen für die Zuschauer sehr interessant. Regina kennt die Strecke schon vom vorletzten und letzten Jahr und wusste daher genau, wie sie sich ihre Kräfte einzuteilen hat. Sie kam dann, aufgrund fehlender Konkurrenz, relativ locker als erste Frau nach 42:56 Minuten ins Ziel ohne wirklich an ihre Grenzen gehen zu müssen. Ihr folgte die immer besser werdende Silke Sommer vom SF Gechingen, gefolgt von Imke Constien, die nur 7 Sekunden nach Silke finishte. Bei den Männern siegte Holger Thoma vor Jürgen Liebergeld und Ronny Seifert. Unser Verein, der SV Oberkollbach hatte einen weiteren super Erfolg zu verzeichnen: Regine Hipp siegte hier ebenfalls bei den Frauen beim Einsteigerlauf über 5 KM mit einer Zeit von 29:29 Minuten. Die Läufer- und Läuferinnen hatten anschließend die Gelegenheit die Therme Bad Herrenalb oder das Freibad kostenfrei zu besuchen.  
Leider konnte ich aufgrund starker Schmerzen in der linken Wade nicht teilnehmen, hatte dafür aber die Gelegenheit, einige Bilder zumachen:

Bilder...(Dort einfach auf "GMX MediaCenter starten" klicken.)

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Stutenseetriathlon am 05. Juli 2009 

750 M Schwimmen, 20 KM Rad, 5 KM Lauf

Es war an Sylvester als mich mein „alter“ Trainings- und Wettkampfkamerad Frank Dieckhoff überzeugte, mal wieder an einem Triathlon teilzunehmen. Den letzten Tria-Wettkampf haben wir gemeinsam im Sommer 2006 in Blankenloch bestritten. Damals hatte ich wie fast immer gegen Franks Radleistung keine Chance und kam nur kurz aber regelmäßig hinter dem Kraftpaket  ins Ziel. Mit gemischten Gefühlen startete ich heute morgen mit Frank gen Blankenloch, hatte ich es in dieser Saison doch auf lächerliche 317 Radkilometer gebracht, dafür aber auf weit mehr als 1000 Lauf-KM. Mit 52 geleisteten Schwimm-KM konnte ich noch ganz zufrieden sein. Frank war gesundheitlich etwas gehandicapt und es war daher zu erwarten, dass er an seine früheren grandiosen Radzeiten nicht ganz herankommen würde. Aber mal abwarten….
Um 12:05 wurde der Start freigegeben und gemeinsam mit ungefähr 150 Mitstreiter durften wir in den etwa 25 Grad warmen Baggersee hechten. Zu schwimmen war eine Distanz von 750 M, die ich nach knapp 17 Minuten bewältigt hatte. Frank folge direkt hinter mir. Bis zur Wechselzone Schwimmen/Rad mussten wir etwa 300 Meter laufen und konnten uns dann auf die Räder schwingen. Irgendwie schaffte ich es, die Wechselzone vor Frank zu verlassen und hatte somit wenige Sekunden Vorsprung. Jedoch sorgte Frank mit einem starken Antritt, dass sich die Reihenfolge nach weniger als 1 KM änderte. Auf dem Rad lief es mir ziemlich gut und ich konnte im Rennverlauf immer mehr Plätze gut machen. Frank konnte sich nicht entscheidend von mir trennen und ich konnten nach 37 Minuten mein Rad mit den Laufschuhen tauschen. Frank tat dies knapp 1.5 Minuten vor mir. Da Laufen meine Lieblingsdisziplin ist und ich einen guten Tag hatte, konnte ich einige meiner Mitstreiter noch überholen und mit einer Zielzeit von 01:15:18 Std. finishen und hatte damit hinter dem Calwer Jürgen Laub den 2. Platz der AK50 erkämpft. Frank kam mit etwas Abstand nach mir ins Ziel und musste sich leider mit dem undankbaren 4. Platz begnügen. Wenn es auch recht anstrengend war, so hat es uns beiden sehr viel Spaß gemacht. Mal sehen, was und für das nächste Jahr einfällt.

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Thermenlauf Bad Wildbad am 28.06.2009

OK, nun stehen wir also nach dem Lauf von vorgestern in Pforzheim schon wieder an der Startlinie. Heute aber haben wir einen Heimvorteil, denn es geht um den Thermenlauf in Bad Wildbad. Mit am Start stehen einige unserer Laufgruppe, so z.B. Mirjam Fassnacht, Sabine und Nora Kusterer, Stefan Mittelsdorf, Peter Richter, Thomas Reutter, Günther Dreher und auch Stefans Frau Regine, die sich zum 5er angemeldet hat. Als Top-Läufer/in waren Rico Loy und Katharina Becker gemeldet. Obwohl die Temperatur sehr verträglich war, trieb einem die Schwüle schon vor dem Lauf den Schweiß auf die Stirn. Unser Bürgermeister Klaus Mack bediente die Startpistole und es ging pünktlich um 10:00 Uhr los. Im malerischen Bad Wildbader Kurpark sind 4 Runden zu laufen, immer schön an der Großen Enz entlang. Regina versuchte mit gleichmäßigem Tempo zumindest die Zeit vom letzten Jahr zu toppen, was ihr schließlich mit einer Zeit von 41:30 Minuten sehr gut gelang. Gegen Katharina und Mirjam konnte Regina nichts entgegensetzen und spurtete schließlich als 3. Frau glücklich durchs Ziel. Eigentlich war ich in der Erwartung, dass ich hinter Wolfgang Robra und Gerd Schnell höchstens den 3. AK-Platz erreichen würde, aber da Gerd heute keinen guten Tag hatte, konnte ich mich schon nach dem 1. Kilometer von ihm absetzen und mit einem passablen Abstand das Ziel mit unerwarteten 39:04 Minuten erreichen. Nach dem Hauptlauf fanden noch einige Schüler- und Bambiniläufe statt und die Siegerehrung erfolgte gegen 14:00 Uhr. Sieger der Herren wurde überlegen Rico Loy und bei den Damen Katharina Becker.
Es ist immer wieder schön, in der Heimatstadt zu laufen. Die Veranstaltung wurde von der Organisatorin Beate Braun und Team gut vorbereitet und durchgeführt.

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SWP Enzauenlauf Pforzheim am 27. Juni 2009

Da Regina und ich auch bei der Laufserie des Volkslauf-Cup Sparkasse Pforzheim Calw teilnehmen, mussten wir uns auf die Herausforderung einlassen, an diesem Wochenende an zwei Wettkämpfen teilzunehmen. Und so standen wir um 19:30 Uhr an der Startlinie im Enzauenpark in Pforzheim. In den letzten Jahren als Citylauf ausgetragen, wurde die Strecke nun in die Natur verlagert. Nach einer kleinen Einführungsrunde mussten vier weitere, größere Runden gelaufen werden.  Mit der recht hohen Splitauflage auf der Strecke hatte man es wohl etwas zu gut gemeint und man musste teilweise neben dem Weg auf dem Rasen laufen. Wie immer in Pforzheim herrschte dichtes Gedränge, das ab der dritten Runde, ab der man die langsameren Läufer überrunden musste, etwas lästig wurde. Da die Läuferdichte mit jeder weiteren Runde immer stärker wurde, blieb der eine oder andere kleine Rempler nicht aus. Kurz vor dem Start trafen wir auch Stefan Mittelsdorf und Günter Krehl, mit denen wir uns schließlich ziemlich weit vorne im Starterfeld aufgestellt haben. Regina, wie immer gut gelaunt und hoch motiviert, lief ein beherztes Rennen und genoss die Anfeuerungsrufe der zahlreichen Zuschauer. Dass sie am Ende auf dem 4. Platz der zahlreich angetretenen Damen landete, hat sie dennoch sehr überrascht. Mit einer Endzeit von 41:54 Minuten konnte sie schließlich den Pokal für die erste der AK W45 in Empfang nehmen. Stefan konnte seine aktuell sehr gute Form unter Beweis stellen und landete auf dem 12. Gesamtplatz und errang den ersten Platz der AK M35 mit einer Zeit von 37:43 Minuten. Ich konnte auch in Pforzheim mein Ziel, eine Zeit unter 40 Minuten zu laufen, knapp erreichen und landete mit 39:59 Minuten auf dem vierten Platz der AK M50. Gegen meine Altersklassen- Konkurrenten (Martin Rapp, Tom Murphy und Adolf Friedrich)  hatte ich leider keine Chance. Günter Krehl kam kurz hinter mir ins Ziel und wurde erster der AK M60.

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Schwarzenberger Reutelauf am 21. Juni 2009

Entgegen der Wettervorhersage  fand die gesamte Veranstaltung bei trockenem, teilweise sogar sonnigem Wetter statt.  Mit 114 Teilnehmern beim 10 KM-Lauf hatten sich wieder viele Läufer für den 2. Lauf der ANE-Cup-Serie angemeldet. Der Startschuss erfolgte um 10:45 Uhr durch die Bürgermeisterin Bettina Mettler. Heute fühlte ich mich wesentlich besser als bei meinem letzen „ANE“-Lauf in Neubulach, wo ich aufgrund von Magenproblemen nach 5 KM aufgeben musste. Bereits bei den Voranmeldungen habe ich gesehen, dass meine Rivalen der AK M50 Wolfgang Robra und Gerd Schnell auch teilnehmen werden. Also stellte ich mich auf einen harten Wettkampf ein. Da Wolfgang für mich sowieso fast unerreichbar ist, rechnete ich mir eine winzige Chance aus, wenigstens Gerd zu bezwingen.  Durch die von mir ungeschickt ausgesuchte Startposition, kam ich vom Start schlecht weg und befand mich auf dem ersten Kilometer viel zu weit hinten und somit auch sehr weit von Gerd weg. Bei der ersten Steigung konnte ich einige Meter gut mach und Gerd sogar überholen. Da Gerd während des Laufs in einer engen Kurve stürzte, (ich hoffe, er hat sich wieder gut erholt) fand er nicht mehr richtig ins Rennen und musste mich ziehen lassen. Mit einer Zielzeit von 39:20 Minuten war ich noch 5 Sekunden schneller als letztes Jahr und damit sehr zufrieden. Wie lief es bei Regina? Mit Mirjam Fassnacht war eine ihrer stärksten Mitbewerberinnen am Start. Von Beginn an setzte sich Mirjam als 1. Frau durch und lief ein schnelles Rennen und konnte Regina im Ziel 01:44 Minuten abnehmen. Regina lief die beiden Runden in fast gleichem Tempo und konnte in der zweiten Runde einige ihrer männlichen und jüngeren Mitläufer hinter sich lassen. Sie finishte mit 41:58 Minuten, wurde damit 2. Frau und 1. der AK W45 und war somit sehr zufrieden mit dem Ergebnis.  Schnellster Mann war Ronny Seifert (35:26 Min.) und schnellste Frau Mirjam Fassnacht (40:14 Min.).
Leider mussten wir den Ort des Geschehens unverzüglich nach dem Rennen verlassen, da wir auf einen runden Geburtstag eingeladen waren.

Die nächste Woche  wird mit einem Rennen am Freitag in Pforzheim und einem am Sonntag in Bad Wildbad sehr anspruchsvoll und wir werden sehen, wie wir dabei abschneiden.

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Kieselbronner Gaisseschennerlauf 2009

Es ist nun schon 3 Jahre her, dass Regina und ich das letzte Mal beim Kieselbronner Halbmarathon teilgenommen haben und da unser Terminkalender  es dieses Jahr zuließ, haben wir uns entschlossen, diese anspruchsvolle Strecke mal wieder in Angriff zu nehmen. Der Lauf wurde gegen 18:30 Uhr bei sehr verträglichen ca. 22 Grad von dem Organisator Bernd Elfner gestartet. Da man im Verlauf des Rennens mehrmals durch den Ort geleitet wird, kann man die Anfeuerungsrufe der Zuschauer mehrmals „genießen“. Das kann man auch gut gebrauchen, denn die ca. 330 Höhenmeter sind eine doch nennenswerte Herausforderung für die Läufer. Mit Stephan Hohl und Simone Maisenbacher waren auch wieder deutsche Spitzenläufer am Start, denen man durchaus zutrauen konnte, die bisherigen Streckenrekorde zu knacken. Regina teilte sich das Rennen von Beginn an sehr gut ein. Dass sie gegen die zurzeit sehr gut trainierte Ulrike Hoeltz wohl keine Chance hat, war ihr bewusst und so ließ Regina ihre Konkurrentin vom Start weg ziehen. Regina versuchte ein gleichmäßiges Tempo über die gesamte Distanz zu halten, was ihr auch sehr gut gelang und sie konnte in der zweiten Streckenhälfte einige ihrer männlichen Laufkollegen überholen. Regina finishte mit einer Zeit von 1:34:31 Stunden und belegte damit den 3. Gesamtplatz der Frauen hinter Simone und  Ulrike. Somit stand sie bei der Siegerehrung mal wieder zwischen deutschen Laufgrößen wie Stephan Hohl und Simone auf dem Treppchen.  Für ihren 3. Platz durfte sie eine schöne Armbanduhr in Empfang nehmen. Kurz nach dem Start konnte ich schon fühlen, dass ich wohl einen meiner guten Tage habe. Ich konnte das relativ hohe Tempo bis ins Ziel halten, was wohl auch daran lag, dass ich den Atem von Ulrike über längere Zeit dicht hinter mir hören konnte. Durch das Missgeschick eines Streckenpostens wurde ich beim Durchlauf einer Schleife durch den Ort fehlgeleitet, was mich etwa 30 zusätzliche Meter gekostet hat und mich auch für kurze Zeit aus meinen Rhythmus brachte. Schließlich konnte ich das Rennen als Gesamt 13. mit einer Zeit von 01:28:39 beenden. Gegen den übermächtigen Altersklassenkollegen Martin Rapp hatte ich wie erwartet nicht die Spur einer Chance und belegte hinter ihm den 2. Platz der AK M50. Für die Organisation und Durchführung der gesamten Veranstaltung kann man Bernd Elfner nur loben. Die Versorgung während und nach dem Lauf war optimal. Bernd verstand es auch sehr gut, die zügig durchgeführte Siegerehrung interessant zu gestalten. Beide Streckenrekorde wurden gebrochen: bei den Damen durch Simone Maisenbacher mit 01:18:56 Stunden und bei den Herren mit 01:12:16 Stunden durch Stephan Hohl. Beide durften für diese Leistung eine Uhr im Verkaufswert von ca. 1.500 EUR in Empfang nehmen.

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Interessante und schöne Fotots sind  zu sehen bei: http://pfalzfotos.de/    (Veranstaltungen/Events)

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12. Doma-Berglauf mit Regionalmeisterschaften. Alter Hase zeigt den Jungen die Fersen!

Nach dem wir vor 2 Jahren das erste Mal beim DOMA Berglauf gestartet waren und das letzte Jahr aufgrund von Urlaubsabwesenheit nicht teilnehmen konnten, fanden wir uns gestern gegen 18:15 Uhr beim Parkplatz ein, der sich unmittelbar an der Startlinie befindet. Mit den Wetterbedingungen von etwa 22 Grad und leichter Bewölkung konnte jeder der 57 Teilnehmer zufrieden sein.  Unser Vereinskamerad Peter Richter hat sich nach mehreren Jahren „Abstinenz“ entschieden, auch mal wieder die Herausforderung, den „Daumen“ mit einer Distanz von 4.5 km und einem Höhenunterschied von 260 M zu bezwingen. Mit moderatem Tempo über die gesamt Distanz konnte ich mit einer Zielzeit von 22:41 Minuten recht zufrieden sein, bin ich nun doch Regionalmeister der AK M50! Auch Peter hatte sich das Rennen gut eingeteilt und finishte als gesamt 9. und 1. der AK45 mit einer Zeit von 22:19. Regina hielt sich anfangs des Rennens im Mittelfeld auf und kämpfte sich von 100-Metermarke zu 100-Metermarke immer weiter nach vorne und konnte die vor ihr liegende Gerlinde Kienzler kurz vor der Markung 10 (10 x 100 M = 1 KM) überholen und die Distanz bis zum Ziel auf knapp 1 Minute ausbauen. Somit ist sie (Dank des Fehlens ihrer starkDOMA Berglauf 2009  Andreas Vielmeier Regina Vielmeier einzuschätzenden Konkurrentinnen) Regionalmeisterin im Berglauf. Regionalmeister der Männer wurde Daniel Kopp mit einer Siegerzeit von 20:33 Minuten. Doch der nicht in unserer Region gewertete alte Hase Werner Bauknecht (M55!) zeigte seine Klasse und finishte noch vor Daniel mit 22:11 Minuten. Die Siegerehrung fand in der Schafscheuer in Stammheim statt, wo sich die meisten Teilnehmer einfanden und einer durch Günter Krehl durchgeführten Siegerehrung, ohne lange Wartezeit, lauschen konnten. Günter, der viele der Teilnehmer persönlich kennt, händigte jedem TN eine Urkunde aus.  Bei mir fügte er schmunzelnd hinzu, dass ich durch die „Gunst der Geburtsstunde“ Altersklassensieger wurde, mit meiner Zeit aber bei der nächst höheren AK M55 nur den 3. Platz belegt hätte.   Ergebnisliste

Stadtlauf Neubulach am 09. Mai 2009

Gute Stimmung herrschte in Neubulach unter den Teilnehmern des 1. Laufs des ANE-Cups. Zwischen ein paar Wolkenfeldern hatte die Sonne immer wieder längere Zeit die Chance, die Landschaft in herrlich frischen Farben leuchten zu lassen. Der Start hatte sich aufgrund eines technischen Defekts etwas verzögert. Doch etwa 5 Minuten nach dem geplanten Start konnte  Bürgermeister Bäuerle die Pistole knallen lassen. Der Lauf ist durch seine 4 Runden sehr zuschauerfreundlich gestaltet, wobei man bei jeder Runde durch das Silbertor in die beschauliche Kleinstadt gelangt. Da an diesem Tag einige weitere Laufveranstaltungen stattfanden (Kämpfelbach, Badische Meile…) war das Starterfeld mit etwa 80 Läufern etwas schwach besetzt. Mein Magen zickte schon vor dem Start und ich musste den Lauf nach der 2. Runde, also nach etwas mehr als 5 KM abbrechen. Reginas fast unschlagbare Konkurrentinnen, Britta Müller und Mirjam Fassnacht, waren ebenfalls am Start, weshalb sie sich maximal den 3. Platz bei den Damen erhoffen konnte. Wie erwartet setzte sich Britta an die Spitze des Damenfeldes und hielt sich bis zu meinem Abbruch in meiner Reichweite auf. Reginas Abstand zu Mirjam war über lange Zeit nur relativ gering, aber ihr fehlte einfach die Kraft, den Abstand zu verringern. So lief sie mit moderatem Tempo das Rennen zu Ende und belegte wie erwartet den 3. Platz. Bei den Männern siegte Guido Schmid. Eine Panne bei der Zeitnahme verzögerte die Siegerehrung um einiges, so dass wir erst gegen 19:15 Uhr den Ort des Geschehens verlassen konnten.

Siehe auch:

Lauftreff Neubulach   Alb-Nagold-Enz-Cup  SV Oberkollbach cool-running  

VFL Ostelsheim Guenter Krehl  

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Citylauf in Illingen am 25.04.09 über 10 KM

Nachdem  wir beim letzten Wettkampf in Rheinzabern aufgrund der für uns noch ungewohnten hohen Temperatur etwas außer Tritt gekommen sind, fuhren wir am Samstag mit gemischten Gefühlen nach Illingen. Das Wetter war ähnlich wie beim o. e. Wettkampf. Also  waren wir auf alles gefasst und waren froh, dass wir heute „nur“ 10 KM vor uns hatten. Wie es so üblich ist, schaut man im Starterfeld, ob man seine Konkurrenten ausmachen kann. So waren wir überrascht, dass die Spitzenläuferinnen der Region und Umgebung nicht teilnahmen. So z. B. Christine  Schleifer, Simone Meininger und Ina Rosendahl, um nur einige der möglichen Siegerinnen zu nennen.  Als „harte Nüsse“ konnten wir aber Nadine Fromm und Sandra Remmler ausmachen. Mit etwas Glück und sportlichem Biss hatte Regina also die Chance auf den 1. Frauenplatz. Schon am Start positionierte sich Regina direkt hinter Nadine und blieb in der 1. Runde abwartend hinter ihr, bis sie dann bei anfangs der 2. Runde es wagte, Nadine zu überholen. Nadine hatte wohl nicht ihren guten Tag und verlor im Laufe der nächsten 2 Runden Meter um Meter und hatte im Ziel einen Rückstand von 45 Sekunden auf Regina. Nach weiteren  13 Sekunden folgte die 3. Sandra Remmler. Regina hatte eine Zielzeit von 40:30 Min. Ich hatte durch das Fehlen einiger AK-Mitwettbewerber  auch Glück und konnte anfangs der 3. Runde den vor mir auf Platz 2 laufenden Adolf Friedrich überholen und mit einer Distanz von nur 14 Sekunden den 2. Platz der AK M50 ins Ziel retten. Die Veranstaltung, organisiert von dem ehemaligen Weltklasse-Triathlet Harald Feierabend, verlief reibungslos, wenn auch die KM-Einteilung nicht ganz stimmte. Bei den Männern siegte Stephan Hohl (30:24) vor Benjamin Dürr (34:20) und Daniel Kopp (34:56).

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„Frühlingsgefühle“ in Rheinzabern stellen eine große Herausforderung an die Läufer.

Schon seit Wochen freuten wir uns auf den Halbmarathon in Rheinzabern, der unter dem Motto „Osterlauf“ ausgetragen wurde.  Unsere guten Laufergebnisse in Calw und unsere Vorbereitung in den letzten Wochen ließen auf gute Zeiten, wenn nicht sogar Verbesserung der persönlichen Bestzeiten hoffen. Regina und ich lieben die längeren Distanzen, da wir diese, anderes als einen Zehner, „gemächlicher“ angehen dürfen und noch bewusster den Rennverlauf mit einem angepassten Laufrhythmus bestreiten können. Unsere vielfältigen Erfahrungen ermöglichen es uns normalerweise, schon nach den ersten ein bis zwei KM den Rhythmus für den gesamten Rennverlauf zu finden. Doch gestern war alles anders. Noch nie hatten wir beide während eines Rennens das Gefühl, aufgrund konditioneller Gründe aus dem Rennen aussteigen zu müssen.  

Regina musste schon nach den ersten Kilometern erkennen, dass sie das angestrebte Lauftempo von 4:10 Min. nicht einhalten konnte. War es die ungewohnte Wärme oder einfach die Tagesverfassung, die ihr das Leben schwer machten. Beim 20er in der Winterlaufserie konnte sie einen KM-Schnitt von 04:06 bis ins Ziel problemlos einhalten. Gestern jedoch  viel ihr das Laufen schon ab KM 5 immer schwerer und das Verlangen des Körpers, das Rennen abzubrechen, wurde immer stärker. Bei der Wende in Jockgrim jedoch konnte sie erkennen, dass sie auf Platz zwei lief und die 3. Frau ein großes Stück hinter ihr lief.  Also biss sie auf die Zähne, versuchte den Körper mit positiven Gedanken auf Trab zu halten und kämpfte KilometerZieleinlauf Rheinzabern Andreas und Regina Vielmeier für Kilometer dem Ziel entgegen, das Rennen auch mit dem zweiten Platz zu beenden. Der uns aus vielen Rennen gut bekannte Waldemar Veit begleitete Regina fast das ganze Rennen. Erst als ich, nach einer  kurzen Rennpause (Magenprobleme!) Regina hinter mir ausmachen konnte und beschloss mit ihr das Rennen gemeinsam weiter zu bestreiten, löste sich Waldemar und lief etwas schneller weiter. Regina wurde auf den letzten Kilometern deutlich langsamer und war froh, als sie an der zweiten Wende in Jockgrim erkennen konnte, dass die 3. Frau noch deutlich hinter ihr lief und der Abstand wohl reichen würde. Das motivierte sie dann, der Hitze und großen Anstrengung zu trotzen. Gemeinsam beendeten wir das Rennen mit einer Zeit von 01:32:20 h. Die Erstplatzierte Ursula Wagner aus Kandel hatte wohl Mitleid mit mir und kommentierte meinen kurzzeitigen Ausstieg aus dem Rennen beim Vorbeilaufen mit dem Kommentar „gell, das ist hart“.

Den Organisatoren kann man wieder ein Kompliment aussprechen. Das Rennen wurde zwar um ca. 3 Minuten zu früh gestartet, womit einige Läufer ein Problem hatten. Trotzdem: Die Versorgung während des Laufs und im Ziel war optimal, die KM-Markierungen stimmten und waren gut zu erkennen und  eine zügig durchgeführte Siegerehrung könnten uns motivieren, nächstes Jahr wieder teilzunehmen. 

Bei den Männern siegte Thomas Dehaut (01:13:47) mit fast 2 Minuten Vorsprung vor Alexander Dackiw und Andreas Stähle.

Siehe auch Bericht bei Laufticker.de.

Waldlaufmeisterschaft der Region Stuttgart und des Leichtathletikkreises Calw am 28.03.09 in Hochdorf.

Titel: Regina behält den Meistertitel für den SV Oberkollbach! Oder: die Schlammschlacht in Hochdorf!

Am Samstag waren wir in Hochdorf, wo sich die Athleten der o. e. Regionen trafen. Die Anzahl der Voranmeldungen ließ schon darauf schließen, dass die Beteiligung  eher gering sein wird.  Und so war es dann auch. Mit rund 10 Teilnehmerinnen bei den Damen und 40 Teilnehmer bei den Herren war die anzahlmäßige Begeisterung für die Langstrecke nicht berauschend. Das gilt aber nicht für die Qualität der Läufer. Regina durfte die ca. 1080 m – Runde 6-mal laufen. Die ersten zwei Runden hielt sie sich bei den Konkurrentinnen Andrea Pascher (Jahrgang 86) und Rahel Kömpf (Jahrgang 81) auf und meinte schon, dass sie dieses Rennen im teilweise knöcheltiefen Schlamm nicht für sich entscheiden könnte. Doch da hat sie sich getäuscht. Ihre aktuell sehr gute Verfassung in Bezug auf Kampfgeist und Durchhaltevermögen hatSchlammschlacht in Hochdorf ihr geholfen ab der 4. Runde an die Spitze der Konkurrentinnen zu laufen. Die Abstände waren nicht sehr groß aber es hat gereicht und das ist das Wichtigste! Regina ist nun nach dem Erfolg im letzten Jahr weiterhin Waldlaufmeisterin der Region Stuttgart und des Kreis Calw.
Als ich mit Regina beim Warmlaufen die Strecke einmal abgelaufen bin, habe ich gleich erkannt, dass das wohl nicht meine Lieblingsstrecke des Jahres 2009 werden wird. Knöcheltiefer Matsch und unebenes Gelände machten mächtig Eindruck auf mich. Aber warum sollte ich Angst vor diesen Runden haben, bei Regina hat ja alles ganz locker ausgesehen. Aber irgendwie habe auch ich die für die Männer vorgesehenen 8 Runden überstanden. Dabei musste ich erkennen, dass der einige Jahre ältere, schnelle Schreiner, Willy Gubitzer sich das Rennen klüger eingeteilt hat als ich. Von Runde zu Runde forderte die kräftezehrende Strecke ihren Tribut und ich konnte das anvisierte Tempo einfach nicht einhalten. So lief Willy in Runde 6 oder 7 ganz locker und hochmotiviert an mir vorbei.
Regina finishte mit einer Zeit von 27:39 Min.  und ich mit 36:33 Min.
Zu den Bildern...

Volkslaufcup Sparkasse Pforzheim Calw und BaWü Volkslaufmeisterschaften beim Calwer Hesselauf am 21. März 2009 über 10 KM:

Der Start zum 10 KM-Lauf war für 16:30 angesagt. Also machten wir uns gegen 15 Uhr auf den Weg, da wir uns mit unserer Laufgruppe um 15:30 zum Gruppenbild treffen wollten. Doch aufgrund einiger „Missgeschicke“ war zum vereinbarten Zeitpunkt keiner am vereinbarten Treffpunkt (auch wir nicht!).  Das war aber auch weiter nicht schlimm. Für einige von uns war es der erste Wettkampf im Jahr 2009 und es ist verständlich, dass man da etwas nervös ist.

Da es bei diesem Lauf um die Württembergische Volkslaufmannschaftsmeisterschaft, die Regionale 5 KM und 10 KM Straßenlaufmeisterschaft der Leichtathletikregion Stuttgart sowie um den 1. Wertungslauf zum Volkslaufcup Sparkasse Pforzheim – Calw ging, war das Starterfeld mit 594 Teilnehmern sehr gut besetzt. Die Temperatur war mit etwa 8 Grad optimal für einen Zehner und wir hatten nur zu entscheiden, ob wir „lang“ oder „kurz“ laufen (Kleidung!). Regina hat sich für die Kurzvariante entschieden und ich habe es vorgezogen, mit  meinen Knielangen zu laufen.  Beide hatten wir unsere im Herbst neu gekauften Wettkampfschuhe und  -Strümpfe angelegt und waren gespannt, wie sich diese auf unsere Ergebnisse auswirken werden. Regina hat sich das Rennen bewusst eingeteilt und ist mit einem geplanten KM-Schnitt von 04:05 gestartet.  Dieses Tempo hat sie dann über die gesamten 10 KM eingehalten und finishte mit einer guten Endzeit von 40:35 Minuten. Ich habe mich mehr auf mein Gefühl als auf meine Uhr konzentriert und bin von Beginn an mit einem relativ hohen Tempo losgelaufen (1. KM bei 03:35). Die mir aus unserer Region bekannten „Rivalen“ Elsäßer und Friedrich habe ich nach KM 3 überholt. Im Ziel war ich mit meiner Zeit von 38:07 mehr als zufrieden, da ich am Start lediglich die 40er-Marke unterschreiten wollte. Regina wurde insgesamt 7. Frau und 2. in ihrer Altersklasse. Für mich hat es in der AK M50 für den 6. Platz gereicht. Den Gesamtsieg bei den Männern holte sich Bastian Franz (0:31:04) und bei den Damen Christine Schleifer (0:35:09).

Rheinzabener Winterlaufserie 3. Lauf über 20 KM am 08. Februar 2009

Alles lief rund! Das gilt für die Veranstaltung an sich sowie  für die Leistung von Regina an diesem Tag beim Abschlussrennen der Winterlaufserie 2008/2009 in Rheinzabern.  Begünstigt durch ein kontinuierlich durchgeführtes Training, gespickt mit ein paar Wettkämpfen, konnte Regina ihre Laufleistung seit dem Abschluss der ANE-Cup-Serie im November 2008 nicht nur festigen sondern noch steigern. Nach dem sich Regina mit ihrer Vereinskollegin Nora Kusterer ausgiebig warmgelaufen hatte, ging sie guten Mutes an den Start, mit dem Ziel, den 3. oder vielleicht sogar 2. Platz ihrer AK zu belegen.  Die Mitstreiterinnen und „gefährlichen“ Gegnerinnen ihrer AK sind Ulrike Hoeltz und Gaby Duchstein. Da Gaby aber aus nicht bekannten Gründen nicht startete, konnte sich Regina also auf Ulrike konzentrieren, was sie in der Art und Weise tat, dass sie sich von Beginn an in der unmittelbaren Nähe von Ulrike aufhielt. In der gleichen Laufgruppe hielt sich auch die sehr erfolgreiche Langstreckenläuferin Tanja Hooß auf. Ich habe mich bei der ersten Runde mit meiner Kamera kurz vor der 8 KM-Marke positioniert und sah, wie sich diese 3 Läuferinnen lauernd in einer kleinen Läufergruppe in „armreichweite“ aufhielten. Tanja lief über die gesamte Strecke ein sehr gleichmäßiges Tempo, dem Regina über lange Zeit Paroli bieten konnte. Doch in der zweiten Runde musste sie die international bekannte Läuferin ziehen lassen. Ulrike hatte an diesem Tag nicht die Power, das Tempo mitzugehen und lag bei KM 17 deutlich hinter Regina, die diesen Abstand bis ins Ziel retten konnte.  Als 3. Frau konnte Regina das zahlen- und niveaumäßig gut bestückte Rennen, mehr als zufrieden abschließen.Rheinzabern Winterlaufserie 2008/2009
Zu betonen ist allerdings, dass sehr gute Leistungsträgerinnen wie Simone Maissenbacher und  Ina Rosendahl  nicht am Start waren, was das Rangergebnis von Regina etwas begünstigte.
Bei der Wertung der gesamten Laufserie über 3 Läufe (10, 15 und 20 KM) konnte Regina mit einem 2. Platz in der AK-Wertung und einem 4. Platz im Gesamtklassement der Frauen punkten. Nora nutzte diesen Lauf als Vorbereitung für den HM in Freiburg, der am 29.3. stattfindet, und finishte mit einer sehr guten Zeit von 01:38:25 Stunden als 7. in der Hauptklasse der Damen.
Den 20-KM-Lauf gewann Martin Beckmann überlegen in 01:07:30 Stunden bei den Herren und Marika Bernhard mit 01:20:13 Stunden.  Mit am Start waren auch die uns gute bekannten Läufer Armin Gotsch, Edwin Müller, Uwe Keppler und Jürgen Herb. Ich war aufgrund von Rückenbeschwerden leider nicht in der Lage, an den Start des anspruchsvollen 20-KM-Rennens zu gehen.

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ice-rider in Schömberg am 25. Januar 2009

Die Radsportakademie Bad Wildbad ist der Veranstalter des Winter Fun Event 2009 mit den Wettbewerben ice-rider, ice-runner und ice-challenge.
Regina hatte sich für den ice-runner angemeldet.  Mit 22 Teilnehmern war der Veranstalter des Laufs nicht ganz zufrieden und hofft im nächsten Jahr auf mehr Zulauf. Die Strecke führte über 3 Runden von je 2.7 KM und 43 Höhenmeter durch den Wald um Schömberg. Start und Ziel befand sich beim Berufsförderungswerk Schömberg, welches seine Räumlichkeiten großzügig zur Verfügung stellte. So konnten die Sportler nach dem Wettkampf dort die heißen Duschen genießen sowie sich  mit den in der Kantine preiswert angebotenen Speisen stärken.  Der Start erfolgt pünktlich um 10:30 Uhr. Da die Strecke noch festgefahrene Schneereste und Eis aufwies, mussten die Läufer sehr aufmerksam und kontrolliert vorgehen. Regina hielt sich in der ersten Runde hinter Esther Johnen-Ahsbahs und glaubte schon, dassice-runner Schömberg das der Tag von Esther sein würde. Doch nach der ersten Runde, beim ersten Durchlauf der Start/Ziel-Zone, konnte Regina kontern und Esther überholen. Ohne Zurückblicken setzte Regina das Rennen im höchstmöglichen Tempo fort und konnte Meter für Meter gut machen. Ausgangs der 2. Runde konnte ich ihr zurufen, dass sie etwa 100 Meter vor Esther lief. Regina beendete das Rennen als Gesamt-Vierte (!) und schnellste Frau mit einer Zeit von 34:39 Minuten. Mit am Start waren auch die Vereinskollegen Sabine Kusterer und Thomas Reutter, welche auch beide das Siegertreppchen besteigen durften. Nachmittags beim ice-challenge trat dann noch Irene Fassnacht mit ihrer Tochter Mirjam zum Teamwettbewerb an. Beide erbrachten in ihren Disziplinen (Rad: Irene, Lauf: Mirjam) beachtliche Leistungen. Nach den Wettbewerben waren alle bei  Sabine zum Kaffee eingeladen, wo wir leckeren Kuchen genießen durften.

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27. Rheinzaberner Winterlaufserie 2008/2009  - 15 KM  - 11. Januar 2009

Regina und ich freuten uns schon auf den 2. Lauf dieser Serie, bei dem wir, nach dem wir beim ersten Lauf beide nicht ganz fit waren, mal wieder mit guten Zeiten und Platzierungen glänzen wollten. Gegen 8 Uhr und bei kühlen 12 Grad unter Null machten wir uns auf den Weg ins pfälzische Rheinzabern und waren uns nicht ganz sicher, welche Laufbekleidung wir für diese für uns ungewöhnlich tiefe Temperatur wählen sollten.  Wir wählten Shirt und Hose LANG inkl. Laufhandschuhen, was sich als richtig und notwendig erwiesen hat. Die Strecke war teilweise schneebedeckt und daher forderte sie höchste Konzentration, besonders auf den ersten Kilometern des Laufs, bei dem man noch keinen Freiraum hatte um ungehindert laufen zu können.  Nach dem wir uns wie immer ausgiebig warmgelaufen hatten, begaben wir uns an den Start und konnten uns etwa bei Reihe 6 einreihen. Bei KM 2 bemerkte ich schon ein leichtes Ziehen im hinteren Oberschenkel, dem ich aber zunächst nicht viel Aufmerksamkeit spendete. Meine mir vorgenommene Laufgeschwindigkeit sub 4 Minuten pro KM konnte ich auf den ersten 3 Kilometern einhalten, dann jedoch wurden die Schmerzen immer unerträglicher und musste dann schließlich, nach dem wir die Kilometermarke 4 passiert hatten, aufgeben. Mit kleinen Trabschritten bin ich dann zur Halle weitergelaufen. Das war für mich kein besonders guter Anfang für das Jahr 2009. Regina teilte sich das Rennen mit 04:10 Minuten pro Kilometer ein und konnte dieses Tempo tatsächlich auch bis ins Ziel halten. Die schneebedeckten Passagen haben allerdings viel Kraft gekostet. Schließlich konnte sie auf die  in der Laufszene gut bekannte Spitzenläuferin und Altersklassenkollegin Ulrike Hoeltz aufschließen und diese Position bis ins Ziel halten. Somit kam sie 8 Sekunden nach  ihr mit einer Zeit von 01:02:29 ins Ziel, womit sie den 125 Gesamtplatz, 2. Platz W45 und insgesamt den 7. Platz bei den Frauen erreichte. In Rheinzabern haben wir auch folgende Laufkolleginnen und –Kollegen getroffen: Armin Gotsch (0:58:40 Trainingslauf), Günter Krehl (0:59:43, 1. M60!), Frank Rentschler (01:02:43), Hans  Maisenbacher (01:04:05), Esther Johnen-Ahsbahs (01:05:19 2. WHK), Uwe Keppler (01:06:01), Edwin Müller (01:06:06), Jürgen Herb (01:06:34) und andere. Alle Läufer hatten mit den erschwerten Bedingungen zu kämpfen und waren froh, das Ziel erreicht zu haben. Gewonnen haben das Rennen bei den Herren überlegen Timo Zeiler von der LG Eintracht Frankfurt (0:49:19)und bei den Damen Simone Maissenbacher LSG Karlsruhe  (0:55:06). An die Organisation des Laufs kann man wie immer nur ein Lob aussprechen. Ich hoffe, dass ich bis zum nächsten Lauf am 08.02.09 über 20 KM wieder dabei sein kann.

 Sehenswerte Bilder bei: http://www.pfalzfotos.de/   (->Veranstaltungen ->Januar 2009 -> Rheinzabern)

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Events 2008:
Silvesterlauf in Forchheim
Rheinzabern 14.12.2008 über 10 KM
26. Internationaler Winterstraßenlauf am 06.12.2008 in Ettlingen Bruchhausen
6. Oberkollbacher cool-runner am 15.11.2008
20. Karlsbader Volkslauf am 09.11.2008
25. Winteranlauf der Skizunft Calmbach am 08.11.2008
Letzter Wertungslauf des ANE-Cups am 11.10.2008 in Rotfelden
Volkslauf in Serres am 03.10.2008
14. Altburger Volkslauf am 27.09.2008
LBS Halbmarathon in Karlsruhe am 21.09.2008
Ranntallauf in Wilferdingen am 13.09.2008
24-Stunden-Schwimmen im Freibad Calmbach am 2. und 3.08.2008
Holger Nothacker Gedächtnislauf in Oberkollbach
3. Ensinger Laufcup (Halbmarathon)
Thermenlauf Bad Wildbad
Stadtlauf Bad Herrenalb
5. Reute-Lauf in Schwarzenberg
Berlin Marathon 2007

21. Forchheimer Silvesterlauf

Am letzten Tag des Jahres 2008 haben wir beim Silvesterlauf in Forchheim teilgenommen.
Mit 658 Finishern  wurde ein Rekord gebrochen. Die 10 KM-Runde musste teils auf Asphalt und teils auf Waldwegen gelaufen werden. Kurz vor Startbeginn setzte dann auch der schon lange angekündigte Eisregen ein, der den Lauf aber nur wenig beeinträchtigte. Nur in den Kurven musste man Vorsicht walten lassen. Da Simone Maissenbacher auch gemeldet war, hatte Regina keine Ambitionen auf den Gesamtsieg. So ging sie das Rennen eher verhalten an und belegte mit einem gleichmäßigen Rennen mit einer Endzeit von 41:43 Minuten den 3. Platz bei den Damen und den 1. Platz in ihrer Altersklasse.  Ich hatte das Ziel, mein letztes Rennen des Jahres mit einer Zeit deutlich unter 40 Minuten zu beenden. Die kräftezehrenden, unebenen Waldwege haben mir aber die Grenzen gezeigt und es wurde für mich eine Herausforderung, den 4-Minuten-Schnitt einzuhalten. Mit einer Endzeit von 39:33 Minuten konnte ich schließlich finishen und den 1. AK-Platz erreichen. Gesamtsieger wurde Jonas Frenzel (Ettlinger SV) in 33:27 Minuten und Simone Maissenbacher (LSG Karlsruhe). Sie verbesserte den seit 1992 bestehenden Streckenrekord auf 35:49 Minuten.
Nach der rasch durchgeführten Siegerehrung konnten wir die Heimfahrt antreten.

Siehe auch Bericht bei Laufreport.de.

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Rheinzabern Winterlaufserie 2008 / 2009. 10 KM am 14. Dezember 2008

Am Sonntagmorgen um 07:45 Uhr starteten wir in Richtung Rheinzabern zum 1. Lauf der Winterlaufserie über 10, 15 und 20 KM. Heute war der erste Lauf, der eine Distanz von 10 KM aufweist. Mit von der Partie waren unsere Laufkollegin Nora Kusterer und –kollege Stefan Mittelsdorf von den cool-runners vom SV Oberkollbach.
Dass für uns beide keine exzellenten Zeiten herauskommen werden, war uns bewusst. Ich hatte gerade eine Woche Erkältung hinter mir und Regina kitzelte es auch schon in der Nase. Für mich war das also mehr oder weniger nur ein Trainingslauf, bei dem ich nicht an die Schmerzgrenze gehe. Regina ließ es von vornherein auch etwas langsamer angehen. Das Läuferfeld war mit mehr als 1000 Teilnehmern sehr gut besetzt. Die Strecke ist flach und komplett asphaltiert, also auch rekordverdächtig, wie die Strecke in Bruchhausen. Aber wie eingangs schon erwähnt, ging es uns beiden heute nicht darum, Bestzeiten zu knacken. So hatte Regina im Ziel eine Zeit von 40:26 Minuten und ich 39:57 auf den Uhren. Regina hat es damit auf den 3. Platz bei der AK W45 geschafft. Nora konnte ihre Bestzeit unterbieten und lief mit 46:xx erstmals unter 47 Minuten. Herzlichen Glückwunsch! Stefan war im Ziel nicht ganz zufrieden, hatte er sich doch das Ziel gesetzt mit sub 37 eine neue Bestzeit zu laufen. Aber ich meine, eine Zeit von 37:15 kann sich sehr gut sehen lassen.
Am 11. Januar ist der nächste Lauf dieser Serie über 15 KM. Regina und ich werden die Zeit bis dahin möglichst effektiv nutzen (Weihnachtsurlaub!), da wir die komplette Serie mitlaufen wollen.

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26. Internationaler Winterstraßenlauf am 06.12.2008 in Ettlingen-Bruchhausen (10 KM)

Regina wurde 2. Frau hinter Simone Maissenbacher und vor Ulrike Hoeltz!

Nach dem wir in den letzten Jahren unsere Laufsaison jeweils mit dem Berglauf in Oberkollbach beendet hatten, möchten Regina und ich uns dieses Jahr die langen Wintermonate mit ein paar Wettkämpfen verkürzen.  So stand gestern der Winterstraßenlauf in Ettlingen-Bruchhausen auf dem Plan, den einige Läufer dazu nutzen, ihre Bestzeiten etwas aufzupolieren.  Bei etwas ungemütlichem Wetter mit Wind und Regen, haben sich 153 Teilnehmer an den Start gewagt. Da Regina und ich aber keine Wettermuffel sind, haben wir uns nach einem ausgedehnten Aufwärmen über etwa 5 KM motiviert und erwartungsvoll in den Start eingereiht. Mit am Start waren auch bekannte Gesichter aus unserer Region wie Ingrid Mettler, Michaela Kummer,  Günter Krehl, Hans Maisenbacher und Uwe Keppler. Aus der 3. Startreihe gestartet, mussten wir die ersten 500 M mit „angezogener Handbremse“  im Slalom die etwas langsameren Läufer überholen, so sah ich dann schließlich auch Günter Krehl  direkt vor mir, den ich mit gemischtem Gefühl überholte, in der Hoffnung, dass ich mein Tempo auf der ganzen Distanz halten könne und  von diesem erfahrenen Spitzen-AK-Läufer (M60!) nicht überholt werde. Dies und nicht zuletzt motiviert durch das Tragen meiner nagelneuen Wettkampfschuhe, konnte ich mich im Ziel auf eine neue Bestzeit von 37:56 Min freuen, was mir den 1. Platz in der AK M50 einbrachte. Regina heftete sich von Beginn an hinter den Bad Wildbader Hans Maisenbacher und an die in der Badischen Region sehr erfolgreiche Ulrike Hoeltz . Bei  km 4,5 wagte sie recht früh Ulrike  zu überholen.  Bei der Wende konnte ich sehen, dass Regina als 2. Frau unmittelbar vor Ulrike lief und ich hoffte, dass sie auf der ersten Hälfte nicht überpowert und noch genügend Reserven hatte, um diesen Platz bis ins Ziel zu behaupten. Doch Regina lief es von Kilometer zu Kilometer immer besser und sie konnte die Distanz sogar noch weiter ausbauen, sodass sie bis ins Ziel eine Differenz von 26 Sekunden erlaufen konnte. Das war dann auch mit 39:52 Min Reginas Bestzeit über die Distanz von 10 KM.  Gewonnen haben diesen Lauf Sven Wächter und Simone Maissenbacher. Nach dem Auslaufen und Duschen konnten wir uns an dem reichhaltigen Kuchenbuffet erfreuen. Nach ein paar notwendigen Korrekturen der Ergebnisliste konnte schließlich die Siegerehrung zügig durchgeführt werden.
Nächste Woche steht mit Rheinzabern schon der nächste Wettkampf über 10 KM an. Mal sehen, wies da „läuft“.

Bruchhausen


Berglauf cool-runner in Oberkollbach am 15.11.2008 (330 Höhenmeter, 6 KM)

cool-runner

Regina stand für heute ein spannendes Rennen bevor. Es ging ihr vor allem darum, die Berechtigung für Ihren ersten Platz bei der ANE-Cup-Wertung zu unterstreichen. Allerdings ging es ihr nicht darum unbedingt den ersten Platz beim Berglauf zu erreichen, vielmehr war sie bestrebt, im vorderen Feld der weiblichen Konkurrenz zu bestehen. Da dieser Wettkampf auch als Regionalmeisterschaft ausgeschrieben war, musste sie damit rechnen, dass auch Konkurrentinnen aus anderen Regionen teilnehmen.
Das Wetter war fast ideal für einen Berglauf: bewölkt und etwa 10 Grad. Die meisten Läufer parkten auf dem Vereinsgelände in Oberkollbach und nutzen die 6 KM-Strecke hinunter ins Kollbachtal bis zum Start beim Mineralbrunnen Bad Liebenzell zum Warmlaufen. Mit am Start waren auch die in unserer Region als starke Läuferinnen bekannten Mirjam Fassnacht und Esther Johnen-Ahsbahs. Der Start erfolgte gegen 15.00 Uhr. Da die ersten zwei Kilometer von der Steigung her die schwersten sind, muss man sich die Kräfte gut einteilen. So hat es Regina zunächst eher verhalten angehen lassen und erst ab KM 3 das Tempo etwas forciert. Mirjam, die letztjährige Siegerin des ANE-Cups, hat bedingt durch eine langwierige Verletzung noch nicht ihr Niveau erreicht und war daher noch keine echte Herausforderung für Regina.
Als Regina dann Esther auf Sichtweite ausmachen konnte, hat sie  ihr Tempo noch um einen Tick gesteigert und die Distanz zwischen Esther und ihr Meter um Meter verringert.  Bei etwas KM 5.5 gelang es Regina an Esther vorbeizuziehen und mit hoher Motivation, nur noch das nahe Ziel vor Augen, einen Zeitvorsprung von 7 Sekunden herauszulaufen. Zweite wurde Esther Johnen-Ahsbahs und Dritte Mirjam Fassnacht.
So gelang es Regina Regionalmeisterin im Berglauf zu werden.  Bei den Männern siegte Matthias Pfrommer vor Daniel Kopp und Ferreira Vaz.
Die Damen unseres Vereins mit Nora Kusterer, Angelika Trebing und Regina Vielmeier konnten als Mannschaft den ersten Platz erzielen.
Da der Berglauf jedes Jahr die Abschlussveranstaltung des Alb-Nagold-Enz-Cups ist, findet im Anschluss auch die Siegerehrung der Cupwertung statt.
Wie immer verstand es der Organisator Michael Nothacker, die Siegerehrung sehr interessant zu gestalten zumal er über jeden Teilnehmer einen kurzen Überblick der aktuellen Saison vortrug.
 Doch leider haben die für das Catering zuständigen Vereinskollegen den Appetit der Wettkampfteilnehmer und Angehörigen etwas unterschätz, sodass nach weniger als 2 Stunden nur noch Kuchen übrig war.
Nach Abschluss des ANE-Cups können wir uns nun auf die Wintersaison konzentrieren.
Nächster Wettkampf ist am 06. Dezember in Bruchhausen über  10 KM.

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20. Karlsbader Volkslauf am 09.11.2008

Obwohl Regina eigentlich aufgrund ihrer Teilnahme beim Winteranlauf der Skizunft Calmbach müde gewesen sein musste, hatte sie am gleichen Tag beim Abendessen noch die blendende Idee, am Sonntag einen weiteren Wettkampf zu bestreiten. Da ich wegen meiner Verletzung, die ich mir beim gestrigen Wettkampf zugezogen hatte, sowieso nicht trainieren konnte, habe ich ihr versprochen, sie als „Fanclub“  zu begleiten.  Dieses Jahr jährt sich der Volkslauf zum 20. Mal und wir waren gespannt, wie viele Teilnehmer sich wohl vorgenommen haben, die 2 x 5 KM-Runden zu bewältigen. Wir wissen nicht wie viele am Start waren, ins Ziel kamen aber 347 Läufer/innen. Regina hatte ein gutes Gefühl und war guten Mutes, das Rennen mit einer akzeptablen Zeit zu beenden. Nach dem die Schülerläufe und der 5-KM-Lauf beendet waren, startete der Hauptlauf genau um 11:05 Uhr. Das Wetter war optimal: kein Regen und Temperatur um die 10 Grad. Nur der Wind blies zeitweise etwas heftig. Regina startete aus der 3. Reihe und hatte von Beginn an eine gute Position im Feld der „Vierziger-Läufer“.  Sie war während des gesamten Rennens in Reichweite von Hans Maisenbacher, einem sehr guten Altersklassenläufer der M55. Bei jeder der 2 Runden mussten 64 Höhenmeter bewältigt werden. Als Zuschauer hatte ich mal die Gelegenheit zu beobachten, wie dem einen oder anderen Läufer die Anstrengungen im Gesicht anzusehen waren. Wie fast immer hat sich Regina das Rennen aber sehr gut eingeteilt, sodass sie ein sehr gleichmäßiges Tempo laufen konnte. Die Anstrengung wurde letztendlich mit dem 2. Gesamtplatz bei den Frauen belohnt. Ihre Endzeit war 42:09 Min.
Der Gesamtsieger ist Jens Koestle und die 1. Frau Simone Maissenbacher.
Gerne möchte ich nächstes Jahr auch beim Karlsbader Volkslauf dabei sein!

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Winteranlauf der Skizunft Calmbach am 08.11.2008

Wie jedes Jahr lädt die Skizunft Calmbach zum Beginn der Wintersaison zum traditionellen Winteranlauf im Calmbachtal ein. Willkommen sind neben den Vereinsmitgliedern auch Gäste aus Nah und Fern. Als langjährige Mitglieder des Vereins haben wir uns nach mehreren Jahren der „Abstinenz“  gerne wieder angemeldet. Nach einigen Bambini- und Kinderläufen, die immer wieder amüsant anzuschauen sind, ging es zum Hauptlauf über 1 Runde für die Frauen und 2 Runden für die Männer. Die Distanz pro Runde beträgt etwa 2.5 KM. Das Profil der Strecke ist recht anspruchsvoll, da es pro Runde zwei erwähnenswerte, kräftezehrende Steigungen zu bewältigen gibt. Das Wetter war bei 10 Grad und wolkenbehangenem Himmel ideal für einen Wettkampf.  Am Start waren ca. 15 Läufer/innen.
Der mündliche „Startschuss“ erfolgte durch das Skizunft-Urgestein Jürgen Krumm. Regina setzte sich gleich von Beginn an an die Spitze der Frauenriege und konnte diese Position bis zum Ziel halten. Ihre Endzeit betrug 08:50 Min. Als Zweite und Dritte kamen Claudia Waidelich und Anja Wunsch ins Ziel.  Bei mir lief es nicht ganz so gut, da mir am Ende der ersten Runde wohl ein Stein oder eine Wurzel zum Verhängnis wurde und mich zu Fall brachte. Da ich starke Schmerzen im Bereich des Knöchels spürte, war ein Weiterlaufen undenkbar.
Bei den Männern konnte sich der in der MTB-Szene wohlbekannte Wolfgang Robra vor Michael Ohngemach durchsetzen. Als Dritter folgte Peter Richter.
Anschließend erfolgte die Siegerehrung, durchgeführt  durch Michael Ohngemach und Jürgen Krumm, im Vereinsheim der Skizunft Calmbach .

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Letzer Wertungslauf des Alb-Nagold-Enz-Cups am 11.10.08 in Rotfelden

Bei herrlichem Herbstwetter ging’s am Samstag Richtung Rotfelden, wo der letzte Wertungslauf des ANE-Cups stattfand. Obwohl das die erste „richtige“ Laufveranstaltung für die Rotfeldener war, lief alles wie am Schnürchen. Der Chef Walter Haselmaier hatte alles im Griff und die Helfer kannten ihre Aufgaben, die sie mit sichtlicher Freude absolvierten. Wenn auch der Start für 17:30 Uhr etwas spät angesetzt war, konnten wir, begünstigt durch das schöne Wetter, bei angenehmer Temperatur pünktlich starten. Für Regina war es ein sehr wichtiger Wettkampf, da sie große Chancen hatte, die Cupwertung der Frauen zu gewinnen. Da Mirjam Faßnacht aufgrund einer langwierigen Verletzung nicht teilnehmen konnte und somit auch nicht in die Wertung kam, war das Zünglein an der Waage Esther Johnen-Ahsbahs, die aber in der Wertung mit 2 Punkten hinter Regina lag.  Esther und Regina liefen bis KM 6 auf gleicher Höhe. Danach forcierte Regina ihr Tempo und konnte einen Vorsprung von knapp 1 Minute auf Esther herauslaufen. Mit einer Endzeit von 0:41:09, die übrigens wieder eine neue Bestzeit auf 10 KM für Regina bedeutet, konnte sie den Tagessieg der Damen erzielen und hatte damit auch die Cupwertung für sich entscheiden.
Mein Sieg bei der Cupwertung der M50 war bereits eine klare Sache, sodass ich mich ausschließlich auf den Ausgang dieses Laufs konzentrieren konnte. Der ebenfalls in Calmbach wohnende, ambitionierte Läufer Frank Rentschler hatte die Absicht, das Rennen in meinem Bereich zu laufen, was ihm beim letzten Lauf in Altburg über 5 KM gut gelungen ist. Jedoch schon nach etwa 2 KM musste er leider erkennen, dass es nicht sein Tag war. Schon bei der Wende zwischen KM 2 und 3 sah ich, dass er schon aussichtslos hinter mir lag und er beschloss das Rennen nach 5 KM zu beenden. Da mein Altersklassen-Mitstreiter Gerd Schnell aus Rotfelden aufgrund einer Erkältung wieder nicht teilenehmen konnte, war es für mich fast sicher, dass ich diesen Lauf für mich entscheiden konnte.
Mit einer Endzeit von 0:39:07 kam ich als 1. M50 und Gesamt-14. ins Ziel und war gespannt, wann und mit welchem Platz Regina wohl eintreffen würde.
Bei reichlichem Kuchenbuffet und einer Tanzeinlage der Kinder aus Rotfelden verging die Zeit bis zur Siegerehrung wie im Flug und diese wurde durch Walter Haselmaier und seiner Frau bravourös durchgeführt.

Gerne sind wir auch nächstes Jahr wieder in Rotfelden dabei!

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Volkslauf in Serres am 03.10.08. Letzter Lauf des Volkslauf-Cup Sparkasse Pforzheim Calw 2008

Am 03.10. fuhren wir nach Serres, um den letzten Wertungslauf der Cup-Serie zu bestreiten. Für uns beide war es ein Pflichtlauf, da wir bis dahin nur 3 der zur Wertung nötigen 4 Läufe bestritten hatten.
Die Strecke kannten wir von den Läufen 2005 und 2006. Man muss eine Runde mit mehreren Steigungen (eine besonders lange über 1.5 – 2 KM im 2. Drittel) bewältigen.

Regina hatte ihren 2. Platz bei der Frauenwertung fast sicher. Trotzdem war eine gewisse Spannung vorhanden, da die Tageswertung eine offene Sache war. Kurz vor dem Start konnte aber keine der uns bekannten Topläuferinnen, ausgemacht werden. Als solche möchte ich nennen: Ina Rosendahl, Simone Meininger, Christine Schleifer, Nadine Fromm. Es sollte also ein glücklicher Tag für Regina werden. Und tatsächlich konnte sie Ihren ersten Tagessieg in Serres erlaufen.

Bei mir warten die Erwartungen wesentlich geringer, da mein Punktestand nicht unbedingt eine Erreichen eines AK-Platzes erwarten lies. Mein letztes Quäntchen Zuversicht verflog kurz vor dem Start, als ich meine AK-M50-Mitwettbewerber Dr. Wolfgang Elsäßer und Adolf Friedrich ausmachen konnte. Dieter Müller hatte mir schon beim letzten Lauf in Wilferdingen gesagt, dass er in Serres nicht teilnehmen wird. Doch auch ich sollte einen glücklichen Tag haben. Gleich nach dem Start konnte ich mich ziemlich vorne im Feld festbeißen und bekam nur Adolf für kurze Zeit von hinten zu sehen. Aber irgendwie war es wohl nicht der Tag für die beiden und ich war in der glücklichen Lage mit einer Zeit von 0:39:44 den Tagessieg der M50 zu bestreiten. Und so kam es, dass damit sogar noch Dieter vom 2. Platz der Cupwertung verdrängen konnte und Elsäßer sich mit dem 4. Platz begnügen musste.

Bei der zügig und gekonnt durchgeführten Siegerehrung wurden wir, da wir beide jeweils Plätze bei der Tageswertung sowie auch bei der Cupwertung belegten, mit Pokalen, Sekt, Nudeln und Gebäck geradezu überschüttet. Sehr zufrieden traten wir dann den Heimweg an.

Bilder von Serres findet ihr hier.

14. Altburger Volkslauf am 27.09.2008

Einen schnellen Lauf bei wunderbarem Herbstwetter konnten wir in Altburg erleben. Gelaufen werden mussten 2 Runden von je 5 KM. Die Runde hatte ein paar kräftezehrende Steigungen in sich, die wir versuchten, nicht zu „giftig“ anzugehen. Es waren 122 Läufer, die sich der Herausforderung stellten.
Andreas: mein Ziel war es, die 40 Min.-Marke deutlich zu unterbieten, auch wenn ich den HM in Karlsruhe vom vergangen Sonntag noch in meinen Beinen hatte. Ich war gespannt, wie mein Mitkonkurrent Gerd Schnell, der mir das Leben beim letzten ANE-Lauf in Oberkollbach sehr schwer gemacht hat, drauf sein würde. Aufgrund einer neuen Verletzung, die er sich vor ein paar Wochen zuzog, konnte er erst wieder seit 2-3 Wochen richtig trainieren und stellte daher jedoch keine echte Herausforderung dar.  Den ersten Kilometer hatte ich schon in 03:29 hinter mir, was für mein Niveau jedoch deutlich zu schnell war. Die restlichen Kilometer teilte ich mir besser ein und war mit 19:30 bei KM 5. Fast die ganze Zeit war ich auf der Höhe des Ausnahmeläufers Willi Gubitzer (1. M55) und dem Rothfeldener Armin Lutz (M45), deren Tempo ich jedoch ab KM 8 nicht mehr folgen konnte. Wie schon so oft war es Sissi (Sebastian Groteloh), der nach KM 9 an mir (mit einem offenen Laufschuh!) vorbei flog. Ich kam schließlich als Gesamt 16. mit einer Endzeit von 0:39:51 ins Ziel und hatte damit meine Erwartung an mich erfüllt.

Regina: etwas angeschlagen von einem Infekt in der laufenden Woche, wollte ich eigentlich nur „mitlaufen“ und hatte kein festes Ziel vor Augen. Von Beginn an fiel es mir aber nicht schwer, ein konstantes Tempo zu laufen. Das etwas kühle Wetter und das Profil der Strecke mit einigen Anstiegen, kamen mir entgegen und ich war bei KM 5 noch an 3. Stelle, hinter Katharina Becker und Esther Johnen-Ahsbahs. Bei KM 7 konnte ich auf Esther, die nicht in ihrer gewohnten Form war, auflaufen und schließlich überholen. Mit einer Zielzeit von 0:42:49 und dem 34. Gesamtplatz war ich 2. Frau und 1. W45 und damit mehr als zufrieden.

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LBS Halbmarathon in Karlsruhe am 21.09.2008

Und schon wieder: Bestzeiten für Regina und mich!
Nach dem wir letzte Woche schon bei dem 10er-Wettkampf in Wilferdingen unsere Bestzeiten unterboten haben, konnten wir nun in Karlsruhe auch unsere Zielzeiten auf der Halbmarathondistanz verbessern.

Regina:  Mein Ziel war es, mindestens meine Endzeit von vor 2 Jahren mit 01:31:49 wieder zu erreichen, vielleicht auch etwas besser.  Wie in jedem Jahr unserer Teilnahme war die Stimmung auf dem letzten Drittel der Strecke wieder recht gut, was einem besonders in dieser etwas schwierigeren Phase des Laufs zu Gute kommt. Mit einer konstanten KM-Leistung von 04:16 konnte ich meinen Erwartungen mehr als gerecht werden und mit einer Endzeit von 01:30:07 fast die magische 1 ½-Stunden-Grenze durchbrechen.
Gesamtplatz 10 von 1620 Frauen und 4. bei der W45 ist ein beachtliches Resultat.

Andreas: Vor vier Jahren habe ich mit 01:25:26 schon eine für meine Verhältnisse beachtliche Leistung erbracht. Heute, bei optimalen Bedingungen, fiel es mir von Anfang an nicht schwer einen KM-Schnitt von knapp unter 4 Minuten bis KM 19 zu laufen. Von da an wurde es dann aber richtig hart und ich habe ein paar Sekunden verloren, was meine Endzeit von 01:24:18 aber nicht sehr negativ beeinflusst hat. Gesamtplatz 110 von 4314 Männern und ein AK-Platz 7 war ein super Ergebnis.

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Ranntallauf in Wilferdingen

Mit Bestzeiten über 10 KM konnten wir nach längerer Wettkampfpause an die Sommersaison 2008 anschließen. Wir kamen bis heute verletzungsfrei durch den Sommer und waren dadurch in der Lage durch kontinuierliches und konsequentes Training die Laufleistung auszubauen. Bei sehr gutem Läuferwetter, leichtem Regen und 14 Grad starteten wir pünktlich um 16 Uhr in die 10 KM-Runde mit einem Höhenprofil von etwa 150 M. Regina war bis KM 5 nicht sicher, ob sie die Spitze der Frauen schon erreicht hat, doch ein Streckenposten gab ihr Gewissheit und von da  an lief sie hochmotiviert bis ins Ziel. Mit einer Zeit von 41:41 Min belegte sie den 1. Gesamtplatz der Frauen und natürlich auch den 1. Platz ihrer Altersklasse (W45). Andreas hatte von Beginn an seinen Mitfavoriten Dieter Müller (ebenfalls M50) im Nacken, den er beim HM in Ensingen noch knapp schlagen konnte. Jedoch nach KM 9 konnte Dieter durch sein gutes Marathontraining und den Heimvorteil einige Meter und damit wenige Sekunden gut machen, sodass Andreas leider nur 2. der Männer M50 wurde. Hochzufrieden waren Regina und Andreas , konnten sie doch ihre bisherigen Bestzeiten auf die 10-KM-Distanz verbessern.
Nach dem Lauf genossen beide die große Auswahl am Kuchenbuffet. Dann ging es auch recht zügig durch die Siegehrung. Ein Lob an den Turnerbund Wilferdingen für die sehr gute Organisation der Laufveranstaltung.

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24-Stunden-Schwimmen im Freibad in Calmbach (Calmbeach)

Freibad Calmbach

Waldfreibad Calmbach
Vordere Plätze der Skizunft Calmbach: 
Am  2. und 3. August 2008 fand im Freibad in Calmbach das 24-Stunden-Schwimmen statt.
Von der Skizunft Calmbach konnten mit 8 Mitglieder gleich 2 Mannschaften gemeldet werden.
Geschwommen wurde bereits Wochen vorher um sich auf das ungewohnte Ereignis vorzubereiten. Der Wettbewerb selbst war so gestaltet, dass eine Mannschaft aus 4 Teilnehmern bestand, von denen nur einer im Wasser sein durfte. Beide Mannschaften schwammen auch fast lückenlos durch die Nachtstunden, wo das ganz besondere Flair des Freibades mit den Lichterketten und den Schweinwerfern ausgiebig genossen werden konnte. Beide Mannschaften unterstützten sich bei kleineren und größeren Durchhängern gegenseitig und so wurden gemeinsam 83,4 km zurückgelegt. Am Ende wurden die sehr guten Plätze zwei und drei begelgt. Alle Teilnehmer waren voll des Lobes über die Veranstaltung und man ging zwar müde aber mit dem festen Vorsatz nach Hause, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen.
Teilnehmer Team 1: Bärbel Wildbrett, Michael Ohngemach, Simon Dürr, Andreas Vielmeier
Teilnehmer Team 2: Claudia Waidelich, Sabine Rentschler, Anja Wunsch, Regina Vielmeier

Quelle: Bericht von Michael Ohngemach im Wildbader Anzeigenblatt v. 09.08.2008

Holger Nothacker Gedächtnislauf in Oberkollbach am 17.07.08

Gute Organisation, Teilnehmerrekord, optimales Läuferwetter, gut gelaunte Sportler und ein Michael Nothacker, der mit seinem Team alles gut im Griff hatte. So kann man die o. e. Veranstaltung kurz umreißen.

Das Wetter war mit etwa 19 Grad und ohne Regen wie gemacht für eine Laufveranstaltung (aus der Sicht der Läufer gesehen). Mit einer Teilnehmerzahl von 3xx wurde der stetige Trend zur jährlichen Steigerung fortgeführt. Der Holger Nothacker Gedächtnislauf ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Laufserie des Alb-Nagold-Enz-Cups. Integriert in die Sporttage des SV Oberkollbach, ist er das Ziel vieler Läufer der Region. Die gute Stimmung der Organisatoren und der Teilnehmer trugen zu einer gelungen Veranstaltung bei. Neben verschiedenen Distanzen für die jüngeren Teilnehmer (Kinder), hatte man die Wahl, die 5 KM oder 10 KM-Strecke in Angriff zu nehmen. Gestartet wurde auf dem Gelände des SV Oberkollbach. Die große Runde führte zunächst durch den Ort Oberkollbach und anschließend durch den Wald bis zur Landesklink Nordschwarzwald und wieder zurück. Nach dem Lauf hatte man die Möglichkeit, sich an den angebotenen Speisen zu stärken. Die durch Michael Nothacker routiniert und kurzweilig abgehaltene Siegerehrung wurde pünktlich um 21:30 Uhr begonnen. Die Teilnahmegebühr des Laufs kommt wie in jedem Jahr der Kinderklinik Schömberg zu Gute. Der leitende Chefarzt Dr. Gerhard Niemann und die Therapeutin Sabine Kusterer präsentierten kurz, was in den vergangen Jahren mit dem Geld beschafft werden konnte.

Regina konnte ihre aktuell sehr gute Form durch ihre persönliche Bestzeit in Oberkollbach von 42:31 Min unterstreichen. Aufgrund der Teilnahme von sehr starker Konkurrenz konnte sie „nur“ den 4. Gesamtplatz bei den Frauen erreichen. Es war für sie aber ein schöner Lauf und sie war mit Ihrer Leistung sehr zufrieden. Der 1. Platz in der W45 war ihr wie fast immer sicher.

Andreas: ich war gespannt, ob die Fitness meines „Hauptrivalen“ Gerhard Schnell nach einer längeren Verletzungspause schon reichte, um meine Siegesserie in der Klasse M50 zu beenden. Von Beginn an zeigte Gerd, dass es sein Ziel war, mir kräftig Paroli zu bieten. Zeitweise hatte ich wirklich Zweifel, ob ich das hohe Tempo bis zum Ende des Laufs durchhalten würde. An der letzten und entscheidenden Steigung 1 km vor dem Ziel konnte ich mich nochmal aufraffen und mit einem kräftigen Antritt eine Lücke zwischen Gerd und mir zu öffnen, die ich glücklicherweise bis ins Ziel halten konnte. Ich denke, dass ich beim nächsten Rennen der sein werde, der Gerd nur von hinten sehen wird. Aber für diese Mal bin ich nochmal 1. M50 und 18. in der Gesamtklasse.

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3. Ensinger Laufcup (Halbmarathon) am 05.07.08

Der Lauf in Ensingen gehört zum Volkslaufcup der Sparkasse Pforzheim Calw.
Andreas und Regina möchten mit der Teilnahme an 4 Läufen auch in die Wertung dieses Cups gelangen. So war es für Andreas in Ensingen der 2. Lauf dieser Serie. Um in die Wertung zu kommen, muss er
Ensinger Weinnun noch die beiden letzten Läufe in Wilferdingen und Serres bestreiten. Doch nun zum Lauf in Ensingen. Die vom Veranstalter Sportevolution, mit dem in der Triathlonszene bekannte Harald Feierabend an den Spitze, organsierten Läufen haben einen sehr professionellen Charakter. Angefangen vom Einsatz von Transpondern bei der Zeitmessung bis hin zur gut moderierten, aber nicht zu „zähen“ Siegerehrung. Beim Halbmarathon mit 103 Teilnehmern mussten 3 Runden a 7 KM mit moderaten Steigungen durchlaufen werden. Der Belag wechselte zwischen Asphalt, Schotter und Gras. Andreas konnte sich von Beginn an in einer schnellen Gruppe integrieren. In der letzten Runde zeigte sich, wer in den zwei Runden zuvor nicht überpowert und seine Kräfte richtig eingeteilt hatte. So konnte sich Andreas trotz leichter Magen-Darm-Beschwerden in der letzten Runde an die Spitze dieser Gruppe vorkämpfen und in einer Zeit von 01:31:23 das Ziel durchlaufen. Er konnte sich so über den 2. Platz M50 und über den 12. Gesamtplatz freuen. Die 3 Erstplatzierten jeder Altersgruppe bekamen bei der Siegerehrung eine Medaille sowie Sachgeschenke überreicht (Andreas bekam einen Spätburgunder aus Ensingen).


Thermenlauf Bad Wildbad am 29.06.2008:

Beim Start um 10.00 Uhr auf dem Sportgelände in Bad Wildbad war es schon recht heiß. Es mussten 4 Runden durch den schönen Kurpark gelaufen werden. Andreas ging das Rennen ziemlich schnell an und war an der 1. Kilometermarke nur nach 3:20 Min, was sich nach der 3. und 4. Runde dann doch etwas bemerkbar machte. Da die Kraft fehlte, auf die vorderen Läufer aufzuschließen, musste er fast das ganze Rennen ohne „Zugläufer“ laufen. Erst  bei KM 7 konnte er auf seinen Vereinskameraden Stefan Mittelsdorf auflaufen und schließlich auch überholen. Stefan konnte jedoch kontern und so liefen beide fast zeitgleich bei 40:00 Min. über die Ziellinie. Andreas konnte sich über den 1. Platz der M50 freuen.

Da Katharina Becker und Mirjam bei diesem Lauf auch teilnahmen war schon ziemlich sicher, dass die Plätze 1. und 2 vergeben waren und der Kampf um Platz 3 + 4 zwischen Regina und Esther Johnen-Ahsbahs stattfinden würde. Regina hatte jedoch den besseren Tag und konnte einen guten Vorsprung auf Esther herauslaufen. Damit war für Regina der 3. Platz bei den Frauen gesichert. Die Zielzeit von Regina betrug 42:28 Min.

Insgesamt war es eine gute Veranstaltung, wenn auch für wenige Minuten im Ziel der Wasservorrat für die Läufer zur Neige ging. Die Siegerehrung wurde durch den erfahrenen Moderator Fritz Sander und von der Organisatorin Beate Braun durchgeführt.

Wir hoffen, dass Bad Wildbad auch nächstes Jahr wieder diesen Lauf durchführen wird.




Stadtlauf Bad Herrenalb am 14.06.2008 (10 KM):
Die Bedingungen waren mit einer Lufttemperatur von ca. 18 Grad und trockenem Boden optimal.
Der Start musste um eine viertel Stunde verschoben werden, da es noch sehr viele Nachmeldungen gab.  Gegen 17:20 erfolgte dann der ersehnte Startschuss und es ging wie im Vorjahr zunächst eine kleine Runde durch den Kurpark. Anschließend  ging es auf teils asphaltierten und teils festen Waldwegen  raus ins Dobeltal. Ein paar herzhafte Steigungen machten die Rundstrecke, die 2 mal durchlaufen wurde, doch ziemlich anspruchsvoll. Bei Regina lief es sehr gut und sie konnte mit ihrer derzeitigen guten Form den ersten Platz der Damen belegen.  Andreas hatte sich eine Zeit unter 40 Minuten vorgenommen, die er dann mit einer Endzeit von 39:34 auch erreichte und 1. bei den Männern M50 wurde.
Mit einem Pokal und zwei Körben voller Nudelprodukten ging es dann wieder Richtung Heimat.
Das Organisationsteam um Roland Ochner hat gute Arbeit geleistet, was man an dem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung erkennen konnte.
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5. Reute-Lauf in Schwarzenberg am 08. Juni 2008 (10 KM):

Der Reute-Lauf in Schwarzenberg wurde am Sonntag pünktlich um 10:45 Uhr vom Organisator Fred Dotzek per Startpistole gestartet. Beim Hauptlauf über 10 KM waren 66 Teilnehmer/innen am Start. Dabei war auch die Deutsche Juniorenmeisterin Katharina Becker, deren Tagesform aber offensichtlich nicht optimal war, da ihre Zielzeit von 39:39 doch weit unter ihrer Möglichkeit  geblieben ist. Vielleicht hat sie dieses Rennen ja nur als Training genutzt. Regina hatte wieder einen guten Tag und konnte mit Ihrer Zeit von 42:08 den 3. Gesamtplatz der Damen und den 1. Platz der Frauenklasse W45 erzielen. Die schöne, aber anspruchsvolle Strecke, zumeist auf geschotterten Waldwegen, forderte so manchen Tribut, da das 2-mal zu durchlaufende Rund eine saftige Steigung enthielt.
Andreas konnte sich während des gesamten Rennens im Bereich von Katharina Becker und Berthold Cambeis „festbeißen“. Auf den letzten 2 KM konnte er sogar noch gegenüber Katharina  Boden gut machen. Berhold jedoch zeigte sein starkes Durchhaltevermögen und zog bei KM 9 auf abschüssiger Strecke an Andreas vorbei. Mit einer Endzeit von 39:25 war Andreas jedoch mehr als zufrieden und konnte den 1. Platz der Männer M50 belegen. Insgesamt war es wieder eine super Veranstaltung. Großes Lob an die Organisatoren des Reute-Laufs!

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Bericht vom 34. Berlin Marathon am 30.09.2007

Nun sind wir wieder zurück aus Berlin und glücklich, dass alles super geklappt hat.

Gleich zu Beginn ein großes Lob an den Veranstalter. Die Organisation war wirklich reibungslos und wir konnten den Lauf von Beginn an richtig genießen.

Doch nun von vorne:

Am Freitag, 28.09. sind wir mit der TUI-Fly  morgens um 7.00 Uhr von Stuttgart aus nach Berlin Tegel gestartet. Außer ein paar kräftigen Turbulenzen in der Luft war der Flug einwandfrei. Eine knappe Stunde später sind wir dann mit dem „TXL-Bus“ an den Hauptbahnhof Lehrte gefahren und von dort aus mit der U-Bahn in das Hansaviertel, wo wir eine kleine Ferienwohnung gemietet hatten. Anschließend sind wir gleich los, um auf dem Messegelände in Halle 23a unsere Startunterlagen abzuholen.

Da es früher Nachmittag war, haben wir uns auf den Weg zur Sightseeingtour in der Berliner City gemacht, die wir mit einer Einkehr bei einem Italiener in der Nähe unserer FeWo abgeschlossen haben. Da unsere FeWo sehr ruhig direkt an der Spree gelegen hat, war die Nachtruhe gesichert.

Samstags tourten wir wieder durch Berlin und haben uns abends um  17.00 Uhr den Start der rund 7000 Inlineskater angesehen. Zuvor jedoch sind wir ganz locker noch 20 Minuten an der Spree entlang gejoggt, mit 3 kurzen Steigerungen am Ende. Um ganz sicher und für den Sonntag gut vorbereitet zu sein, haben wir vereinbart, an diesem Abend nicht ins Restaurant zu gehen, sonder mit einer leckeren Pasta und Salat die Basis für den bevorstehenden Marathon zuschaffen.  Ein Glas Rotwein durfte natürlich nicht fehlen!

Dann früh ins Bett und richtig ausschlafen.

Den Wecker haben wir erst auf 6:45 Uhr gestellt, schließlich haben wir nur etwa 1 km vom Start weg gewohnt, den wir locker zu Fuß erreichen konnten. Wir hatten also die besten Voraussetzungen, den 34. real,- BERLIN-MARATHON guten Mutes anzugehen.

Die Zeit bis zum Start (zwischen Brandenburger Tor und der Siegessäule) verging wie im Flug. Es war ein gewaltiger Anblick die Massen an gutgelaunten Läufer zu sehen, die wie von einer fremden Macht gezogen, sich Richtung Start bewegten. Jede/r hatte noch zu tun, den richtigen Platz für das „letzte Geschäft“ auszuwählen und dann ging’s in die zugewiesenen Startblöcke. Regina durfte sich bei Startblock E einreihen, Andreas war bei D eingeplant.

Das Gedränge vor dem Start war ziemlich groß. Im Startblock, wie in der Sardinenbüchse eingepfercht, waren einige nicht mal mehr in der Lage, sich die Jacke oder Pullover auszuziehen, da dafür einfach kein Platz mehr

Dann ging's los.

Laufbericht von Regina: 
Da in meinem Startblock wohl einige Läufer waren, die da eigentlich nicht hingehörten, sondern eher in den H-Block für die „4-Stunden plus Läufer“ war es anfangs gar nicht möglich, das geplante Marathontempo zu laufen . Mein Ziel war , meine Zeit von 3.25 wieder zu erreichen evtl. sogar auf 3.20 verbessern zu können .Im Zickzack  habe ich dann versucht mich immer weiter nach vorne zu kämpfen. Bei Kilometer 10 wurden die ersten langsamer, ab Kilometer 13 konnte ich endlich nach meinem Rhythmus laufen. So begann ich Kilometer um Kilometer, die verlorene Zeit wieder aufzuholen und musste lange wesentlich schneller als geplant laufen.

Durch die vielen Anfeuerungen der Zuschauer lief ich sehr leicht  über die Ziellinie und konnte die "Traumzeit" von 3:14:40 (13.01 km/h) erreichen , und war unendlich glücklich und stolz.

Laufbericht von Andreas:
Wow, war das ein Gefühl! Einer von etwa 33.000 Läufer zu sein. Am Anfang war es ziemlich zäh und ich konnte meine gesteckte km-Zeit von 04:20 Min auf die ersten 7 - 8 km nicht ganz erreichen. 
Doch dann ging’s besser und ich konnte die verlorene Zeit wieder etwas ausgleichen. Die Stimmung entlang der Strecke war gigantisch. Applaudierende Zuschauer, viele Bands, Tänzerinnen und Kinder, die „abgeklatscht“ werden wollten. Doch bald schon musste ich leider erkennen, dass das kein Tag werden sollte, an dem ich meine Traum-Ziel-Zeit von 03:05 Stunden erreichen kann. Es fiel mir von km zu km immer schwerer, den Kilometerschnitt einzuhalten. Aber ab km 32 wurde es dann richtig heftig. Schmerzen an der linken Wade und im rechten Knie haben mir das Leben schwer gemacht und ich habe das Ziel nur selten so sehr herbeigesehnt wie an diesem Tag. Aber die gute Stimmung am Streckenrand und der Anblick vieler Mitleidender haben mir dann wohl doch geholfen und ich bin mit neuer Bestzeit von 03:12:01 Netto über die Ziellinie. Jawohl!!!!

Bis zu unserer Abreise am Mittwoch, 03.10.2007 konnten wir noch ein paar schöne und interessante Tage in Berlin verbringen. Berlin ist auf jeden Fall eine Reise wert!













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